Osmose-Bastelthread

Irenen

Active member
Registriert
4 Nov. 2016
Beiträge
70
Edit by Mornsgrans: Abgekoppelt aus An was bastelt ihr gerade? Oder was sind eure Projekte?


Mein Bastelprojekt hängt mit meiner Vorliebe für Tee zusammen.
Da unser Stadtwasser für mein Empfinden zu viel Kalk und andere unerwünschte Inhaltsstoffe enthält,
habe ich mir eine kleine Umkehrosmoseanlage in meinen Küchenunterschrank eingebaut.
Die Wasserqualität erreicht jetzt eine sehr niedrige Leitfähigkeit.
Der damit aufgebrühte Tee ist perfekt.
 

Anhänge

  • RO ANLAGE  IMG_4449.JPG
    RO ANLAGE IMG_4449.JPG
    181,3 KB · Aufrufe: 38
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ahoi @Irenen ,

gips da 'ne Anleitung zu? Weil: Das Wasser hier ist sehr "knusprig" und für Tee völlig ungeeignet. Gas/Wasser/Sch...-Kenntnisse sind vorhanden, weswegen ich mir einen Nachbau nach Anleitung durchaus zutrauen würde. Aktuell hampeln wir hier mit einem Brita-Wasserfilter herum... :rolleyes:


Danke vorab & schönstmögliche Grüße,

Kai
 
Moin @Spread ,

Bevor ihr euch mit HokusPokus Osmose und Trinkwasserfilter beschäftigt, sollte nach dem Wasserzähler sich ein Trinkwasser Rückspülfilter befinden.

Guter Hinweis, aber im Vergleich mit Leer/Ostfriesland habe ich hier nahe Köln unglaublich kalkhaltige Brühe. Stört mich nur im Tee, beim Duschen können mir ruhig die Kalkbrocken auf die hohle Rübe rieseln. ;) In der hiesigen Sechs-Parteien-Miezbude könnte ich eine Entkalkung oder einen Filter hinter dem Haupt-Wasserzähler sicher anregen. Aber wenn das nicht klappt, wäre eine alternative Idee sicher nicht zu verachten.

Gruß,

Kai, verkalkt. 😆
 
Moin @Spread ,



Guter Hinweis, aber im Vergleich mit Leer/Ostfriesland habe ich hier nahe Köln unglaublich kalkhaltige Brühe. Stört mich nur im Tee, beim Duschen können mir ruhig die Kalkbrocken auf die hohle Rübe rieseln. ;) In der hiesigen Sechs-Parteien-Miezbude könnte ich eine Entkalkung oder einen Filter hinter dem Haupt-Wasserzähler sicher anregen. Aber wenn das nicht klappt, wäre eine alternative Idee sicher nicht zu verachten.

Gruß,

Kai, verkalkt. 😆
Egal in welchem Bundesland oder Wassereinzugsgebiet man lebt, dass Trinkwasser ist überall gut genug.

In einem Mehrparteienmietshaus ist ein Rückspülfilter oft schwierig.
Das kann dann nur der Vermieter veranlassen.
Ihr solltet aber doch zu jeder Wohnung einen seperaten Zähler haben.
Dort könnte man sowas instalieren.
Sollte alle 2 Monate dann aber auch mal gespült werden. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi @Spread ,

"gut genug" ist aber nicht mein Anspruch. Wenn ich nach der Zubereitung einen seltsamen "Belag" auf dem Heißgetränk sehen kann, reicht mir das als Ekelfaktor. Natürlich ist Trinkwasser hierzulande ein sehr gut überwachtes Lebensmittel, aber der Inhalt kann durchaus unterschiedlich sein. Nicht gesundheitsschädlich und/oder gefährlich, aber nicht ohne Grund wird Trinkwasser aus Ostfriesland nach Hamburg gekarrt*, um Tee zu verkosten.

