Smartphone als Ersatz für Notebook?

Gummiente

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Angesichts der enormen Rechenleistung frage ich mich ob ein Highend Smartphone als Notebookersatz genutzt werden könnte. Hat einer so etwas schon mal versucht?
 
Es gab mal ein Projekt von Motorola (siehe hier).
Es stimmt schon, dass die Rechenleistung von aktuellen Smartphones sehr nahe an der von Laptops ist, allerdings bin ich der Meinung (dass kann jeder anders sehen, es ist meine Meinung), dass 1. die Betriebsysteme nicht für einen mehrstündigen Einsatz konzipiert sind, 2. der Bildschirm ohne Erweiterungen auf Dauer zu klein sein wird und 3. es keine vergleichbare Leistung mit der von Laptops ist, weil Android z.B. ziemlich Ressourcen-UNschonend umgeht, meine ich.
 
Ich wundere mich halt warum jede neue Generation eine ordentliche Schippe Leistung raufpackt obwohl mir nicht in den Kopf will wozu so viel Leistung benötigt werden soll wenn es nur um ein Smartphone geht. Telefonieren geht ganz ohne Rechenleistung. Ruckelfreier als ruckelfrei bei Videos, Benutzeroberfläche, Surfen etc. geht auch nicht.

Daher vermutete ich es ginge evtl. um Notebookersatz...
 
nein, es geht allein darum, wer den län... äh am höchsten taktenden mit den meisten Kernen hat und die höchste 50k Ultra Über HD Auflösung, sowas macht sich gut in der Werbung.
 
Die Leistung von Smartphones ist schon sehr respektabel, die können heute bereits HD Videos abspielen und für Office und Internetrecherche reicht es auch, es würde mich nicht wundern wenn in Zukunft das Smartphone so genutzt werden kann, dass man es zu Hause in eine Dockingstation steckt und an herkömmöicher Tastatur, Maus und Monitor arbeiten kann. Internetanschluss über Mobilfunk oder WLAN, an der Dockingstation gibt es dann auch die Stromversorgung und schon kann man losarbeiten. Sowas wird es geben, da bin ich mir sicher.
 
Achso, wenn die Tendenz in diese Richtung gehen soll, wie es HansBr aufzieht, dann kann ich hier von etwas berichten.

Vorletzten Sommer, als mein Nokia N8 noch ziemlich neu war, habe ich mir eine Mini USB Tastatur gekauft, um damit im Urlaub so oder über HDMI Kabel angeschlossenen Fernseher. Das ganze klappte wirklich gut, allerdings war es ungewohnt.

Das Nokia ist dafür sehr gut geeignet, weil es durch die Kombination HDMI Ausgang, 3,5mm Klinke und USB OTG wirklich die wichtigsten Anschlüsse für normeles Arbeiten, wie z.B. Office (ist ja vorinstalliert) bereithält.


die können heute bereits HD Videos abspielen
720p oder 1080p ?
Mein Nokia schafft nämlich auch schon locker 720p ohne Ruckler :) Wenn ich mir jedoch ein 1080p Video drauflade, dann kann es das nicht abspielen.
 
smartphone reicht vollkommen aus mit 1ghz und 512mb ram

doch die heutigen smartphone sind schon high end
4 kern prozessor
2gb ram
full hd display

als vollkommer ersatz kann man es net sehen
kommt drauf an für welche zwecke man es benutzt

zb internet
videos
office (das problem wo druckt man es bzw gibt eventuell schon apps?)
games
kann auch programmieren
eigentlich können die schon alles
man kann sogar bei manchen ubuntu drauf laufen lassen

smartphone an den lcd, led usw was es sonst gibt
maus und tastatur anschließen fertig
bzw auch gamepads
 
Ich hab keine Lust mich groß mit Software/OS zu beschäftigen, Surfe zu 70% mit dem Handy! Für das TP Forum brauch ich aber das TP, da ich hier mit dem xperia nicht schreiben kann?
 
Vielleicht mit Ubuntu Phone. Wenn das nicht eingeht bevor es fliegen lernt.
 
Also als Laptop Ersatz würde ich nur ein Smartphone mit FullHD Display nehmen, denke mal, dass die auch die Ausgabe über HDMI in FullHD schaffen.
Ich meine nicht nur die Videowiedergabe,sondern auch die Wiedergabe der Menüs.
---> Ich gehe mal stark davon aus, dass man in diesem Fall das Smartphone öfters über einen externen Monitor betreiben will, da die Bildschirme schon
etwas klein sind, für Arbeiten die länger gehen.

Aber ich weiß nicht, ob ein QuadCore bei FullHD Smartphones wirklich ausreichend ist, da die Grafikleistung ja viel höher sein muss und bei bestimmten
Anwendungen sicher in die Knie gezwungen wird.

Da würd ich eher das Samsung Galaxy S4 nehmen, welches höchstwahrscheinlich 2 QuadCores mit 1,8GHZ hat. (Wird sich heute Nacht ab 0Uhr zeugen, wenn das S4 in NewYork vorgestellt wird.)
 
ja aber die haben doch auch ne eigene gpu
das s3 ähnelt ja der ps vita
glaub die haben bestimmt genug leistung

für smartphones übertrieben
aber wers haben möchte der kauft es sich

bei samsung finde ich die verarbeitung sehr schlecht

die smartphone hersteller sollten mal ein smartphone raus bringen mit ner top kamera (nokia hat gute kameras in ihren smartphones aber nicht bei jedem)
es fehlt immer was an nem smartphone

kein speicherkartnslot
akku nicht wechselbar
schlechte kamera
 
Manchen Texten fehlt auch immer was, genau wie bei den Smartphones. Wer weiß was :D?

btw: Willkommen im Forum sda :)
 
Aber ich weiß nicht, ob ein QuadCore bei FullHD Smartphones wirklich ausreichend ist, da die Grafikleistung ja viel höher sein muss und bei bestimmten
Anwendungen sicher in die Knie gezwungen wird.

Überleg doch mal, selbst ein uralter PC kann Full HD locker ansteuern, warum sollte das also bei einem Smartphone ein Problem sein? Ich sehe da zumindest keins.

Smartphone als Ersatz für ein Notebook? Für mich niemals :D
 
Als Ersatz meiner Meinung nach nicht geeignet, denn Multitasking ist nahezu unmöglich. Oder kann man mittlerweile irgendwie mehrere Programme gleichzeitig maximiert haben? ;)
 
Ein Hersteller hat bisher gezeigt, dass das nicht unmöglich ist: Sony mit dem Vaio UX. Leider natürlich zu wenig Leistung, aber dank Windows und Dockingstation kann man ihn benutzen wie einen Desktop - mit weniger Leistung eben. Wenn da nochmal einer rauskommen würde, wäre das ein Traum - nur bitte etwas flacher :D
 
Mit dem Note (bzw. Note 2, bald Note 3) von Samsung und dem Sony Xperia Z gibt es ja schon eine gewisse Tendenz, solche Transformer-Lösungen wie das Padfone und den Motorola Lapdock überflüssig zu machen: Immer mehr Smartphones kommen nicht nur mit viel Leistung, sondern auch mit großem Display/hoher Auflösung.

@sda: Die Kamera des Xperia Z soll schon recht respektable Bilder machen: http://www.golem.de/news/test-sony-xperia-z-das-smartphone-im-wasserglas-1303-98118.html (da habt ihr auch euer FullHD-Display)

Dass die immer leistungsfähigeren Smartphones aus einer Art Schwanzvergleich resultieren und keinen Sinn mehr haben, kann man pauschal nicht sagen. Viele Apps zeigen immer wieder, dass man sehr nützliche und sinnvolle Verwendungen für diesen Leistungszuwachs hat. Alleine Apps, die über die Kamera mit Bilderkennung und -verarbeitung (augmented reality usw.) experimentieren, sind froh über jeden zusätzlichen Kern und jeden Zuwachs in der Taktrate sowie bessere GPUs.

Ganz banal erfordert aber auch einfach die ständig steigende Displayauflösung immer mehr Leistung unter der Haube. Und dann ist da noch die ständig steigende Anzahl an Apps, die ein Benutzer gleichzeitig benutzen will. Zu Beginn des Smartphone-Hypes ging es doch nur um ein bisschen Surfen und Emails abfragen. Inzwischen will man ständig mit DropBox synchronisiert sein, über Twitter/Facebook/Newsfeeds auf dem laufenden gehalten werden, man will über beobachtete Ebay-Auktionen informiert werden, über neue Forenbeiträge, über Kontobewegungen (mobile banking), über Wohnungsangebote, Schnäppchen, ... Immer mehr Leute nutzen die Möglichkeit, dass ihr Handy aus den Standortdaten nützliche Hinweise und Informationen generieren kann.

Und nicht selten sind diese ganzen Apps so resourcenfressend programmiert, als würde der Nutzer nichts anderes mit seinem Handy machen. Dass das schlecht programmiert ist, davon will der Nutzer nichts wissen. Und weil man an die Programmierer auch nicht rankommt und ihnen die entsprechenden Auflagen an Resourcensparsamkeit usw. nur schwer machen kann, ist eine Aufrüstung der Hardware zunächst mal die für den Nutzer spürbar einfachste und schnellste Lösung dieses Konflikts.

Man sollte allerdings in dieser Diskussion nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. So ein Notebookprozessor funktioniert schon etwas anders als ein ARM-Smartphone-Prozessor. Bei gleicher Anzahl an Kernen und gleicher Taktung wird eine Notebook-CPU wohl immernoch mehr Leistung bringen als eine Smartphone-CPU. Die sind nunmal auf andere Anwendungen ausgelegt und "noch" energiesparender.
 
