Wo kauft Ihr Wärmeleitpads?

FelixLynx

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13 März 2012
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Bei uns steht sowas wie Frühjahrsputz bei einer ganz beachtlichen Menge an ThinkPads an, die demnächst aus allen Teilen der Welt angereist kommen, um sich mit den unseren zu treffen.

Da werden wir dann das eine oder andere Malheur beheben, und dabei natürlich auch die Lüfter ordentlich durchpusten, mit allem, was dazugehört.

Was mir jetzt noch fehlt, sind Wärmeleitpads in allen Stärken, die man so braucht, und am besten in großen Bögen zum Selbstzuschneiden. Sicher gibt es da auch Qualitätsunterschiede - und hier würden mich auch Eure Erfahrungen interessieren.

Also, wenn Ihr Links zu Händlern habt, vielleicht auch mit breiterem Angebot (Lüfter, Schrauben, Isolierfolien usw), das wäre was - und vielleicht sogar von allgemeinem Interesse.
 
Wenn möglich, nimm Paste und keine Pads - ist zwar mehr Aufwand bei der Durchführung, funktioniert aber auch einfach besser. Du bekommst eine dünnere Schicht welche schnell die "Einbrennphase" hinter sich hat. Ich empfehle dir Arctic Silver 5, aber da hat jeder seine Meinung was am besten ist...

Wenn doch Folien, dann könntest du die z.B. bei Caseking bekommen.
 
Wenn möglich, nimm Paste und keine Pads
Das ist leider nur die halbe wahrheit. Wo vorher ein Pad gesessen hat, sollte hinterher auch wieder eines hin.
WLP ist nicht geeignet große Höhenunterschiede auszugleichen und daher nimmt man an diesen Stellen Pads.
Oder alternativ: dünne passende Kupferbleche mit WLP
 
Hallo FelixLynx,


ich kaufe die Wärmeleitpads (Arctic Cooling Pad) aus diesem Thread bei Conrad... die gibt es dort in mehreren Stärken und Größen, somit auch zum zuschneiden. :thumbsup:

Da in unserer Stadt in Conrad ist, brauche ich die auch nicht zu bestellen, sondern kann sie direkt vor Ort kaufen, wenn ich sie brauche. :p


Liebe Grüße aus dem Pott,

SunBeetle


Und noch zur Ergänzung...

für z.Bsp. T60 oder auch T400, T500, W500 mit dedizierter Grafik braucht man (meines Wissens nach) immer Wärmeleitpads.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder alternativ: dünne passende Kupferbleche mit WLP

Die sind auch mein Favorit. Nie wieder Pads - die Wärmeableitung ist im Vergleich zu Kupfer unterirdisch und irgendwann sind die Dinger leider "trocken".

Allerdings ist der Nachteil, dass der Kühlkörper richtig sitzen und die Dicke stimmen muss.
 
Ich habe im T60 die Pads von Phobya verbaut. Hatte nie Probleme damit. Gekauft bei Amazon.
 
Danke Euch für alle Tipps. :) Der mit Conrad ist für mich erstmal der praktikabelste, zu meinem Erstaunen gibt es da Wl-Pads, Wl-Paste, Cu-Bleche und Wl-Kleber in einem Haus.

Werde alles ausprobieren. Beim CU-Blech sehe ich allerdings Probleme, das nach dem Zuschnitt wirklich glatt zu kriegen.
 
Deswegen...

Werde alles ausprobieren. Beim CU-Blech sehe ich allerdings Probleme, das nach dem Zuschnitt wirklich glatt zu kriegen.

... nehme ich die Wärmeleitpads...

... werden dann halt ab und zu - wenn das Gerät anfängt zu warm zu werden - erneuert.


Liebe Grüße aus dem Pott,

SunBeetle
 
Werde alles ausprobieren. Beim CU-Blech sehe ich allerdings Probleme, das nach dem Zuschnitt wirklich glatt zu kriegen.

Für GPU's gibt es vorgefertige Kupfer-Pads, die man sich in der gewünschten Dicke bestellen kann, z.B.:
http://www.ebay.de/itm/15-15-0-8MM-...930628?hash=item235987d984:g:vhQAAOSwsB9WAaAZ

Selbst zuschneiden würde ich sowas auch nicht.

Die Langlebigkeit und die bessere Wärmeabfuhr sind für mich allerdings Killerargumente. Da kann man gut was rausholen.
 
