Möglichst verzögerungsarmes Kopieren von Videoclips intern (SSD)

schdrag

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Ein Bekannter von mir hat ein hp pavilion x360 2 in 1 ek0755nz (denke, da passen diese Spezifikationen: https://support.hp.com/de-de/document/ish_6412384-6429735-16

Kopieren von Verzeichnissen auf der internen SSD sei langsam. Er möchte einen neuen Laptop kaufen, damit das schneller geht.
Hätte ihm jetzt gesagt, wenn der Standard von SSD (Gen 4.0 NVMe™-TLC M.2-Solid-State-Laufwerk, wenn ich die technischen Daten richtig interpretiere) und Leitung nicht mehr Daten/Zeit kopieren und schreiben kann, wird er keinen Unterschied wahr nehmen. Die internen SSD Puffer und die Art der Speicherchips (TLC in diesem Fall) spielen evtl. auch noch eine Rolle

Werde mir das bei ihm zuhause anschauen und auch die Daten der SSD notieren. Welche Bios Einstellungen wären evtl. noch interessant? Mit welchem Testprogramm kann ich die tatsächliche Übertragungsrate messen?

Kopieren von/auf Externe USB SSD: "USB-3.2-Gen-2-Typ-C-Anschluss, Signalfrequenz von 10 Gbit/s" klingt für mich schon ganz gut.

Treiber für die SSD werden wohl Windows 10 Standard sein (?).
 
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Kopieren von Verzeichnissen auf der internen SSD sei langsam.
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Kopieren von/auf Externe USB SSD: "USB-3.2-Gen-2-Typ-C-Anschluss, Signalfrequenz von 10 Gbit/s" klingt für mich schon ganz gut
Wenn er "auf der internen SSD" hin und her kopiert, dann bleiben die Daten eigentlich am selben Ort und die Verweise werden geändert.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine dieser Optionen als langsam empfunden werden kann:
"-256-GB-PCIe®-NVMe™-Value-M.2-Solid-State-Laufwerk
-512-GB-PCIe®-NVMe™-Value-M.2-Solid-State-Laufwerk
-1-TB-PCIe®-NVMe™-Value-M.2-Solid-State-Laufwerk
-512 GB PCIe® Gen 4.0 NVMe™-TLC M.2-Solid-State-Laufwerk"

Bei Kopien von interner SSD auf externe SSD (oder umgekehrt) über Typ-C 3.2 sollte man (eine flotte externe SSD vorausgesetzt) auch nicht das Gefühl haben, dass es langsam geht.
 
Standard ist, dass beim kopieren/verschieben auf ein anderes Laufwerk/eine andere Partition die Daten im Cache gehalten und von dort auf den Datenträger geschrieben werden. - "Works as designed".
Kopieren von Verzeichnissen auf der internen SSD sei langsam.
Wenn man 50GB mit mehreren Tausend Dateien zu je 10KByte kopiert, dauert es eben länger, als ein Verzeichnis von 3GB mit ein paar Dutzend 1MByte oder größeren Dateien.
Daher kann man mit der zitierten Aussage absolut nichts anfangen.

Man kann über den Gerätemanager den Cache des betreffenden Datenträgers deaktivieren, muss aber sehr wahrscheinlich auch mit negativen Auswirkungen rechnen.
 
Wenn er "auf der internen SSD" hin und her kopiert, dann bleiben die Daten eigentlich am selben Ort und die Verweise werden geändert.
Nur, wenn der Vorgang auf ein- und demselben Copy-on-Write-Dateisystem geschieht. Andernfalls werden stur Bytes geschaufelt.
 
Kopieren ist immer langsamer als Verschieben. Insbesondere bei Verzeichnissen mit tausenden Dateien. Abgesehen davon, der Virenscanner wird sich jede der "angefassten" Dateien betrachten.
Ich denke hier sollte erstmal geklärt werden, wie die Beschaffenheit der Dateien ist (Größe, Menge, Typ) und dann ob und wieviele Virenscanner beteiligt sind (bei mir z.B. grundsätzlich 2 gleichzeitig) und was für eine SSD konkret verbaut ist. Es gibt ja lahme und flotte SSDs.
 
Nur, wenn der Vorgang auf ein- und demselben Copy-on-Write-Dateisystem geschieht. Andernfalls werden stur Bytes geschaufelt.
Bei jemandem, der sich wegen sowas ein neues Notebook kaufen will, gehe ich davon aus, dass das vorinstallierte OS mit dem vorinstallierten Dateisystem nicht durch ein Linux ersetzt wurde.
Das Gerät wurde mit Windows 11 Home oder Windows 11 Pro oder FreeDOS 1.2 ausgeliefert. Ich glaube nicht, dass es mit FreeDOS gekauft wurde und betrieben wird.
 
Hatte mal einen 75GB großen Ordner mit Dateien im Umfang von ein paar 100 MB bishin zu GB großen Dateien im Laufwerk C: kopiert. Dabei ging die Samsung PM 981a ziemlich schnell in die Knie. Der Kopiervorgang ist zum Ende hin auf 50-200MB/s abgefallen.

Warten wir mal ab, wenn genauere Daten bekannt werden. Ich denk, da wird halt eine günstige SSD verbaut sein und gut möglich, dass diese auch schon ziemlich voll ist.
 
Vor allem fehlen Angaben über die Größe der Videoclips, die kopiert werden sollen.
 
