Akku Neukauf oder Zellen wechseln? Erfahrungen ?

dertester

New member
Themenstarter
Registriert
21 Nov. 2010
Beiträge
66
Hallo, mein erster Beitrag im Forum:D

Mein derzeitiger Akku bricht ab einer gewissen %-Zahl (42 vor dem Kalibrieren) auf 0 Zusammen und läuft dann teils noch eine ganze Zeit mit 0 Prozent. Nach etlichen Kalibrierungen bin ich auf nun eine Summe von ~2h Akkulaufzeit Office gekommen. Es ist ein 8 Zellen 5200mAh Orginal-Akku.

Nun habe ich das Gehäuse mal geöffnet und bin jetzt am Überlegen:

Nun habe ich mir die Schaltung mal angeschaut und bin am überlegen ob es nicht auch sinnvoll wäre die Zellen auszutauschen.
Dann wäre eine Ladung von 6000mAh oder sogar 7200mAh möglich.

Gibt es da schon erfahrungswerte, wie sich die Ladeschaltung im Akku verhält? Wird diese die neuen Zellen erkennen und vor allem auch auf mehr als (orginal) 5200mAh laden?

Hier mal die Schaltung der Akkus. Wenn ich das richtig verstehe greift die Ladeschaltung immer ein 2er Pack ab, wohl zu Überwachungszwecken.


Uploaded with ImageShack.us
 
ohne das technische jetzt genau zu lesen oder zu verstehen:

lass den unfug mit akku-umbau und kauf meines erachtens dir nur ein original-akku von einem echten lenovo-partner/händler ...

da weißt du was du hast.

zu den nachbau und umbau akkus gibt es hier und bei youtube ausreichend schlechte beispiele
 
ist es nicht sogar so, dass einem das alles auch um die Ohren fliegen kann?
 
Richtig - wenn man nicht weiss, wie mans richtig macht. Wenn man richtig daimt umgeht, sollte nix passieren.

Man kann mit jedem Auto vor einen Baum fahren - das ist auch gefährlich.

Ansonsten kannste das probieren - ich habe schon mal einen SIemens Akku so instandgesetzt. Hat wieder
ein Weilchen gehalten, ist aber nun auch schon iweder tot...

Gruß

Hendrik
 
Die originalzellen sind bezeichnet mit:
US 18650 CR

Ich bin davon ausgegangen, dass es vom Prinzip problemlos ist mit gleichen Typen (18650er) auszuwechseln. Fraglich ist, was die Schaltung daraus macht.

Das mit den Explosionen ist ein seltenes Problem bei der Fertigung der Akkus oder aber wenn man die Zellen kurzschließt oder mit extremen Strömen überlädt. Letzteres habe ich nat. nicht vor und würde deshalb auch nach dem ZEllenaustausch dafür sorgen, dass alles so gut wie möglich passt.
------

Eigentlich überlege aus folgendem Grund..

Ein orginalakku kostet soviel wie 2Ebayakkus und wenn das mit den modernen Zellen klappen würde hätte man sogar einen ~15% stärkeren Akku zu Preis eines Ebay-Akkus.

Das ich beim Umbau der Zellen vorsichtig sein muss, ist mir nat. bewusst und ich würde bei der ganzen Sache extrem vorsichtig und sauber vorgehen, deshalb auch schon die Gedanken über die Schaltung im Vorfeld.
 
Du hast die Schaltung glaube ich nicht so ganz gerafft...
Die Zellen sind je nach Hersteller Sony oder Sanyo verschieden verbunden.
Im 6-Zeller sind Zellen mit der gleichen Spannung verbaut, er kommt aber auch auf die 14,40V!
Wie das wohl geht? :D

Ganz wichtig ist, das die Ladesteuerungsplatine Akkuseitig beim Wechsel nicht stromlos gemacht wird.
Labornetzteil parallel anklemmen klappt, wenn man weiß was man tut.
Das Problem besteht aber in der Kombinaltion aus bq8030 und bq29330.
Du wirst den Wear Level nicht los werden, geschweige denn den Cycle Count zurück setzen können.
Schau mal hier oder hier vorbei... ich habe mich damit schon länger beschäftigt.

Klaus
 
Du kannst übrigens vorkonfektionierte Zellenpakete ordern.
Das Problem mit den bq's besteht aber weiterhin... :D

Bei den x4x und T4x Akkus kann man die Ladesteuerung durch Rekalibrierung "überlisten", bei den X6x Akkus hat Lenovo aber seine Hausaufgaben gemacht!

Klaus
 
Hast Recht, den 6 Zeller aus Posting 6 gibt's nicht, der "kleine" ist ein 4 Zeller!
Also sind doch alle 2er Pakete in Reihe geschaltet. Die Zellen habe ja 3,7V.

