Welches NAS?

think_ibm

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25 März 2013
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Hallo,

ich habe eine Frage an alle NAS - Kenner. Für meine Nachbarin soll ich ein System kaufen, auf der Sie Ihre Daten sichern möchte. Das Ganze soll automatisch im Hintergrund passieren und über das WLAN geschehen. Ich kam auf die Idee ein NAS zu kaufen, nur welches soll ich nehmen? Man liest immer viel von Synology, aber ist das auch das Beste für diesen Einsatz? Teuer ist es ja schon mal.

Hat jemand Erfahrung mit dem Sichern von Daten? Mit welchem NAS funktioniert das gut?

Daneben kann ich mir vorstellen, dass sonstige Vorteile wie z.B. das NAS als Medienserver zu nutzen auch genutzt werden, wenn Sie schon mal da sind. Im Haushalt sind Geräte mit IOS und Android. Der Fernseher hat keine Netzwerkanschluss. Ich würde hier vorschlagen einen Chromecast Stick dazu zu kaufen. Macht das Sinn? Gibt es etwas besseres?

Ich bin sehr gespannt auf Eure Beiträge.

Vielen Dank,

Gruß
Mathias
 
Hi,

ich kann nur für mich sprechen: Ich habe beste Erfahrungen mit den Synology... Damit holt man sich nicht nur einen feinen und zuverlässigen Datenspeicher ins Haus, sondern kann auch von allerlei Zusatzfunktionen profiteren. Ich sage bewusst nicht, dass andere Hersteller das nicht auch können, aber bei Synology funktioniert's einfach und ist ziemlich idiotensicher konzipiert (die anderen kenne ich nicht). Klar, das kommt zu einem gewissen Preis, aber wer billig kauft... Du kennst den Spruch!

Viele Grüße,
Matt
 
Ich schliesse mich uneingeschränkt meinem Vorredner an.
Wenn fertiges NAS, dann setze ich nur Synology oder Qnap ein und kenne auch bei beiden die Software. Die Qnap HW finde ich persönlich noch etwas hochwertiger (persönliche Meinung)
Allerdings hat Synology den grossen Vorteil, dass man deren Software auch auf andere Intel basierter Hardware einsetzen kann. Ich selber nutze Xpenology als Basis, welche sich auf einem Atom basierten Buffalo NAS installiert habe.

Streamen per DNLA zum heimischen Samsung Fernseher ist damit problemlos möglich.

Die Preise relativieren sich recht schnell wieder. Was nützt dir ein System, wenn es mal Probleme macht und der Hersteller die Lust an dem Gerät verloren hat.
Bei Synology und QNAP kannst Dir sicher sein, dass es auch für ältere Systeme noch Softwareupdates gibt.
 
QNAP oder Synology möchte ich ebenfalls bestätigen.

Privat und in der Firma (Rack-Lösungen) beides im Einsatz (Tendenz zu Syno, weil QNAP im Vergleich doch recht teuer ist). Bei einem NAS Geld zu sparen, ist imho an der falschen Stelle gespart.
 
Auch hier seit jahren ein Synology im Einsatz, bin seehr zufrieden! Qnap kann man ebenfalls sehr gut kaufen.
 
Synology ist ganz nett. Die kleineren werden wohl quersubventioniert während man bei den mittleren für die ausgefeilte Software (heftig) zur Kasse gebeten wird.

Wenn es nur darum geht SMB Freigaben zur Verfügung zu stellen würde ich den Aufpreis für Software nicht zahlen wollen.
 
Ich nutze auch zwei Synology NAS. Es steht jetzt auch wieder demnächst ein Softwareupdate auf Version 6 an - mit BTRFS etc..

Zuvor hatte ich ein QNAP. Die Hardware kam mir auch hochwertiger vor, aber die Software war damals bei Synology für den Privatmann einfach einfacher konzipiert und das System schneller konfiguriert..
Aber beide Systeme geben sich trotzdem nicht viel --> beides empfehlenswert
 
Wenn es wirklich nur darum geht, Dateien abzulegen, dann reicht auch problemlos eine einfaches NAS wie z.B. Zyxel oder WD.
Die ganzen zusätzlichen Softwaremöglichkeiten von QNAP und Synology verwirren dann eher nur und verteuern die Boxen deutlich.
 
Auch die Stabilität eines Basissystems (Einspielen von Updates, Zeitraum in dem Updates geliefert werden, etc.) sprechen m.E. für QNAP oder Syno.
 
Synology bringt wirklich häufig Aktualisierungen.

Manche finden es gut, andere sind genervt. Als jemand der ein fertiges NAS gekauft hat wegen Einschalten, funktioniert, finde ich die Updates lästig und frage mich ob ich nicht lieber eine weitere Linux Kiste in den Serverraum stelle.
 
Synology bringt wirklich häufig Aktualisierungen.

Manche finden es gut, andere sind genervt. Als jemand der ein fertiges NAS gekauft hat wegen Einschalten, funktioniert, finde ich die Updates lästig und frage mich ob ich nicht lieber eine weitere Linux Kiste in den Serverraum stelle.