*=https://www.welt.de/print-welt/article278722/Hamburger-Teefirma-importiert-Wasser-aus-Leer.html

Gruß,

Kai
 
Egal in welchem Bundesland oder Wassereinzugsgebiet man lebt, dass Trinkwasser ist überall gut genug.
Das Wasser ist zwar überall gleich sauber, aber wenn das Grundwasser, was genutzt wird aus einem Gebiet mit Kalkgebirge kommt, wie z.B. rund um den Teutoburger Wald, dann ist das Wasser sehr kalkhaltig.
Oder es kommt aus einem Gebiet einer Endmoräne, wo Sand und Kies das Grundwasser fast kostenlos reinigt, dann ist das Wasser extrem gut.
Weiter westlich von hier gibt es Wasserbrunnen, die in einem Ton- oder Eisenerzgebiet Wasser holen, da wird es schon mal rostig in einem WC, welches nicht häufig genutzt wird.
Es gibt also Unterschiede.
 
Der Aufbau der RO-Anlage ist einfach gestaltet. Ein Membranmodul zB. mit 40 Liter/h Permeatleistung in ein Druckrohr eingebaut. Das Druckrohr hat 3 Anschlüsse: Wasserzulauf, Konzentratablauf, Permeatablauf.
Die Anlage arbeitet ohne Pumpe nur angetrieben vom Stadtwasserdruck = Wasserzulauf. Der Konzentratablauf ist mit dem Abwasser des Spülbeckens verbunden. Am Konzentratablauf befindet sich ein kleines Regulierventil über das das Verhältnis Permeat/ Konzentrat einzustellen ist. Und der Permeatablauf / Reinwasser ist ein offener Schauch, mit dem ich den Wasserkocher befülle. Vor dem Ro-System befindet sich ein Aktivkohlefilter (blaues Gehäuse). Mit dem Absperrventil am Filtergehäuse wird die Anlage bedient.
Leitfähigkeiten: Stadtwassereingang ca. 550 /ms Ausbeute Permeat ca. 10 /ms
Ich benutze ausschleißlich abgekochtes Wasser als Trinkwasser.
Zum Einsatz in einer Dusche ist dieses System nicht geeignet.
 
Ich habe nie gesagt, dass keine Unterschiede gibt.
Wen es interesiert, kann sich auf der Inet-Seite von seinem lokalen Wasserversorger die genauen Wasserwerte einholen.

Trotzdem sollte man an dem eigenem TW-System nicht selbst rumbasteln.
Dafür gibt es Fachbetriebe.
Gefahr aus der Wasserleitung durch Blei und Legionellen?

Bevor ihr euch mit Hokuspokus Osmose und Trinkwasserfilter beschäftigt, sollte nach dem Wasserzähler sich ein Trinkwasser Rückspülfilter befinden.

Sind Wasserfilter notwendig?
Wasserbehandlung im Haushalt

Sorry, Welt ist für mich keine Seriöse Quelle und der Artikel ist aus 2003.
Ihr könnt euch auch wie die Amis mit Wasserspendern und abgefüllten Wasser den Tee kochen.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage niemand bekommt bei einer Blindverkostung den Unterschied rausgeschmeckt ob Tee aus Wasser von einem Wasserhahn mit Osmose oder ohne Osmose gekocht wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rost oder Sandpartikel aus dem städtischen Rohrleitungsnetz können in den Wasserleitungen zu Lochfraß führen oder Armaturen verstopfen. Um dies zu verhindern, ist seit 2012 der Einbau von Partikelfiltern am Hausanschluss Pflicht. Diese Filter sind nicht zu verwechseln mit Schadstofffiltern, die aus Sicht der Verbraucherzentralen unnötig sind.

Kann ich Rohre auch selbst wechseln?