Klaus
 
Ich bin grad auch noch nicht sicher. Die 18650er werden mit 3,7V angegeben der Akku mit 14,4. Schalte ich 4x 2er in Reihe komme ich auf 14,8 und ich hab mir "einfach" gedacht die Schaltung nimmt sich die 0,4V zum arbeiten. Das hätte dann auch in etwa mit der originalverkabelung hingehauen.

Du bschäftigst dich schon länger damit... im Energiemonitor bekomme ich jetzt noch ~36Wh angezeigt und nen Wear-Level von 51 glaub (aus dem Kopf jetzt).
Was bedeutet das für mich, wenn ich die Zellen gegen neue ersetze? Wird dann nicht mehr vollgeladen, oder einfach die Akku-Anzeige nicht hinhauen?
Wäre es dann vom Prinzip auch "sinnlos" die 3000mAh oder sogar 3600er Zellen zu nehmen?

Zum Verständniss:
Zum Austauschen der Zellen sollte es reichen, wenn ich ein Netzteil auf 3,7V stelle, paralell schalte und dann die zweier-Packs eins nach dem anderen austausche. Wenn ich das ohne das Netzteil mache denkt die Steuerung der Akku wäre komplett tot(weil er mal raus war=>0V) und blockt mir dann total?
 
dertester' schrieb:
Ich bin grad auch noch nicht sicher. Die 18650er werden mit 3,7V angegeben der Akku mit 14,4. Schalte ich 4x 2er in Reihe komme ich auf 14,8 und ich hab mir "einfach" gedacht die Schaltung nimmt sich die 0,4V zum arbeiten. Das hätte dann auch in etwa mit der originalverkabelung hingehauen.
Eine LiIon-Zelle hat eine nominale Spannung von ca. 3,7 Volt. Das ist quasi der mathematische Mittelwert, der sich über die Entladung bei mittlerer Last einstellt. Voll geladen im Leerlauf hat eine Zelle 4,1-4,2 Volt, leer ist sie bei ca. 3,3 Volt Leerlaufspannung ... daher bitte nicht zu sehr an den "3,7 Volt" aufhängen. Die Akkuelektronik hängt parallel zu den Zellen, nur ein FET in Serie zu den Zellen zur Unterbrechung des Stromkreises dürfte für einen kleinen Drop sorgen.
Zum Thema Akkus hilfreiche Basics ... Link

dertester' schrieb:
Du bschäftigst dich schon länger damit... im Energiemonitor bekomme ich jetzt noch ~36Wh angezeigt und nen Wear-Level von 51 glaub (aus dem Kopf jetzt).
Was bedeutet das für mich, wenn ich die Zellen gegen neue ersetze? Wird dann nicht mehr vollgeladen, oder einfach die Akku-Anzeige nicht hinhauen?
Wäre es dann vom Prinzip auch "sinnlos" die 3000mAh oder sogar 3600er Zellen zu nehmen?
IIRC sind die größten verfügbaren Zellen die von Panasonic mit 2.900 mAh. Tja, und da stellst du auch die richtige Frage (auf die ich auch leider keine Antwort weiss): Lässt die Akkuelektronik die Nutzung der tatsächlich vorhandenen Kapazität zu oder macht sie zu früh dicht, weil "da ja nicht mehr sein kann".

dertester' schrieb:
Zum Verständniss:
Zum Austauschen der Zellen sollte es reichen, wenn ich ein Netzteil auf 3,7V stelle, paralell schalte und dann die zweier-Packs eins nach dem anderen austausche. Wenn ich das ohne das Netzteil mache denkt die Steuerung der Akku wäre komplett tot(weil er mal raus war=>0V) und blockt mir dann total?
Die neuen Zellen sollte man idealerweise vorher auf Kapazität vermessen, andernfalls muss man darauf vertrauen, dass keine "Gurke" dabei ist. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, zur Angleichung des Ladezustands alle neuen Zellen für 24h vorher parallel zu schalten, um ein möglichst perfekt ausbalanciertes Pack zu bekommen. Eigentlich müssten alle Zellen im Auslieferungszustand die gleiche Spannung haben, aber nachmessen und abgleichen kann nicht schaden. Ich glaube nicht, dass die Akkuelektronik Balancereigenschaften hat.

Ich würde den alten Akku auf ein Drittel entladen, dann das Labornetzteil auf genau den Spannungswert der neuen Zellen einstellen, am besten mit niedrigen Wert für die Strombegrenzung, das Netzteil an das erste Zellenpack anklemmen und dann die Zellen austauschen, Zweierpack für Zweierpack. Dann muss man nur noch penibel drauf achten, nirgendswo einen Kurzschluss zu fabrizieren. Wenn die Akkuelektronik nicht dazwischenfunkt, müsste das so klappen

Ich würd so einen Zellenwechsel eigentlich nur machen, wenn "Spass" und "Forscherdrang" im Vordergrund stehen. Billig ist so eine Aktion nicht, potentiell kann viel schiefgehen (im Sinne von Kohle in den Sand setzen) ... aber sicher wäre es auch, a) keine brennbaren Sachen in der Nähe zu haben und b) gute Belüftung zu haben, falls was "richtig" schiefgeht :rolleyes:
 
wie gesagt, das elektro-technische verstehe ich nicht, aber als mehr oder weniger laie solltet ihr das dann mal lieber sein lassen!

wie war das noch mit diesem murphy und seinem gesetz?