Man ist ja nicht dazu gezwungen ein Update durchzuführen und ich glaube auch, dass man sogar die Benachrichtigung ausschalten kann. Ich bin allerdings ein Freund von Aktualisierungen. So sieht man wenigstens, dass der Hersteller daran arbeitet und neue Features zu implementieren finde ich auch durchaus positiv

edit: zu langsam^^
 
Wenn es nur darum geht SMB Freigaben zur Verfügung zu stellen würde ich den Aufpreis für Software nicht zahlen wollen.
Da gebe ich Dir grundsätzlich recht: ich hatte früher für meine wöchentlichen Backups auch ein super einfaches und billiges NAS. Das hat für genau diesen Zweck ausreichend funktioniert.

Allerdings kommt der Appetit ja beim Essen und wenn man sich dann ein bisschen mit der Syno Software auseinandergestzt hat, will man nix schlechteres mehr und wenn dann im Haus, wie beim TE, auch noch mehrere Geräte unterschiedlicher Marken vorhanden sind, kommt der Appetit auf mehr auch recht schnell......


Noch vergessen zu erwähnen:
Habe mich natürlich (auch beruflich bedingt) natürlich auch schon mit verschiedenen anderen Marken/Herstellern auseinandersetzen müssen/dürfen.
Spätestens dann, wenn ich per ssh nicht auf das Gerät kam, war die Software/der Hersteller unten durch...
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit 4 Jahren Synology privat und kenne QNAP aus der Firma. Meine letzten Empfehlungen im Privatbereich gingen auch in Richtung Synology, jedoch gebe ich allen Vorrednern recht, dass man einen gewissen Preis in Betracht ziehen muss.

Vielleicht reicht auch eine fertige WD-Lösung, aber dann auf jeden Fall eine mit zwei Platten (Stichwort RAID 1 Spiegelung)
 
Naja, ist ja "nur" eine Sicherung. Wozu muss man da die Verfügbarkeit durch RAID erhöhen?

Die Daten sind im Original vorhanden und die Wahrscheinlichkeit, dass das Backup zur selben Zeit wie ein Rechner flöten geht dürfte bei gerade mal handvoll Rechnern überschaubar sein und eine Woche ohne Sicherung falls dem NAS eine Ersatzplatte eingebaut werden muss dürfte verkraftbar sein. Privat würde ich nicht so viel Paranoia schieben.

Für Home-Einsatz beeindruckender finde ich wenn ein Plattenstapel hochtourt. Wenn man nicht gerade ein Videoliebhaber ist dürfte es schwer sein zweistellige TBs an Daten zu horten die nicht mit einer HDD gemanaged werden können.
 
Mein alter Herr pflegt immer zu sagen: "wir sind zu arm, um uns billige Sachen zu kaufen". So handhabe ich das privat und vor allem in der Firma auch.

Daher bleibe ich bei QNAP, Syno, wenn es um "normale" NAS-Systeme geht.
 
Bei Syno oder QNAP kann man ja auch durchaus Gebrauchtware kaufen. Habe ich bei meinem Backup-NAS so gehandhabt.. Dann kommt man durchaus günstiger an ein gutes NAS ran
 
Spätestens ein, zwei Jahre nachdem man begonnen hat professionell mehr als eine handvoll Rechner zu verwalten wird man die Lektion gelernt haben, dass man nicht nach den billigsten Geräten schaut. Eine "kostenlose" Retour und schon hat man den vermeintlich eingesparten Preis in Zusatzkosten verwandelt. Noch schlimmer sind instabil laufende Rechner wo man keine bessere Fehlerbeschreibung produzieren kann als "funktioniert manchmal nicht" denn das wird richtig teuer.

Als "Profi" finde ich den Kurs von Synology etwas unglücklich. Da kämpft man mit einem fetten Memory-Leak beim SNMP Daemon und in den Changelogs steht Multimedia-Heim-Pippifax gefixt als ob es nicht ärgerlich genug wäre, dass man genau kontrollieren muss ob sie nicht per Default eingeschaltet sind. Ich persönlich wünsche mir eine Aufspaltung in Profi- und Heimgeräten.
 
Wenn es wirklich nur darum geht, Dateien abzulegen, dann reicht auch problemlos eine einfaches NAS wie z.B. Zyxel oder WD.
Die ganzen zusätzlichen Softwaremöglichkeiten von QNAP und Synology verwirren dann eher nur und verteuern die Boxen deutlich.

1. WD macht zwar gute Platten aber die NAS von denen sind nicht so premium. Die Lautstärke hat zu kritischen Kommentaren in einigen Foren geführt.
2. Die Verfügbarkeit zusätzlicher Software kann durchaus Sinn machen, nicht jeder will jährlich ein neues NAS kaufen, um in den Genuß des einen oder anderen Features zu kommen.

Als "Profi" finde ich den Kurs von Synology etwas unglücklich. Da kämpft man mit einem fetten Memory-Leak beim SNMP Daemon und in den Changelogs steht Multimedia-Heim-Pippifax gefixt als ob es nicht ärgerlich genug wäre, dass man genau kontrollieren muss ob sie nicht per Default eingeschaltet sind. Ich persönlich wünsche mir eine Aufspaltung in Profi- und Heimgeräten.

Welche Hardware/Software hast Du denn?
 
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