Ein paar unbedarfte Fragen zu mobilem Internet

Herr H.

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14 Okt. 2021
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Grüß Gott!

- Wenn ein Rechner einen Sim-Schlitz hat, muß ich dann für mobiles Internet einfach eine Sim-Karte besorgen, aktivieren und einstecken und nichts weiter dazukaufen?

- Wird ein Segelstock ("Surfstick") nur benötigt, wenn der Rechner kein Modem hat oder gewünschte Funktionen (Übertragungsrate, LTE, ...) fehlen?

- Wie findet man die maximal unterstützte Datenübertragungsrate heraus? Die erstbesten Internetquellen, die technische Daten verschiedener Rechnermodelle angeben, führen das leider nicht mit auf. Kann man es z. B. unter Windows oder Linux irgendwo direkt anzeigen lassen? Oder bleibt einem nur, den genauen Typ des Modems herauszufinden?

- Bei Rechnern (konkret: "Thinkpad") darf man wohl davon ausgehen, daß keine Sperren für bestimmte Mobilfunkanbieter eingebaut sind?

- Wenn man die Sim-Karte hat, wie funktioniert das dann? Wird z. B. unter Windows 10 dann einfach dort, wo sonst die Kabel- oder Netzwerkverbindung angezeigt wird, eine mobile Verbindung angezeigt? Wie geht es in einem minimalen Linuxsystem? (Im Rahmen der Nutzung meines Eee-PC habe ich mir z. B. angewöhnt, WLAN-Verbindungen textbasiert über iwconfig oder wpa_supplicant herzustellen. Wie funktioniert auf solcher Ebene das Herstellen einer mobilen Verbindung?)

- Gibt es Vorauszahl-Tarife, wo die gebuchte Datenmenge nicht nach einem Monat verfällt?

- Ist es bei Vorauszahl-Tarifen typischerweise unproblematisch, wenn man sie mal ein paar Monate gar nicht nutzt? Kann eine anschließende Aktivierung nur zu einem Monatsersten oder spontan ab einem beliebigen Tag erfolgen?

- Auch bei reinen Datentarifen ist oft von "Rufnummern" die Rede. Kann man solche Tarife unproblematisch nutzen, wenn man gar kein Mobiltelefon hat?

Vielen Dank!
H.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn dieser Thread teilweise recht amüsant zu lesen ist, scheint doch eine gewisse Beratungs-Resistenz vorzuliegen.
Zudem verlagert es sich ja nun eher in die Richtung GSM / Mobil für die es andere Foren gibt.
Es ist an der Zeit, den Thread zuzumachen.
 
Ich möchte darum bitten, die Troll-Diskussion jetzt vorläufig mal sein zu lassen. Ich vermute, dass es sich beim TE um eine Person in etwas gesetzterem Alter handelt (daher der etwas außergewöhnliche Schreibstil), die bereits mehrfach geäußert hat, kein Experte auf diesem Gebiet zu sein. Das bedeutet aber nicht, dass solche Personen Lust drauf haben, ihre fehlenden Kenntnisse bewusst unter die Nase gerieben zu bekommen.

Und es gilt grundsätzlich, wie auch in diesem Thread: Wenn jemand hier nach Hilfe bei einem Problem fragt, möchte er keine Erklärungen, warum sein Problem sinnlos ist, sondern zielführende Kommentare.

@Herr H.: In den allermeisten Foren (wie auch in diesem) hat sich das "du" als Anrede etabliert. Das Siezen von Forenteilnehmern ist zwar nicht verboten, wird in der Regel aber mit erheblichem Befremden aufgefasst und führt nicht zu einer Verbesserung der Stimmung im Thread.

Edit: Um hier mal voranzukommen: Könntest du den aktuellen Stand des Problems mal zusammenfassen?
Du hast jetzt einen Surfstick gekauft und eine SIM von AldiTalk dazu. Die SIM wird vom Stick aber nicht erkannt, es erfolgt keine PIN-Abfrage, das Lesen der SMS mit der Konfiguration ist nicht möglich und das Surfen demzufolge auch nicht? Zudem erzeugt der Stick unerwünschterweise ein eigenes WLAN-Netz?
 