ähnlich beim auto-fahren ... es kommt nicht immer zum unfall, aber manchmal ...

außerdem "kommt sowas von sowas"

DAHER lieber finger weg!!!
 
Leider hat sich der Tausch schon erledigt. Die Ladeschaltung hat sich verabschiedet.

Ich wollte den Akku erstmal wieder zusammenbauen. Dabei setze ich die Platine wieder an ihre alte Position und ein Bauteil brennt durch.

=> Bei Berührung einer bestimmten Stelle auf der Platine wird ein Bauteil auf der Unterseite binnen Sekunden heiß und glüht durch. Ich konnte das mehrmals nachstellen.

Ich denke es ist absichtlich eine Schutzschaltung oder ein Defekt. Ein Bauteil was durchglüht ist schon ein wenig krass.
Ich hab dabei nix durchgebogen oder aneinandergedrückt. Sobald der Finger an eine Stelle kommt wird das Bauteil heiß. Ich hab auch nicht quer über die Platine getatscht sondern einfach am Rand drangekommen beim Zusammenbau => BEIM NÄCHSTEN VERSUCH HANDSCHUHE TRAGEN, KONTAKT VERMEIDEN!

Der Akku wird zwar noch erkannt und ausgelesen, allerdings schaltet das Notebook sofort ab wenn ich den Stecker ziehe.

Die Platine hat auch an einigen Stellen schon bräunliche Flecken gehabt. Ich weiß nicht ob durch Hitze oder einfach nur dieses braune Zeug vom Löten (Kullifonium oder so).

Ich bin jetzt nich traurig darum, hätte es aber gerne getestet. Die Verfügbarkeit von 4-6-8 und sogar 12Zellenakkus lässt aber ein wenig darauf schließen, dass die Schaltung, sofern sie einfach nachgebaut und nicht modifiziert wurde, auch andere Zellen und Kombinationen zulässt.

Übrigens gibt Scharbert seine 8 Zellen Akkus auch mit 14,8V an, was für 4 in Reihe geschaltete Pächen von je zwei Zellen parallel spricht.
------

Richtig interessant wäre allerdings, wenn Nachbau-Akkus eine andere Schaltung besitzen, die sich zurücksetzen lässt oder einfach mit neuen Zellen besetzt werden kann.
Evtl hat ja jemand ein (totes) Pack von Ebay liegen und könnte es mal öffnen.
 
Es hätte eh keinen Zweck gehabt:
Dein Fehlerbild aus Beitrag 1 weist auf eine defekte Akkuzelle hin. Diese wird durch die Ladeelektronik (die jetzt angeschossen ist) abgeschaltet und kann nur mit umfangreichen Kenntnissen und entsprechender Hardware überlistet werden.

Selbst nach Tausch der Akkuzelle wäre die neue nicht ansprechbar gewesen.
 
Rantanplan' schrieb:
Billig ist so eine Aktion nicht, potentiell kann viel schiefgehen (im Sinne von Kohle in den Sand setzen) ... aber sicher wäre es auch, a) keine brennbaren Sachen in der Nähe zu haben und b) gute Belüftung zu haben, falls was "richtig" schiefgeht
den einen oder anderen Löscheimer mit Sand sollte man parat haben

Dein Fehlerbild aus Beitrag 1 weist auf eine defekte Akkuzelle hin.
Diese wird durch die Ladeelektronik (die jetzt angeschossen ist)
abgeschaltet und kann nur mit umfangreichen Kenntnissen und
entsprechender Hardware überlistet werden.
Wirkl. abgeschaltet im Sinne von "wird nicht mehr mit Ladestrom versorgt"? Ich war bisher der Meinung, die Elektronik speichert+meldet nur den Zustand, nimmt jedoch keinen Einfluß auf den tatsächlichen Ladevorgang... oder ist das bei den 60ern auch anders, als bei den 40ern?

Edit: kann eigentl. nicht so sein, denn das Verhalten im Eingangspost lässt sich reproduzieren... die matschige Zelle wird also immer geladen, bricht aber halt auch immer bei xx% zusammen.
 
Twisted Mind Hatte oben in seinen Links zu älteren Posts mal das Datenblatt des Chips dabei. Dort steht unter anderem drinne, welche Mechanismen greifen und wie die Zellen geschalten werden. Auch 2-4-6 Zellen Konfigurationen.

Nur bin ich da beim schnellen Lesen nicht ganz durchgestiegen. Wenn man nicht oft mit sowas arbeitet braucht man ja zumindest das Deckblatt nebenliegend um die ganzen Kürzel nachzuschlagen ;D
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben