VMWare 9 unter Ubuntu 13.10

nachtpult

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Hallo,
aufgrund eines Denkfehlers habe ich mein Ubuntu 12.04 LTS auf 13.10 upgegradet (schreibt man das so?). Ich ging davon aus, dass 14.04 LTS verfügbar ist und da dem nicht so ist, muss ich wohl die Sache aussitzen.
Jetz zeit allerdings mein VMWare 9 folgenden Fehler an:
Screenshot from 2014-01-29 09:04:13.jpg
Unter lib/modules habe ich den Kernel 3.11.0.15-generic aber. Welcher Fehler kann das sein? Muss irgendwie mit dem Update zu tun haben.
 
Oh, unter Google bin ich nicht draufgestoßen =)
Danke, ich probiers mal so!
Edith sagt: Bei mir ist VMware aber in Version 9 statt 8, mein Kernel ist ausserdem 3.11.0.15-generic.
Ausserdem fehlt mir anscheinend der Header, oder?
Dieser Link geht übrigens auch nicht, die Software bricht ab mit dem Vermerk "Nur für VMWorkstation 8. Ich habe allerdings 9.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einem neuen Kernel müssen die Module neu compiliert werden. Daher solltest du sicherstellen, dass gcc + make und die Header installiert sind.

Das Problem wird aber sein, dass die Module nicht mehr mit Kernel 3.11 Header compilieren lassen weil sich die Schnittstellen geändert haben. Sind die Änderungen klein genug, dann wird ein inoffizieller Patch die immer wieder mal "zusammengehackt" wurden Abhilfe schaffen. Wenn nicht, dann hilft nur ein Update von VMware. In diesem Fall wäre es die 10.0 welches kostenpflichtig ist.

Keine Ahnung, ob VMware eine kostenlose 10.5 Update nachschiebt die kompatibel zum voraussichtlich Kernel 3.14 ist wenn Ubuntu 14.04 mit damit rauskommt.
 
Okay, also hab ich wohl die A..-Karte.
Vielleicht gehe ich wieder auf VirtualBox, mal schauen.
Danke soweit!
 
Okay, also hab ich wohl die A..-Karte.
Vielleicht gehe ich wieder auf VirtualBox, mal schauen.

Mit VMware Workstation 5.x war ich eigentlich in Sachen Features zufrieden. Seitdem haben sie mir mit dieser "Masche" bei jedem Versionssprung in meine Geldbörse gegriffen. Bei 10.0 nur noch mit Zähneknirschen zumal die kostenlose 9.5 übersprungen wurde. Wenn nicht die unzähligen VMs wären, dann hätte ich schon längst gewechselt.
 
Vielleicht gehe ich wieder auf VirtualBox, mal schauen.
Da VMware Workstation 9 nicht mit RHEL 6.5 funktioniert (und unter RHEL 6.4 schon die unangenehme Eigenschaft hatte, Dateisysteminkonsistenzen zu erzeugen), habe ich alle meine VMs nach KVM konvertiert, anstatt auf Workstation 10 zu upgraden. Vielleicht wäre KVM auch eine Alternative für dich? Wenn du schon wechselwillig bist, würde ich mir das auf jeden Fall auch 'mal anschauen, und mit "Gnome Boxes" gibt es auch seit einiger Zeit eine einfache GUI.
 
Auf einem Server habe ich eine handvoll VMs mit KVM laufen und bin sehr zufrieden. Allerdings sind sie alle headless Konfigurationen. Zugriff erfolgt nur über Netzwerk via RDP, VNC und SSH. Die Tools sind eher wie bei einem LKW. Funktionieren zwar, sind aber etwas ungeschliffen während VMware sich wie eine Luxuslimousine anfühlt, mit viel Liebe zum Detail. Kenne aber das empfohlene Gnome Boxes nicht sondern nutze selten virt-manager und meist Kommandozeile.

Da ich weder 3D noch USB 3 Unterstützung benötige erwäge ich auch KVM auf meinem Notebook zu nutzen schon um mein Wissen über KVM zu vertiefen wo man noch viel mehr lernen kann/muss während VMware sehr beherrschbar wirkt.
 
Zugriff erfolgt nur über Netzwerk via RDP, VNC und SSH.
Es gibt auch den VirtViewer für den Zugriff auf die VMs, sogar für Windows. Betreibt man KVM auf einem Server, kann man sich auch von oVirt erschlagen lassen, dann kann man die VMs nicht nur via Webinterface administrieren, sondern auch mit Firefox in die VMs reinschauen, zumindest mit Firefox unter Linux (sofern das passende Plugin installiert ist). Nicht hochperformant, aber nett, wenn man sowieso mit dem Firefox im Webinterface herumwuselt.

Die Tools sind eher wie bei einem LKW.
Da ist was dran. Man möchte die VM via Netzwerkbrücke an's Netzwerk anbinden? Dann muß man erst einmal eine solche unter Linux einrichten. "Shared Folders"? Dann gib doch was via SAMBA oder NFS frei. Usw. Ich finde das aber nur konsequent, KVM macht Linux zum Hypervisor, warum soll es (bzw. libvirt) also etwas an Funktionalität anbieten, was Linux selber schon anbietet?

Kenne aber das empfohlene Gnome Boxes nicht
http://en.wikipedia.org/wiki/Boxes_(software)

Das Projekt soll eine Alternative zum VMware Player und VirtualBox anbieten, und basiert auf libvirt/KVM.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Moin,

du brauchst "dkms" http://wiki.ubuntuusers.de/DKMS damit die Pakete gebaut werden können - zumindest war das bei mir mit der "Workstation 9" bei nem Versionsupgrade von 13.04 auf 13.10 so.
Und ja, die "Headers" natürlich ebenso

Code:
  sudo apt-get install linux-headers-$(uname -r) && sudo apt-get install build-essential dkms && sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Nach nem Neustart sollte dann eigentlich alles funktionieren
 
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