Wenn man einen Schraubstock sein Eigen nennt, dann kann man ein selbst geschnittenes Kupferblech hervorragend plan bekommen. Dazu das Belch einfach zwischen zwei anderen planen Gegeständen mit entsprechender Steifigkeit im Schraubstock zusammendrücken.
 
Wenn man einen Schraubstock sein Eigen nennt, dann kann man ein selbst geschnittenes Kupferblech hervorragend plan bekommen. Dazu das Belch einfach zwischen zwei anderen planen Gegeständen mit entsprechender Steifigkeit im Schraubstock zusammendrücken.
Macht aber auch nur jemand, der keine Ahnung davon hat, wie plan ein Kühler sein sollte.
Und wenn ich die Dinger bei ebay sehe, mit den Riefen und Kratzern in der Oberfläche, wird mir schlecht.
Was da Paste ausbügeln muß, schafft ein Pad noch zehn mal besser.
Zumal sich der Aufwand und die Matscherei bei den Chips, die original ein Pad drauf hatten, einfach nicht lohnt. Steigert nur die Fehlerquellen.
 
Mein Link war auch nur ein Beispiel. Es gibt viele Anbieter und auch höherwertigere Pads in der Bucht. ;)

Für mich lohnt es sich durchaus, niedrigere Temperaturen in einem PC zu haben und es ist schön, wenn man das Ding nicht nach 1-2 Jahren wieder öffnen muss.
 
Macht aber auch nur jemand, der keine Ahnung davon hat, wie plan ein Kühler sein sollte.
Und wenn ich die Dinger bei ebay sehe, mit den Riefen und Kratzern in der Oberfläche, wird mir schlecht.
Was da Paste ausbügeln muß, schafft ein Pad noch zehn mal besser.
Zumal sich der Aufwand und die Matscherei bei den Chips, die original ein Pad drauf hatten, einfach nicht lohnt. Steigert nur die Fehlerquellen.

Tut mir leid, das widerspricht der Theorie der der Wärmeübertragung. Schau dir die Werte von Kupfer und im Vergleich die von Paste und Pad an. Ich hatte hier im Forum schon mal eine Beispielrechnung gemacht. Wichtig ist, den Widerstand zu verkleinern. Auch wenn das Kupferpad noch Riefen und minimale Unebenheiten aufweisen sollte, ist das nicht schlimm, da es als Ersatz mit Paste im Gegensatz zum Pad eine enorme Verbesserung darstellt. Das letzte Quäntchen Perfektion mit einem absolut planen Blech und im Idealfall ohne Paste verbessert das Ergebnis dann nur noch sehr unwesentlich. Hierzu empfehle ich beliebige Lehrbücher zur Wärmeübertragung, wobei sogar Wikipedia ausreichend erläutert um was es geht.

Und so nebenbei, Paste und Pad nehmen sich bei den reinen Werten nicht viel! Beide auf ähnlichem Niveau, je nach Produkt. Wichtig ist, jeden Weg den man anders überbrücken kann, nicht mit Pad oder Paste bestreiten.
 
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Ich baue hier selbst komplett lüfterlose Desktoprechner. Kein Spielzeug. Kühlleistung bis 350/400 Watt. Viel Paste, viele Kupfer, viel Alu, viele Heatpipes.
Die Theorie ist ganz gut und schön, nur sind das alles Zahlen auf dem Papier, die man in der Praxis nicht erreicht. Eben wegen unebener Flächen. Die Theorie rechnet mit 100%.

Auch wenn das Kupferpad noch Riefen und minimale Unebenheiten aufweisen sollte, ist das nicht schlimm, da es als Ersatz mit Paste im Gegensatz zum Pad eine enorme Verbesserung darstellt.
Wir reden hier über Abstände/Dicken von unter 2mm und Chips mit unter 8Watt.
Fehler bei unebenen Flächen machen sich deutlich bemerkbar. Davon hat man bei Kupferplatte gleich zwei von.
Bedenkt man, wie bereits erwähnt, Aufwand (Zeit, Kosten) als auch eventuelle Fehler, kann man, und da bleibe ich bei meiner Meinung durch Erfahrung, für solche Übergänge und eher unbedeutende Chips einfach ein Pad nehmen.
Glaube, daß T43 war das letzte, wo die Grafik original über Pad gekühlt wurde. Da mag das was anderes sein. Heutzutage sind das Chips, die kaum mehr als ein Speicherchip verbrauchen. Seit Core-i lediglich die Southbridge, die manche Hersteller gar nicht mit einem Kühler ausstatten. T410/T510 zB ist der Kühler nur für die CPU zuständig. Southbridge über ein Pad mit dem Magnesiumframe verbunden.
 
