Welches Modem für ADSL2+ und VDSL?

cyberjonny

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Hi miteinander,

ich werde bald einen Internet-Anschluss mit DSL haben, wofür das Modem ADSL2+ unterstützen muss, schließe aber nicht aus, dass ich in näherer Zukunft auf VDSL upgrade, was dann natürlich ebenfalls vom Modem unterstützt werden müsste.

Gibt es ein Modem, das ADSL2+ UND VDSL unterstützt, den ich entsprechend bei einem Upgrade nicht wechseln und weiter verwenden könnte?

Welches Gerät würdet ihr hier konkret empfehlen?

Erfahrungswerte sind sehr willkommen! :)

Danke und Gruß,
Jonny


/edit:
Text angepasst, da ich Router (besitze ich bereits) und Modem lieber getrennt haben möchte.
Ich suche also nach einem presiwertem (was nicht zwangsläufig "günstig" bedeuten muss) Modem, das ADSL2+ und VDSL unterstützt.
 
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Ich persönlich würde die Fritzbox 3370 nehmen, wenn du auf Gb Lan verzichten kannst, gibt es mit dem Allnet ALL02400N schon was für 35€.
 
Hi, danke für deine Empfehlungen.

Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass ich Modem und Router gerne getrennt halten würde.

Router und Gigabit-Switches habe noch übrig; somit bräuchte ich nur noch ein ADSL2+ bzw. VDSL-fähiges Modem - und nur dafür wäre eine Fritzbox wohl etwas "over the top"...
 
VDSL Modems sind recht selten und meistens auch recht teuer.
Kannst von der Telekom den Speedport 221 nehmen. Wenn dir erstmal ADSL2+ reicht such nach Dlink DSL321B.
Den nutz ich seit mehreren Jahren in Verbindung mit nem WRT54GL an zwei Standorten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst ferner bedenken, dass der Router auch VDSL unterstützen muss. Ich meine mal gelesen zu haben, dass hier IP-Pakete teilw. speziell getaggt sein können und die Routerfirmware das abkönnen muss. Ich glaub das war bei der Telekom, bin mir aber nicht mehr sicher. Ältere Router könnten also durchaus Probleme bereiten.

Ausserdem gibt es verschiedene VDSL-Profile und nicht jeder Modemchipsatz kann jedes VDSL-Profil. So kann man z.B. bei M-net in München bei nem 100Mbit FTTB-Anschluss (wird für die hausinterne Verkabelung dann von Glasfaser auf Kupfer/VDSL umgesetzt) mit einer Fritz 7390 nichts anfangen, weil die das genutzte Profil 30a nicht kann.
Desweiteren kommts auch auf die Signalqualität v.a. bei ADSL2+ an. So kann man in diversen Foren z.B. lesen, dass der Chipsatz der 7390 nicht gerade gut für längere/schlechtere ADSL-Anbindungen ist. Andere Chipsätze können wohl mehr Übertragungsrate aus nicht-optimalen Leitungen herausholen.

Ferner solltest Du noch prüfen, ob Du nicht einen "Zwangsrouter" vom Provider anschliessen musst.

Ist also nicht ganz so trivial.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmm... das sind ja eigentlich alles schon komplette Switch-Router-Modem-Kombinationen, was ich ja eigentlich gerade nicht möchte.
Gibt es kein einzelnes, separates Modem, das eben ADSL2+ und VDSL berherrscht und hinter welches man dann Router und Switches nach Wahl schalten kann?


Ist ein VDSL-Modem eigentlich automatisch "abwärtskompatibel" und funktioniert auch mit ADSL2+ oder ist das grundsätzlich nicht der Fall?
 
Nein, es gibt keine implizite Abwärtskompatibilität, Modemchipsatz als auch Firmware müssen explizit beide Protokolle verarbeiten können.
Und wie bereits geschrieben, VDSL ist nicht VDSL. Auf die Profile aufpassen!
 
Danke, Giesinger Trambahner, das hilft mir auf jeden Fall weiter! :)

Dachte nicht, dass das so komplex ist.
 
Jo, kann es sein. Rate mal, warum der Trend zu Zwangshardware bei Providern immer mehr zunimmt. Weil die damit an den Supportkosten und -mitarbeitern sparen können, wenn nur eine beschränkte und von ihnen konfigurierte Hardwareauswahl angeschlossen ist. Ein "mein router oder Modem xyz geht nicht" wird dann einfach abgewiesen mit "supporten wir nicht" und der Fall wird geschlossen.
 
