Wohin mit Spiele-Desktops von ~2014–16?

mtu

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Aus Gründen lagern bei mir zu Hause eine ganze Handvoll von Desktop-Maschinen vom Typ „war ca. 2015 mal ordentlich leistungsfähig“. Sie bewegen sich ungefähr bei i5-4xxx bis i7-7xxx mit 16GB DDR3 und Grafikkarten zwischen etwa 1050Ti und GTX970. Die Boards haben überwiegend noch keine M.2-Slots, aber alle USB 3.0. Ob sie Windows-11-fähig sind, weiß ich nicht.

Nun rätsele ich, wohin mit den Dingern. Ich benutze einen als HTPC, einen hat mein Vater als Desktop, einer ist mein eigener Spielerechner (weil alle meine Spiele alt sind, und ich letztlich dank Beruf & Familie sowieso nie zum Spielen komme).

Und trotzdem habe ich immer noch welche von den Teilen übrig! Selbst Computer-Spende-Vereine sagen (verständlicherweise): nichts, was älter als 10 Jahre ist.

Was tun?
 
Ist auch so. In meinem Zweitsystem habe ich einen i7 8700, ja auch schon recht alt und gerade so w11 fähig. Mit der entsprechenden Grafikkarte läuft da absolutes jedes Spiel flüssig und auf guten fps. Für casual gamer ist selbst ein i7 4770 in der Lage quasi alles zu zocken sofern die GraKa gut genug ist. Die rtx 2080 war vor 5 Jahren mal highend, trotzdem läuft auf der Kiste quasi alles in 1440p auf anständigen fps. Mein hauptsystem ist erheblich aktueller und schneller aber abgesehen von hohen fps kein großer unterschied, Ich zocke auf 144hz, daher macht das Sinn aber würde ich eh nur einen 60jz benutzen, wäre mein altes System absolut ausreichend weil die 60fps schafft der in jedem Spiel.
 
Aber sowas von, auf eBay gehen die Dinger um die 150€ weg, deutlich mehr, wenn auch noch eine CPU dabei ist.

Ich hab hier zu Hause noch ein Abit VH6T...eins ist grad drin, für 350€. Retrohardware scheint eine gute Altersvorsorge zu sein...
 
Der wollte Dich über´s Ohr hauen 😲

Unter 120€ verlässt das Teil das Haus garantiert nicht! Da kannst du sicher sein :D

Ich ärgere mich nur, dass ich damals die anderen alle verkauft habe (2009). Ich hatte mal 4 davon...

Ich bin die ganze Zeit sogar am überlegen, das P2B wieder in den aktiven Dienst zu stellen. Schön Win2000 drauf und Retrofeeling
Der erste PC (P1, 233 MHz, 256 MB RAM auf einem GA-586 ATX Board) mit Win98 ist jederzeit startklar. Vor 3 Jahren habe ich lediglich das Netzteil mal ersetzt.
 
Ich ärgere mich nur, dass ich damals die anderen alle verkauft habe (2009). Ich hatte mal 4 davon...
Das ist ja Unsinn. Man kann nicht alles aufheben. Wenn "damals" die ganze Hardware nicht verschrottet worden wäre, dann wäre sie jetzt auch nicht so teuer.
Wenn man zur Miete wohnt, kostet jeder Quadratmeter Platz Geld - jeden Monat. Wenn man alles aufgehoben hätte, dann hätte man auch Sachen aufgehoben, die keinen Marktwert mehr haben. Also hätte man auch noch richtig "spekulieren" müssen. Schau Dir die ganzen ThinkPad-Sammlergeräte hier im Forum an. Aus finanzieller Sicht dürfte sich, bei den meisten Geräten, der Aufwand nicht gelohnt haben.

Zum eigentlichen Thema: Ich würde jetzt schauen, dass die Hardware dorthin kommt, wo sie zeitnah auch genutzt wird. Je mehr Zeit verstreicht, desto eher landen sie in der Abstellkammer.
dito bei Smartphones: Wenn man sie nicht mehr nutzt, dann weg damit. In der Schublade nutzen sie niemandem und wenn das eigene Smartphone einen Defekt hat, dann gibt es überall Ersatz und auch vom Versender ist es am nächsten oder übernächsten Tag da.
 
Diese Geräte haben keinen Sammlerwert. Es fällt der romantische Blick "mein erster PC, damals mit 4,5 GHz und GTX Grafikkarte und Windows 10, ach, das war eine spannende Zeit" schlicht weg. Die Zeit, als die Rechner noch richtig teuer waren und im Leben ganz neue Zugänge, wie zum Internet, ermöglichten, kennen bereits heute 30 Jahre alte Menschen nicht mehr. Die Pentium 2 Boards stehen für eine Emotionalität einer Technik, die später erst wieder durch das erste iPhone erreicht wurde.

mtu kann also die Geräte verschenken und nicht darüber nachdenken, daß die Beschenkten diese dann ausweiden und die Grafikkarten teuer verkaufen werden. Er kann die Geräte selber zerlegen und sich dann mit der Kundschaft bei Kleinanzeigen oder ebay befassen. Oder er kann die Teile einfach entsorgen.

Auch kein* Linux- Nutzer stellt sich heute noch freiwillig einen Tower unter den Tisch. Die wenigen Tuxer, die wie ich ein solches Gerät noch in Betrieb haben, werden diesen bei Defekt nicht mehr ersetzen - auch nicht für geschenkt.

* gerundeter Wert
 
.. wenn das eigene Smartphone einen Defekt hat, dann gibt es überall Ersatz und auch vom Versender ist es am nächsten oder übernächsten Tag da.
Aber auch nur, wenn Du ein zweites Handy eingerichtet für die 2FA im Schrank liegen hast. Sonst kannst Du erstmal schauen, wie Du wieder Zugriff auf Email + Amazon Konto bekommst ...

(OK, OK, Recovery Codes, aber ob die Leute die wirklich sicher aufbewahren und dann finden?)
 
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