Benutzt wirklich noch wer OS/2?

fischkopp

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23 Mai 2005
Beiträge
225
Hallo,

habe gerade die Einladung zum OS/2 Thinkpad Stammtisch gelesen und da meine Frage nicht wirklich zum Stammtisch passt, mach ich mal nen neuen Post auf.

Also gleich direkt ich will keinen Streit vom Zaun brechen oder jemanden in irgendeiner Form beleidigen!!!

Aber mich interessiert es einfach: Wer benutzt noch OS/2? Wird das in ner open source community weiterentwickelt? Meines Wissens wurde das von IBM doch eingestampft oder? Kann man damit auf aktuellen Systemen produktiv arbeiten? Aktuelle Software? Emulatoren? Oder gehts einfach darum einen Kult am Leben zu erhalten, ähnlich wie bei AMIGA oder Commodore?

Wäre nett wenn mich jemand aufklärt, DANKE ;-)

Simon
 
OS/2 wird als eCOM-Station weiterentwickelt... und ist leider nicht "free".

Wenn es aktuell frei wäre, würd' ich's zumind. 'mal wieder auf die Platte packen und testen.
 
Ich hab früher OS/2 Warp genutzt. Da es bei einer Parallel-Installation von Windows auch Windows-Software ausführen konnte, war das eine feine Sache.
 
Ich frag mich, was bringt einen Privatanwender dazu OS 2 bzw nachfolger zu verwenden. Als Bank und Co kann ich es ja verstehen,aber als Privatanwender nicht.
 
Och...da gibt es einen wichtigen Grund (in der Männerwelt): weil es geht! ;)
Warum bauen viele Ihre Autos um oder nutzen Retrohardware und stecken da noch vieeeel Geld rein? Da gibt es unzählige Beispiele, wo man manches mal nach logischen Gründen suchen müsste.
Hobby, "Liebe" zur Hard-/Software, Spieltrieb usw...

Ich glaube nicht, das es um das bessere System geht, denn da gibt es mit sicherheit bessere Alternativen.

Grüße
 
ich schliesse mal daraus,dass es keinen rationalen Grund gibt OS/2 bzw den Nachfolger zu verwenden ;) (gilt für Privatleute)
 
Wenn man keine Software braucht, die Windows voraussetzt halte ich OS/2 oder ECS für besser bedienbar (objektorientierte graphische Oberfläche), schneller und stabiler und damit bequemer (OS/2 zerlegt sich halt nicht langsam, nur weil man es 1-2 Jahre benutzt hat).
 
@Butterfly:
Das Argument sticht. Auch der Wartungsaufwand ist geringer. Defragmentierungsläufe und ähnliche zeitraubende Scherze gibt es bei HPFS, HPFS386 und JFS nicht. Umständliches Gefrickel in einer Registry auch nicht, und auch nicht Tausende von User-, Gruppen-, Verwaltungsrichtlinien und ähnlich unausgegorenen Quatsch. Ich würde es sicher heute noch nutzen, wenn ich nicht meine Brötchen mit publizistischen Aktivitäten bei der "Konkurrenz" verdienen würde (ne, nicht bei M$ & Friends).

Gruß
enrico65
 
Ich frag mich, was bringt einen Privatanwender dazu OS 2 bzw nachfolger zu verwenden.
Warum klettert ein Bergsteiger auf einen berg? - Weil er da ist.
Das war auch so was, als OS/2 Warp'ler passte es immer ganz gut zu Star Trek, hehe - ich sehe noch Captain Kirk mit dem T-Shirt - "Go - climb a rock!" und Deiner Antwort auf dieselbe Frage von Spock in Star Trek 5 - wie ich schon in dem anderen Thread schrieb " Those were the Days..." ;)
 
enrico65' schrieb:
Defragmentierungsläufe ...gibt es bei HPFS nicht.
Da sag' ich 'mal "Einspruch" - wenn die Platte zu >80% voll ist, geht's auch mit HPFS anschl. spürbar langsamer voran und bei >90% wird's dann richtig quälend lahm - aber bei den heute aktuellen Plattengrößen ist das wohl kein reales Problem mehr ;)

Für 386HPFS stimmt's (da darf man quasi auch nicht auf die Idee kommen, soetwas zu tun - wenn man nicht gaaanz viel Platz anschl. auf der Partition haben möchte :whistling: ), JFS kenn' ich leider nicht.

Btw. wer kennt's noch? http://farm1.static.flickr.com/63/161148704_ac899f7c20.jpg
 
@u.mac:
War mir nicht in dieser Form bewusst. Ich hatte zwar zeitweise mal so ein kleines Terminalprogramm zur Defragmentierung unter HPFS erprobt, aber das brachte nichts außer Zeitverschwendung (die Werte lagen durchgängig bei unter 0,1%). Wir hatten damals in der Spätzeit in den Servern die ersten SCSI-Platten mit 9,1 GB und 10k rpm, die so schöne Kreissägengeräusche von sich gaben. Die Platten haben wir damals nicht mal zur Hälfte voll bekommen, und das, obwohl dort eine Warenwirtschaft und die komplette Lotus SmartSuite liefen. Allerdings war ja Internet mit hochauflösenden Videos noch kein Thema, und für die Interessentendatenbank lief ein unter Clipper entworfenes System aus Ur-DOS-Zeiten. Feinste Sahne! Eine der Sekretärinnen hatte noch einen Sonderarbeitsplatz mit einem WordPerfect für DOS 6.0 drauf, das unter Warp rasend schnell lief im Grafikmodus! Da ging auf den Pentium I-Maschinen die Post ab!

Gruß
enrico65
 
Wenn es nicht so weit wäre ( > 200km ) würde ich ja glatt mal das Tablet mit allem Pipapo vorführen. Schade.
 
u.mac' schrieb:
enrico65' schrieb:
Defragmentierungsläufe ...gibt es bei HPFS nicht.
Da sag' ich 'mal "Einspruch" - wenn die Platte zu >80% voll ist, geht's auch mit HPFS anschl. spürbar langsamer voran und bei >90% wird's dann richtig quälend lahm - aber bei den heute aktuellen Plattengrößen ist das wohl kein reales Problem mehr ;)
Bist Du Dir da sicher?
Die langsame Geschwindigkeit bei nahezu vollen Festplatten kommt doch daher, dass die nahe der Spindel liegenden Sektoren beschrieben werden und die hohe Umdrehungszahl den Lesekopf veranlasst, in jeder zweiten HDD-Umdrehung den nächsten Sektor einzulesen.
 
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