Außerdem gibt es für den Heimgebrauch meist wenig Anwendung für reine Modems. >99% der Kunden wollen einfach EIN Gerät, was funktioniert und alles macht. Die wenigen, die sich was eigenen basteln, nehmen dann einfach solche Kombi-Geräte und nutzen eben nur die Router/Modem/...-Teilfunktion.
Daher findest du so wenig reine Modems, insbesondere im neueren Bereich.
Warum muss es denn eigentlich überhaupt ein reines Modem sein? Hat das irgendeinen Vorteil für dich? Du kannst ja auch eine Router-Kombi benutzen und davon nur das Modem benutzen. Oder du sparst dir auch deinen Kabelsalat und Stromverbrauch und kaufst dir eine Gerät, mit dem du alles auf einmal machen kannst.
 
@ Giesinger Trambahner:
Den Trend zur Zwangshardware finde ich persönlich völlig daneben. Das ist - solange ich noch die Wahl habe - bei einem Provider schon fast ein Ausschlusskriterium für mich.
Völlig legitim finde ich hingegen, dass nicht sämtliche Hardware "supportet" wird. Das ist ja auch völlig in Ordnung: Einfach ein paar "empfohlene" Router/Modems auflisten, die einschränkungslos unterstützt werden und mit denen man bei Problemen Hilfe vom Support bekommt, und ansonsten klar darauf hinweisen, dass andere Hardware zwar möglich ist, dafür aber keinerlei Support gewährt werden kann. Aus meiner Sicht eine gute Lösung - dann kann jeder selbst entscheiden.

@ cuco:
Du hast natürlich grundsätzlich Recht - und nur ein Gerät zu haben hat so gesehen ja auch Vorteile.
Für mich hätte ein reines Modem konkret den Vorteil, dass es (dachte ich zumindest) günstiger ist, da ich Router/Switches bereits zur Genüge besitze; außerdem gab es bei mir bei einem Kombi-Gerät schonmal den Fall, dass nur die Modem-Funktion defekt war, damit aber im Grunde die komplette Modem-Router-Switch-Kombination unbrauchbar wurde... Bin da eben etwas ein gebranntes Kind... :)

Aber vielleicht war das auch nur Pech; ansonsten hat so ein Kombi-Gerät ja durchaus auch was für sich... hmmm...

Gruß, Jonny
 
Bedenke auch, dass Dein Router entsprechend WAN-Durchsatz kann. Manche Geräte taugen für ADSL, aber nicht für die VDSL-Datenraten.
Ja, ich bevorzuge auch offene Provider. Meiner hat kürzlich die AGB für Neuverträge geändert, ich hab noch einen alten. :)
 
Hmmm... Die Fritzbox 7390 wird vom Provider (easybell) empfohlen und könnte eigentlich auch alles.

Aber 169 EUR erscheinen mir einfach recht viel, wenn ich bedenke, dass mich Modem+Router+Gbit-Switch bisher zusammen kaum 50 EUR gekostet haben...

Gibt es da echt keine adäquate Alternative? :)
 
Der Routerzwang ist zum Teil echt nervig. Meine Eltern sind bei EWE und gerade von einem ADSL-Tarif auf VDSL gewechselt. Dazu gab es dann auch einen neuen Router, ab jetzt herrscht Routerzwang. Aber wieso sollte ich mich beschweren - immerhin bekam man 7360 (29,99€) oder die 7390 gegen kleinen Aufpreis (49,99€). Was anderes hätte ich eh nicht genommen. Da stört mich nun nicht mehr wirklich, dass ich die Zugangsdaten nicht habe. Eigentlich war es sogar praktisch. Meine Eltern haben da absolut keine Ahnung von, da war es schön, dass man einfach nur den Router anschließen musste und sonst nichts. Nicht mal einen Startcode wie bei 1&1 für die Autoconfig, einfach nur anstöpseln.
Aber gut, das ist ein anderes Thema ^^

Ja es gibt Alternativen. Sogar welche, die in Teilaspekten besser sind als die AVM-Router, die sind auch nicht perfekt die Dinger. Aber als Gesamtpaket betrachtet mit all den Zusatzfunktionen gibt es nichts wirklich vergleichbares.
Übrigens gibt es vermutlich auch bald eine 7490. Auf der Cebit im Mai wurde die ja schon vorgestellt.
 
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