Ich baue hier selbst komplett lüfterlose Desktoprechner. Kein Spielzeug. Kühlleistung bis 350/400 Watt. Viel Paste, viele Kupfer, viel Alu, viele Heatpipes.
Die Theorie ist ganz gut und schön, nur sind das alles Zahlen auf dem Papier, die man in der Praxis nicht erreicht. Eben wegen unebener Flächen. Die Theorie rechnet mit 100%.

Die Zahl nennt sich Lambda. Kupfer: 400, W-Pad/W-Paste: 10. auf gleicher Strecke, und wenn nur ein Millimeter Strecke überbrückt werden muss, macht das einen Unterschied in der Größenordnung 40 (!). Bei 10 Watt Wärmestrom ergibt sich mit Kupfer (1cm²/1mm) ein Delta T von 0.25 Grad. Und jetzt mit Pad: sagenhafte 10 Grad.

Diese Theorie deckt sich ziemlich gut mit der Realität. Die Zahlen haben ihre Berechtigung. Und jetzt entscheide nochmal was man bevorzugen sollte. Selbst bei einem Fehler in der Verarbeitung des Stacks freut sich der Chip über die Kupferlage.

PS: Bei deinen Lüfterlosen Desktoprechnern wirst du bestimmt keine Wege von 1 Millimeter mit Pad überbrücken. Und zudem wirst du jegliche weitere Strecke mit Heatpipes zurücklegen, so wie es bei jedem modernen System gemacht wird.
 
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Hoppla, Paste untern Tisch gefallen?

OMG Pferdle.. Das ist lächerlich. Schlag noch einen zehntel Millimeter Paste drauf, also Plus 1 Grad. Und immer noch siegt haushoch das Kupfer.

10 W/(mK) für Paste und Pad sind übrigens Traumwerte, ich war schon sehr großzugig! Kupfer ist Kupfer.

Glänze mit Zahlen und Argumenten! Ein Tisch ist nicht in üblichen PCs vertreten.
 
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Gilt es zwischen CPU und Lüfter in einem Thinkpad tatsächlich teilweise solch große Strecken zu überwinden? Bin da total unbedarft und habe bisher immer WLP benutzt und davon dann so wenig wie möglich.
Sollte ein Kupferpad tatsächlich solche Vorteile bieten, dann weiß ich schon was ich demnächst montiere. Ob es nun in der Praxis tatsächlich einen Vorteil bringt, ist mir da fast egal. So ne schrottige Wärmeleitung kann man einfach nicht auf sich sitzen lassen, wenn man einen ausgeprägten Basteldrang besitzt :facepalm:.
 
Nö nö. Zwischen Lüfterblech und CPU ist üblicherweise kein Abstand vorgesehen. Dort stellt man an den Flächen, welche trotz Flächenpressung nicht in Kontakt stehen, den Kontakt mit W-Paste her. Völlig legitim und ohne sinnvolle Alternative. Wie bereits geschrieben, macht das bei einem zehntel Millimeter im obigen Fall ein Grad aus. Das ist nicht der Rede Wert.

Sobald aber der Abstand größer ist, an Stellen wo serienmäßig ein Wärmeleitpad verbaut ist, macht es Sinn, dieses durch ein Kupferplättchen zu ersetzen und zu beiden Seiten wieder W-Paste zu verwenden, um einen vollständigen Kontakt zu gewährleisten.
 
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an Stellen wo serienmäßig ein Wärmeleitpad verbaut ist, macht es Sinn
Wenn weniger 10k Unterschied uns vom Tod eines Chips trennen, würde ich mir eher die Frage nach einem grundsätzliches Problem der Kühlung stellen.
Allerdings immer noch perfekten Aufbau vorausgesetzt. Absolut perfekte Flächen, perfekte Pastenverteilung und Dicke. Sind schließlich alles theoretische Zahlen, die nur bei perfekten Voraussetzungen zutreffen.
Da darf sich jeder selbst die Frage nach dem Sinn stellen, ob sich der Aufwand und die Kosten wirklich lohnt.
Natürlich lohnt es sich für jemanden, der gern mit Temperatur wie Benchmarkwerten strahlen möchte. Mal davon abgesehen, daß man wenig davon hat, da sich die Temperaturwerte der Southbridge meist eh nicht auslesen lassen.
 
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