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Habe ein Motorola Droid 4 und die in Beitrag 2 angesprochene Lapdock. Die musste ich etwas modifizieren, aber jetzt passt sie auch an mein Droid 4 (das ist grundsätzlich auch für Lapdocks ausgelegt, aber andere, teurere und hierzulande schwer erhältliche). Habe sie auch mal ca. 3 Wochen als Laptop-Ersatz benutzt, während ich durch Australien gezogen bin und kein Laptop mitschleppen wollte. Das sonst nur zur Verfügung stehende W520 war dann doch etwas schwer, klobig und vor allen Dingen etwas viel Wert als dass man es mal eben so im Hostelzimmer liegen lässt. Überzeugt hat mich das ganze nicht. Hauptsächlich aus einem Grund: Die Software. Zwar hat auch das Droid 4 das sogenannte "Webtop"-System, also eine angepasste Android-Oberfläche, die startet, wenn man das Telefon andockt, aber im Kern steckt dann immer noch Android. Und Android ist nun mal komplett auf Touchscreen ausgelegt. Man glaubt gar nicht, wie verkrampft die Bedienung ist, wenn man dann eben keinen Touchscreen mehr zur Verfügung hat, sondern eine Tastatur und ein Touchpad. Man verzweifelt förmlich. Probleme bekommt man dann auch bei Anwendungen, die Multitouch erfordern. Geht schon los bei Google Maps. Wie zoome ich auf der Karte? Normal benutzt man zwei Finger auf dem Touchscreen. Mit dem Touchpad kann man dann nur noch per Doppelklick reinzoomen, rauszoomen gar nicht. Erst im Menü die zusätzlichen Zoomtasten aktivieren, dann gehts.
Das ganze zieht sich durch alle Apps und durch das ganze System. Immer wieder stößt man auf Barrieren, wo Touchscreen oder Multitouch die einzig Wahre Bedienform wäre, man aber eben nur ein Touchpad zur Verfgung hat. Auch das Wechseln zwischen Homescreens oder App-Seiten ist da so eine Sache. Da muss man dann schon mal mit dem Mauszeiger irgendwo in rechten Bereich des Bildschirms, dann die linke Touchpadtaste gedrückt halten und mit dem Touchpad das ganze Fenster nach links rüberschieben. Nervig unergonomisch.

Was das ganze stark vereinfachen würde, ist schon mal ein Multitouchpad. Viel wichtiger wäre aber ein System, welches auf diese Bedienform ebenfalls zugeschnitten ist. Vielleicht wäre Windows 8 da eine Möglichkeit mit seiner hybriden Oberfläche. Ich habe da eher Hoffnung auf Ubuntu. Das könnte den Spagat schaffen und läuft auch auf meinem Handy (die ersten Previews funktionieren schon). Hatte auch schon mal vor dieser ganzen Geschichte eine Art virtuelle Maschine mit Ubuntu, welches ich dann per VNC auf meinem Bildschirm anzeigen ließ, am laufen. Das zeigte, dass diese Lösung deutlich besser wäre, war aufgrund der Virtualisierung und der VNC Verbindung aber schnarchend langsam.

Derzeit kann man Smartphones in meinen Augen also nicht als Ersatz für Notebooks nehmen, auch nicht als Ersatz für Netbooks. Notebooks werden sie wohl auch nie ersetzen - auch wenn die Leistungsfähigkeit schon ziemlich hoch klingt, verglichen mit flotten Notebooks sind Smartphones weiterhin nur Krücken. Aber als Netbook-Ersatz kann ich mir so ein Smartphone in Zukunft gut vorstellen, wenn die Software eben entsprechend angepasst ist.

//EDIT:
@sda: Die Kamera des Xperia Z soll schon recht respektable Bilder machen: http://www.golem.de/news/test-sony-xperia-z-das-smartphone-im-wasserglas-1303-98118.html (da habt ihr auch euer FullHD-Display)
Den Jungs von Golem muss man wohl auch noch mal erklären, dass das D in LCD für Display steht und es daher keine LCD-Displays gibt. Ebenso wenig wie LED-Dioden. ;) Gibt ja auch keine CDU-Union...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aufgrund der Erfahrungen mit meiner OpenPandora würde ich sagen, dass dies definitv eine Richtung sein wird.
Allerdings wird man da auf Herstellerseite erstmal von den "One size fits all" Paradigmen im Anwendungsdesign weg müssen. Die Oberflächen von Android und iOS sind recht gut geeignet, wenn es um mobiles "arbeiten" (eigentlich hauptsächlich Konsumieren) geht, aber für die klassischen Aufgaben sind diese eher nicht geeignet.
Ich mache bei meiner OpenPandora die Erfahrung genau aus der entgegengesetzten Richtung: Ich liebe es ein multitasking-fähiges Gerät in diesem Format zu haben (macht sich extrem gut auf Reisen), mit richtigen Desktopapplikation, mit denen man auch richtig produktiv sein kann (ist wahrscheinlich auch eine "Alterserscheinung", aber mit der Bildschirmtastatur einen längeren Text zu schreiben ist für mich einfach ein Krampf). Allerdings wünsche ich mir in manchen Situation, in denen es nur darum geht ein Spiel oder ein Video zu starten, die einfach strukturierten Oberflächen von Android&Co.
 
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