Nein. Das muss ein Fachbetrieb machen. Um zu verhindern, dass ungeeignete Materialien verwendet werden und dadurch eventuelle teure Schäden entstehen, dürfen laut Trinkwasserverordnung nur sachkundige Betriebe Arbeiten an Rohren durchführen. Welche Betriebe dafür zugelassen sind, erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Wasserversorger.
 
niemand bekommt bei einer Blindverkostung den Unterschied rausgeschmeckt ob Tee aus Wasser von einem Wasserhahn mit Osmose oder ohne Osmose gekocht wurde.
Das käme auf den Härtegrad das Leitungswasser an, bei einigermaßen hartem Wasser ein schlapper no-brainer für Teefreaks ...
 
Gut, dann sage ich es halt anders...
99% der Befölkerung braucht sowas nicht.

Nachhaltige Alternativen​


  • Leitungswasser nutzen: In vielen Regionen Deutschlands ist Leitungswasser von hoher Qualität und muss nicht zusätzlich aufbereitet werden.

Man sollte auch die Nachteile bedenken.

Nachteile​


❌ Wasserverbrauch: Bis zu 3–4 Liter Abwasser pro Liter Reinwasser (abhängig von der Anlage).
❌ Membranverschleiß: Regelmäßiger Austausch der Membran und Filter erforderlich.
❌ Mineralienverlust: Entfernt auch nützliche Mineralien wie Kalzium und Magnesium.
❌ Anschaffungskosten: Höhere Anfangsinvestition im Vergleich zu einfachen Filtern.

Kosten​


Anschaffung: 100–1.000 € (je nach Qualität und Leistung).
Betriebskosten: Filterwechsel (ca. 50–200 € pro Jahr), Stromverbrauch (gering).
Wartung: Regelmäßige Reinigung der Membran und Filtertausch.

Ihr könnt alle gerne machen was ihr wollt, aber am TW-System "basteln" ist doch sehr fragwürdig.
 
Der TE sollte mal den pH-Wert seines Osmose-Wassers messen. beträgt er "5", wäre ich vorsichtig, da es den Wasserhaushalt im Körper beeinträchtigen kann.
 
Die nachhaltige Alternative zu Leitungswasser ist also Leitungswasser. Wie du selbst zitiert hast ist das Wasser überall zwar genießbar aber bei weitem nicht überall gleich "gut" und muss laut deinem Zitat also in bestimmten Regionen aufbereitet werden.

Das ist kein "basteln" sondern eine vielfach genutzte und bewährte Technik in der Industrie sowie im Haushalt.
 
Ich kann bestätigen, dass unser Trinkwasser hier im Landkreis nicht überall von gleicher Qualität ist was den Kalkgehalt anbetrifft und auch mitunter erheblich im Geschmack abweicht. Und ja - auch ich bin Teetrinker und bemerke solche Feinheiten direkt. Auch Kaffee schmeckt dann anders.

Ich habe hier das Glück, direkt ab dem Hahn das sog. "Reinhöhenwasser" genießen zu dürfen, was gegen Null kalkhaltig ist. Der Wasserfilter wird regelmäßig gewartet = der Filtereinsatz gewechselt.

Die Funktionsweise einer Osmoseanlage ist kein Hokuspokus sondern funktioniert nachweislich. Von daher finde ich den Beitrag spannend und hoffe hier kommt noch was.
 
Wenn ein User schreibt...
Mein Bastelprojekt hängt mit meiner Vorliebe für Tee zusammen.
Da unser Stadtwasser für mein Empfinden zu viel Kalk und andere unerwünschte Inhaltsstoffe enthält,
habe ich mir eine kleine Umkehrosmoseanlage in meinen Küchenunterschrank eingebaut.
ist das für mich "basteln". (Außer man ist ein sachkundiger Betrieb/Person)

Ja, es ist bewährte Technik bei Pharma und Industrie.
Ich unterstelle aber mal, dass die wenigsten Privatpersonen sich Wasserproben ziehen und diese von Laboren analysieren lassen. (sehr Teuer)