Zuletzt bearbeitet:
Werte Herren,

dieses (ebenfalls chinesische) Gerät "Huawei E3372" von Herrn Sl500 hat nun bei den ersten Versuchen unter "Windows" auf Anhieb funktioniert, es gab auch keinerlei Probleme mit der Verbindungsqualität oder Geschwindigkeit. Eine SMS-Funktion ist vorhanden, die Nutzung kann also auch nicht daran scheitern, daß der Mobilfunkanbieter vielleicht plötzlich wieder irgendetwas nur über SMS regeln will. Ein unerwünschtes WLAN ist nicht dabei.

Unter Windows wird es irgendwie als CD-Laufwerk angezeigt, aber funktioniert jedenfalls nach dem Einstecken automatisch. Unter Linux ist mir unklar, was zu tun ist. Das nicht funktionierende namenlose Gerät wird unter "ip link" als Schnittstelle "usb0" angezeigt und könnte dann wie ein Lan-Anschluß genutzt werden - nur daß es halt nicht funktioniert. Das Huawei-Gerät wird hingegen nicht als Netzwerkschnittstelle angezeigt, nur unter lsusb taucht es auf. Die Kontrollampe blinkt nur, das Dauerleuchten, welches nach Herstellen der Verbindung da sein sollte, bleibt aus.

Der Verkäufer des namenlosen Gerätes scheint nicht sehr überzeugt von seiner Ware zu sein. Auf eine Reklamation hin hat er umgehend den Kaufbetrag erstattet und um eine positive Bewertung gebeten. An einer Rücksendeanschrift oder Aussagen, wie weiter verfahren werden soll, ließ er es hingegen fehlen.

Mit freundlichem Gruß
H.
 
Ich bin kein Linux Kenner, konnte mir aber vor ein paar Tagen einen USB WLAN Treiber auf einem Raspi nach studieren einer Beschreibung erfolgreich installieren. Plug & Play gibt es bei Linux wohl nur für relativ wenige Geräte, für die meisten muß man selbst Treiber installieren.

Für "E3372 Linux" spuckt mir Google u.a. diesen Link aus: https://wiki.c-sautter.de/HUAWEI_E3372_unter_Debian_7/8_(Wheezy/Jessie)_installieren
Da steht z.B. drin, dass Huawei auf dem USB Stick- bzw. CD-Laufwerksteil einen Linux Treiber liegen hat, der mit einem Skript "autorun.sh" installiert werden kann.
 
Hallo,

Das bedeutet aber nicht, dass solche Personen Lust drauf haben, ihre fehlenden Kenntnisse bewusst unter die Nase gerieben zu bekommen.

Und es gilt grundsätzlich, wie auch in diesem Thread: Wenn jemand hier nach Hilfe bei einem Problem fragt, möchte er keine Erklärungen, warum sein Problem sinnlos ist, sondern zielführende Kommentare.

Volle und uneingeschränkte Zustimmung.
Erwünschtes Verhalten gilt aber in beide Richtungen: Wenn Hilfestellung gegeben wird, Fragende aber die Hilfestellung wiederholt ignorieren, Falschberatung dafür verantwortlich machen oder sogar ihrerseits belehrend werden, ist das ärgerlich und muss meines Erachtens nicht einfach hingenommen werden. Wenn also moderierend eingegriffen wird, dann bitte unabhängig vom unterstellten Alter symmetrisch. (Zu siezen wiederum finde ich in einem Forum zugegen sehr ungewöhnlich, aber gar nicht so störend, solange niemand darauf besteht, zurückgesiezt zu werden.)

Zur Sache:
Unter Windows wird es irgendwie als CD-Laufwerk angezeigt,

Das läßt sich (wahrscheinlich; je nach Firmware des Sticks und eventueller Software auf diesem) unterbinden:
Im "Gerätemanager" (einfach als Suchbegriff unten links in der Taskleiste eingeben und dann öffnen) Rechtsklick auf dieses "Laufwerk" und dann "deaktivieren". Dann taucht der Stick nicht mehr als Laufwerk auf, sollte aber dennoch weiter funktionieren.

Gruß

Quichote
 
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