Bei jemandem, der sich wegen sowas ein neues Notebook kaufen will, gehe ich davon aus, dass das vorinstallierte OS mit dem vorinstallierten Dateisystem nicht durch ein Linux ersetzt wurde.
Im Eingangsbeitrag steht Windows 10. Mir ist nicht bekannt, dass Windows irgendein CoW-Dateisystem unterstützt.
Daher kann man davon ausgehen, dass JEDE Kopieroperation auf diesem System ein tatsächliches Schreiben von Payload-Daten beinhaltet, womit dein Verweis auf ein bloßes Ändern von Metadaten hinfällig ist.
 
hat das Notebook nen zweiten SSD-Schacht?
Muss nicht mal NVMe sein ... das schlimmste ist das Kopieren auf dem gleichen Laufwerk.

Oder bedeutet "Videoclips kopieren" evtl sogar das umcodieren des Materials?
Dann ist ja die SSD weniger der Bremsfaktor ... Fragen über Fragen! :D
 
Dazumal beim Kopieren die originalen Dateien erhalten bleiben und gerade bei Videodateien das Ding ruckzuck zugemüllt ist, noch dazu bei ggf. noch aktivem Hibernate/STD.

Wenn die SSD diejenigen sind, die im Link zu HP stehen, ist explizit eine 512GB mit NVMe 4.0 + TLC angegeben. Erfahrungsgemäß heisst das dann, dass die anderen langsamer sind und daher mit 3.0 laufen dürften.

Vielleicht fragt der TE auch, welchen Nutzen sich der Bekannte davon verspricht, Dateien auf demselben Laufwerk zu kopieren.
 
Vielleicht fragt der TE auch, welchen Nutzen sich der Bekannte davon verspricht, Dateien auf demselben Laufwerk zu kopieren.
Muss vor Ort schauen, was er wirklich macht (er will seine Tanz-Videos gruppieren, also ein Verzeichnis Rumba, eines Cha-cha-cha usw).

To-do Liste (merci Euch allen, obwohl ich offen gestanden nicht alle Details verstanden habe)

- Welcher Virenschutz?
ob und wieviele Virenscanner beteiligt sind (bei mir z.B. grundsätzlich 2 gleichzeitig)
dachte, es sollte nur einer aktiv sein, weil sich die Scanner sonst in die Quere kommen (false positives).
- Welche Grösse und welcher Typ der Verzeichnisse bzw. Dateien (was ist mit Menge gemeint?) ?
- Welche SSD (evtl. langsame SSD)?

Ist es hilfreich bzw. für die reellen Dateioperationen relevant, solche benchmarks zu fahren?

Was ist vom Ausschalten des Echtzeitschutzes zu halten (abgesehen vom Viren-Risiko)? Könnte ich ja vor Ort 'mal austesten.
 
Zuletzt bearbeitet:
dachte, es sollte nur einer aktiv sein
Ja

- Welche Grösse und welcher Typ der Verzeichnisse bzw. Dateien (was ist mit Menge gemeint?) ?
Wenn er einen Kopiervorgang anstößt: Kopiert er dann 10 Dateien a 2 GB oder 20000 Dateien a 100 KB?

- Welche SSD (evtl. langsame SSD)?
Es gibt SSDs, die eine kleine Menge Daten mit hoher Geschwindigkeit kopieren können, dann aber in die Knie gehen und andere SSDs, die dauerhaft mit hoher Geschwindigkeit befüllt werden können. Schau Dir die Speichertechnologien bei SSDs an.

Ist es hilfreich bzw. für die reellen Dateioperationen relevant, solche benchmarks zu fahren?
Er kann doch einfach einen Ordner mit einer typischen Auswahl an Dateien kopieren.
 
Schau Dir die Speichertechnologien bei SSDs an.
also SLC:

Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wenn man 50GB mit mehreren Tausend Dateien zu je 10KByte kopiert, dauert es eben länger, als ein Verzeichnis von 3GB mit ein paar Dutzend 1MByte oder größeren Dateien.

Kopieren ist immer langsamer als Verschieben. Insbesondere bei Verzeichnissen mit tausenden Dateien.
ok, ich versuche Überzeugungsarbeit in Richtung Verschieben zu leisten und schau mir an, wie gross die Dateien sind
Angaben über die Größe der Videoclips, die kopiert werden sollen.
mache ich
hat das Notebook nen zweiten SSD-Schacht?
wie finde ich das heraus? via hwinfo?
der bedeutet "Videoclips kopieren" evtl sogar das umcodieren des Materials?
kläre ich ab
 
Zuletzt bearbeitet:
- Welcher Virenschutz?

dachte, es sollte nur einer aktiv sein, weil sich die Scanner sonst in die Quere kommen (false positives).
Kommt drauf an welche man kombiniert. Der MS eigene in Verbindung mit Malwarebytes Antimalware harmoniert bei mir seit Jahren gut.
Was ist vom Ausschalten des Echtzeitschutzes zu halten (abgesehen vom Viren-Risiko)?
Auf Dauer nichts aber für einen Test ob die kopieren Speed dann besser wird durchaus ok.
 
Da es hier um Tanzvideos geht, die offenbar schon nach Tanz getrennt sind*, können wir davon ausgehen, dass es sich um einzelne Clips von drei bis sechs Minuten Länge handelt. Die sind je nach Codecparametern in der Größenordnung von 100MB.
Wenn das Kopieren der Sortierung dienen soll, dann wäre es vermutlich sinnvoller die Videos stattdessen zu verschieben. In dem Fall würde auch die Aussage von @StefanW. wieder passen, dass lediglich die Metadaten des Dateisystems aktualisiert werden müssten, was (nahezu) instantan geschieht und das Anliegen dieses Threads erledigen würde.

*) Falls das Auftrennen noch geschehen muss, dann sind wir im Bereich Videoschnitt, und da wäre eher nicht die SSD der Flaschenhals, sondern die Bearbeitungsgeschwindigkeit des Menschen, bzw., falls reencodiert werden soll, die CPU/GPU.
 
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