Deswegen gibt es automatische und "einfache" Rückspülfilter, diese sind für die meisten Haushalte vollkommen ausreichend.
Rückspülfilter Test & Ratgeber
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Bsp. Köln-Kalk:
Das Trinkwasser in Köln-Kalk entspricht den strengen Vorgaben der deutschen Trinkwasserverordnung und ist von hoher Qualität. Es wird als „hart“ eingestuft, da es einen hohen Kalkgehalt aufweist (zwischen 14 und 18 °dH bzw. 15,6 und 18,1 °dH in aktuellen Analysen). Das bedeutet, dass das Wasser viel Calcium und Magnesium enthält – beides sind Mineralstoffe, die für den Körper wichtig sind und nicht gesundheitsschädlich sind. Der Kalk kann jedoch Haushaltsgeräte wie Wasserkocher oder Kaffeemaschinen schneller verkalken lassen.

Aktuelle Messwerte und Details:
  • Das Wasser in Köln-Kalk stammt aus tiefen Gesteinsschichten und nimmt dabei Mineralien auf, was den Kalkgehalt erklärt.
  • Die genauen Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren werden gemäß §46 Trinkwasserverordnung veröffentlicht und sind einsehbar.
  • Nitrat, Blei und andere Schadstoffe liegen deutlich unter den Grenzwerten.

Du kannst die Wasserhärte in deinem Leitungswasser ganz einfach selbst testen. Dafür gibt es verschiedene Methoden – von günstigen Teststreifen bis hin zu digitalen Messgeräten. Hier sind die gängigsten Optionen:

Teststreifen (einfach & schnell)

Funktionsweise:
Du tauchst einen speziellen Teststreifen für etwa 1–2 Sekunden ins Wasser und vergleichst die Verfärbung mit der Farbskala auf der Packung.
Genauigkeit: Gibt einen guten Richtwert, ist aber nicht so präzise wie andere Methoden.
Kosten: Ca. 5–15 € für eine Packung mit 25–50 Streifen.
Bezugsquelle: Drogerien (z. B. DM, Rossmann), Baumärkte oder online (z. B. Amazon).
Hinweis: Achte auf Streifen, die speziell für die deutsche Wasserhärte in °dH ausgelegt sind.

Tropftest (genauer)

Funktionsweise:
Du gibst eine bestimmte Anzahl Tropfen einer Testflüssigkeit ins Wasser, bis eine Farbänderung eintritt. Die Anzahl der Tropfen entspricht dann dem Härtegrad.
Genauigkeit: Deutlich präziser als Teststreifen.
Kosten: Ca. 10–20 € für ein Set.
Bezugsquelle: Online-Shops (z. B. für Aquaristik oder Poolchemie) oder spezialisierte Händler.
Hinweis: Wird oft in der Aquaristik verwendet, ist aber auch für Haushaltswasser geeignet.

Digitales Messgerät (sehr genau)

Funktionsweise:
Ein elektronisches Gerät misst den Härtegrad automatisch und zeigt ihn digital an.
Genauigkeit: Sehr hoch, oft mit zusätzlichen Funktionen wie pH-Wert-Messung.
Kosten: Ca. 30–100 €.
Bezugsquelle: Online (z. B. Amazon, eBay) oder bei Messgeräte-Händlern.
Hinweis: Braucht manchmal Kalibrierung oder Batterien.


Labortest (höchste Genauigkeit)

Funktionsweise:
Du schickst eine Wasserprobe an ein Labor, das eine detaillierte Analyse durchführt.
Genauigkeit: Sehr hoch, inkl. aller Mineralien und Schadstoffe.
Kosten: Ca. 50–150 €.
Bezugsquelle: Spezielle Anbieter (z. B. für Trinkwasseranalysen).
Hinweis: Wird oft für offizielle Zwecke oder bei Verdacht auf Verunreinigungen genutzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben