NAS Festplatte bzw. Server

Koffee-Junkee

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181
Hallo Zusammen,

ich will was an meiner Datenspeicherung zu Hause ändern.

Bislang habe ich eine USB / FireWire 250ger Platte von WesternDigital an einem älteren Rechner hängen und greife dann mittels Freigaben auf die Platte von mehreren Rechnern zu.
Eigendlich auch sehr zufrieden, aber langsam ein wenig klein und vor allem Stromhungrig !

Jetzt will ich eigendlich ein NAS System zuhause integrieren.
Ich kann dann User und Gruppen einrichten und dann auch mittels Gigabit Ethernet schneller anbinden.
Des weiteren will ich dann Wöchentlich Backups der einzelnen Rechner planen und das nicht von den einzelnen Rechern aus machen.
Der eine kommt mit Rescue and Recovery, der nächste mit Retrospect der dritte schiebt einfach so seine Daten wo hin ...

... einfach Mist

Ich habe schon einige Tests im Netz gelesen. Toms Hardwareguide ist da ja ne gute Adresse!

Jetzt die Frage an Euch, hat jemand so was wo (Arbeit oder so) im Einsatz.
Das ganze sollte schon ein wenig größer sein, so mit Raid 5.
Für einen ordentlichen SAN Server fehlen mir leider die Tausender :-)

Vielen Dank

Bitte rege Anteilnahme!

Greets Fabian
 
Also, wenn man den einschlaegigen Tests glauben darf dann taugen die Gigabit-NAS systeme nicht viel, und mit deinem Raid5 Wunsch bist du eigentlich direkt bei vierstelligen Betraegen.

Ich selber habe eine andere Loesung (vor):

- Mein PC hat einen 3Ware-Controller, zwei Systemplatten gespiegelt, die Datenplatten als Raid5
- Bald wird ein kleines Epia-System frei, das bekommt eine 5400.3er Platte rein und wird das "NAS" fuer taegliche Daten
- der PC dient dann nur noch als "Archiv"

Damit habe ich dann ein "NAS" was auch fix ist (vergleichbare fertige NAS Systeme kommen bei aehnlichem Stromverbrauch wie das Epia-System nur auf 5-6 MB/sec, das Epia reizt 100Mbit voll aus), und was deutlich flexibler ist als fertige NAS Systeme.
 
Ich hab eineWD NetStation als NAS und regelmäßige Backups.

Es gibt ja jede Menge ISOs im Netz für NAS-Rechner. Aber die 'normalen' Rechner verbrauchen mir zuviel Strom.

G.
 
Naja ein kleines Epia-System braucht in etwa gleichviel strom wie ein NAS System :-)
 
Das mit EPIA hab ich mangels Checkung grad mal schlank überlesen.

Die WD hat aber grad mal 250 Euro oder so gekostet, dafür schraub ich nicht selber rum ;)

Viele Grüße
G.
 
Diese Epia geschichte gefällt mir.
Ich habe auch eben gesehen, das es die neueste Variante auch mir Gigabit gibt.
Auf den PCI-Steckplatz mittels Raiserkarte einen Raidkontroler und dann das ganze in ein 1U Servergehäuse.
macht was her und ist schnell.
Linux drauf, dürfte wohl der schwirigste Teil werden, und fertig.

Muss ich mal durch kalkulieren!
Danke erstmal, wenn sonnst einer noch was weiß ...
 
Unterschätz den Stromverbrauch nicht, bei einem Epia System sind plötzlich Netzteil und Platten die größten Stromfresser: Also ich würde ein Gehäuse mit "normalem" Netzteil empfehlen, dann hast du auch Platz für gekühlte Festplatten.
Den Raidcontroller würde ich auch nicht unbedingt nehmen, bei einem solchen System ist es wahrscheinlich einfacher, per cronjob Platten zu spiegeln und im Normalbetrieb nur auf jeweils eine Platte zu schreiben.
Dann kannst du die Platten gezielt einschlafen lassen, das kommt dem Stromverbrauch und der Lebensdauer der Platten zu Gute, der Preis der zusätzlichen Platten ist wahrscheinlich geringer als der des Raidcontrollers.
Dann hast du zwar nicht eine "große" Freigabe (geht auch, ist aber wieder eine mögliche Fehlerquelle), aber mehrere Freigaben von xxxGb bringen evtl. auch ein wenig Ordnung in die Daten :)

bis dann
Christian
 
naja ich habe ein Lex Light, das ist sehr sparsam. Mehr als ein keines Mininas (ohne platte jeweils), dafuer mit 2.5" Platte und damit wieder gleichauf mit den mininas systemen samt 3.5" platte...

Zwar nur 100Mbit LAN, aber das dafuer dreimal :-) Und 100 Mbit werden auch erreicht, im gegensatz zu den 100mbit mininas systemen
 
NAS systeme sind einfach zu teuer für den normalen homeuser. wenn dich die stromrechnung würde ich auch lieber einen linux server mit samba aufsetzen, da kannste genau so gut deine netzwerklaufwerke einrichten und mit linux ist viel mehr möglich als das was ein NAS kann !
Aber selbst bei Gbit LAN wirst du die HDD nicht ausnutzen können, das sind wieimmer alles theorie werte die wohl noch nie jemand erreicht hat ;)
 
Also ein einfacher Test den ich mal gemacht habe ergab ganz ordentliche Geschwindigkeiten :-)

Kopieren von einer externen 2.5" 5400er USB2 Platte angeschlossen an einem R52 (WinXP pro SP2) via Gigabit-LAN an meinen PC (damals ein P4 2.8GHz, Gentoo) auf eine interne Platte (3.5", 7200er) ergab >25 MB/sec.

In anbetracht des "nur eben schnell kopieren"-Aufbaus ein gutes Ergebnis denke ich. Gut, war lineares Lesen, aber so oder so meilenweit von den 8-13 MB/Sec entfernt die SOHO-GB-NAS Systeme bieten
 
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