Energieverbrauch mit LED Backlight Display

derkaiser182

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18 Mai 2010
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Hallo,

ich habe mich gefragt, ob der Energieverbrauch des Displays bei hellem oder dunklem Hintergrundbild höher ist. Davo mal abgesehen, dass der Hintergrund sowieso selten alleine dargestellt wird. Habe dazu mal google gefragt und nur folgenden Artikel gefunden:
http://www.hifi-regler.de/led-lcd/l...auch.php?SID=a282b28a6b8c3a777ce89f8ea09d1f71

Da mein w510 ja LED-Backlight hat, bin ich davon ausgegangen, dass dunkle Bilder tatsächlich weniger Energie verbrauchen.

Grüße!
 
Also soweit ich weiß verbraucht ein LCD am wenigsten Strom wenn er nur weiß (= durchsichtig) darstellt und LED sowie CRTs wenn sie schwarz (=aus) darstellen. welche Art von Backlight du da hast dürfte egal sein.
du solltest also bei deinem W510 eher einen hellen Hintergrund wählen (glaub der Energiemanager stellt auch weiß ein, wenn man die Laufzeitverlängerung aktiviert).
 
Du hast deinen Link falsch interpretiert. Für die allermeisten Laptops gilt das rechte obere Bild LCD mit LED Rahmenbeleuchtung.
Ob schwarz oder weiss macht dabei fast keinen Unterschied, lediglich die Helligkeit der Beleuchtung zählt.

(allerdings verbraucht ein LED unabhängig von der Hintergrundbeleuchtung tatsächlich bei hellen, bzw, dunkeln Farben etwas mehr oder weniger, da die Spannung an die Kristalle zum Drehen gelegt wird, allerdings ist das erstens extrem minimal, zweitens hängt es vom Display ab, ob es bei weiss oder schwarz sparsamer ist.)

Solange du aber kein Gerät mit OLED hast (da leuchtet jeder einzelnen Punkt, schwarz ist also sparsamer), macht die Auswahl der Hintergrundfarbe kaum einen messbaren Unterschied.
 
(glaub der Energiemanager stellt auch weiß ein, wenn man die Laufzeitverlängerung aktiviert)
Das stimmt. Deshalb kam bei mir auch die Frage auf ob das einen Unterschied macht. Ist mir eben nicht immer ganz nachvollziehbar was da beim Energieverbrauch alles gesteuert wird. Der Energiesparmodus des Energie-Manager scheint auf jeden fall andere Einstellungen zu verwenden, als die Windows-Funktion.

Das mit den Spannungen und den Kristallen war mir bekannt, nur eben nicht welcher Zustand der "energieärmste" ist. Also ob die Kristalle von "Natur" aus schwarz oder weiß sind aber so wie pispot das beschreibt scheint es da wohl Unterschiede zu geben.

Danke für die Info!
 
hi,
nur eben nicht welcher Zustand der "energieärmste" ist.
also mir scheint die erklährung auf der verllinkten seit nicht ganz logisch.
von der seite der farbenlehre aus gesehen ist schwarz und weiss keine farbe und kann das display folglich nur unter tricks herstellen.
weiss wird dargestell in dem das ultraviolette licht der röhre durch die folien im display zu weissem licht umgewandelt wird.
damit das aber weiss bleibt müssen (soweit mir recht ist) die subpixel unter strom stehen (refrescht werden) damit da nichts farbiges reinpfuscht .

schwarz wird dargestellt indem man alle farben zusammen nimmt alle subpixel können auf eine farbe ausgerichtet werden und müssen nicht dauernt refrescht werden.

ich behaupte am laptop braucht schwarz weniger energie, stütze meine aussage vor allem darauf das beim remotzugriffen mit schwarzem hintergrund eindeutig weniger
bilschirminhalt übertragen werden muss.

aber sicher bin ich mir mit meinen gedanken nicht. ist ja nur zum teil erlernt, der rest ist erfahrungswert.

greeTz, lyvi
 
"schwarz wird dargestellt indem man alle farben zusammen nimmt"
Nach meinem Wissen ergibt dass Weiss.
Schwarz heisst nur, dass der "Kanal" zw. Leuchtschicht und Paneloberfläche geschlossen wird, dafür muss in der Tat eine Spannung anliegen. Kann man mit einer einfachen Lupe sehen. Aber jeh nach Panel-Typ gibt es auch da Unterschiede.
Viel wichtiger wäre die "Zurückgabe" der geklauten vertikalen 120 Pixel!
 
"schwarz wird dargestellt indem man alle farben zusammen nimmt"
Nach meinem Wissen ergibt dass Weiss.
aber eben bei displays wird der UV bereich umgewandelt egal ob von CCFL oder LED

........ dann sollten wir vieleicht erwähnen nach welchen farbenkreis wir urteilen und wie das technikmässig überhaupt umgesetzt wird.
ich komme aus der maler / künstlerecke-ecke und bin natürlich von der subtraktive Mischung ausgegangen.
wie das im detail umgesetzt wird ( bei bildschirmen ) damit die farbe gefühlt stimmt weiss ich nicht wüste nicht mal nach welcher farbenlehre die industrie da arbeitet.
ein drucker oder fotograf sollte uns da mehr erzählen können, oder.

Edit laut wiki wird bei bildschirmdarstellung wohl das adaptive farbsystem verwendet
Additive Farbmischung
Subtraktive Farbmischung
Farbkreis
Farbmischung
 
lyvi' schrieb:
.... laut wiki wird bei bildschirmdarstellung wohl das adaptive farbsystem verwendet
Genau so ist es.

Die Hintergrundbeleuchtung "feuert" im Regelfall immer mit der gleichen Leistung.
(Im Regelfall, in Ausnahmen , bei manchen TV z.B., wird zur Kontrastverbesserung dunkler Bilder auch manchmal die Hintergrundbeleuchtung ganz oder teilweise ein wenig gedimmt)

Farben und Weiß entstehen dadurch, dass die roten, grünen und blauen Subpixel der Anzeige einfach unterschiedlich durchlässig für die Hintergundbeleuchtung angesteuert werden.
Sind alle Pixel vollständig Durchlässig, dann sieht man das Weiß der Hintegrundbeleuchtung. Bei nur roten Punkten ists halt rot, bei blauen und grünen Punkten eben entsprechend. Der Rest des Farbspektrums entsteht durch anteiliges Mischen unterschiedlicher Helligkeiten der drei Grundfarben.

(Tip: Einfach mal die Nase aufs Display drücken, man kann die kleinen bunten Kerlchen bei der Arbeit beobachten!)

Schwarz entsteht dadurch, dass alle Pixel einfach "dichtmachen", von Hinten nichts mehr durchlasssen.
Zappenduster vorn = Schwarz
Die Hintergrundbeleuchtung bruzzelt dabei aber eifrig weiter.

Der oben genannte Energiespareffekt entsteht nicht durch eine besondere Ansteuerung des Bildschirmes, sondern dadurch, dass man dem Grafikprozessor einfach einen Großteil seiner Fähigkeiten verbietet. (Anzahl Farben, Anzahl von Bildaufbereitungen pro Sekunde, etc. Das gibt ihm die Chance Teile des Grafikchips abzuschalten. Dieses Abschalten ist es, was Strom spart....

Nur mal so als Hausnummer treiben sich in den Grafikprozessoren durchaus auch mal 750 Millionen Transistoren herum. Die wollen alle gefüttert werden. Hängt man der Hälfte davon den Brotkorb weg, dann läppert sich da schon mächtig was zusammen :D

Dirk
 
dirk v' schrieb:
lyvi' schrieb:
.... laut wiki wird bei bildschirmdarstellung wohl das adaptive farbsystem verwendet
Genau so ist es.

Die Hintergrundbeleuchtung "feuert" im Regelfall immer mit der gleichen Leistung.
(Im Regelfall, in Ausnahmen , bei manchen TV z.B., wird zur Kontrastverbesserung dunkler Bilder auch manchmal die Hintergrundbeleuchtung ganz oder teilweise ein wenig gedimmt)

Farben und Weiß entstehen dadurch, dass die roten, grünen und blauen Subpixel der Anzeige einfach unterschiedlich durchlässig für die Hintergundbeleuchtung angesteuert werden.
Sind alle Pixel vollständig Durchlässig, dann sieht man das Weiß der Hintegrundbeleuchtung. Bei nur roten Punkten ists halt rot, bei blauen und grünen Punkten eben entsprechend. Der Rest des Farbspektrums entsteht durch anteiliges Mischen unterschiedlicher Helligkeiten der drei Grundfarben.

(Tip: Einfach mal die Nase aufs Display drücken, man kann die kleinen bunten Kerlchen bei der Arbeit beobachten!)

Schwarz entsteht dadurch, dass alle Pixel einfach "dichtmachen", von Hinten nichts mehr durchlasssen.
Zappenduster vorn = Schwarz
Die Hintergrundbeleuchtung bruzzelt dabei aber eifrig weiter.

Der oben genannte Energiespareffekt entsteht nicht durch eine besondere Ansteuerung des Bildschirmes, sondern dadurch, dass man dem Grafikprozessor einfach einen Großteil seiner Fähigkeiten verbietet. (Anzahl Farben, Anzahl von Bildaufbereitungen pro Sekunde, etc. Das gibt ihm die Chance Teile des Grafikchips abzuschalten. Dieses Abschalten ist es, was Strom spart....

Nur mal so als Hausnummer treiben sich in den Grafikprozessoren durchaus auch mal 750 Millionen Transistoren herum. Die wollen alle gefüttert werden. Hängt man der Hälfte davon den Brotkorb weg, dann läppert sich da schon mächtig was zusammen :D

Dirk
das nenn ich mal ne kompetente Antwort :thumbup:
 
als ergänzung noch dazu:
das oben erwähnte uv-licht der ccfl wird in deren beschichtung durch fluoreszenz in sichtbares, annähernd weißes licht umgewandelt (genauso wie bei leuchtstoffröhren und energiesparlampen). bei manchen tfts kann man von hinten durch die lüftungsschlitze das weiße licht des backlights sehen. das lockt dann gerne mal kleine viecher an, aber das ist ne andere geschichte.
bei led-beleuchtung gibt es 2 varianten: einfache weiße leds und rgb-leds. bei letzteren kommen rote, grüne und blaue leds zum einsatz bzw kombi-leds, bei der alternative "weiße" leds, die blaues licht erzeugen und einen stoff zum aussenden gelben lichts anregen (auch wieder fluoreszenz). diese mischung aus blauen im gelben licht wirkt weiß und ist billiger in der produktion, doch die rgb-leds bieten eine potenziell bessere farbdarstellung, weshalb sie üblicherweise in laptops mit wide color gamut tft verbaut werden.
 
derkaiser182' schrieb:
Summa Summarum kommt es also auf die Helligkeit des Display an. Danke!
Eben nicht Summa Summarum!
Dieses Statement wäre nur als, wenn auch nicht unwichtige, Nebenbedingung richtig, nicht als Fazit.
Ein nicht unerheblicher Teil der Grafikprozessoren ist in der Lage bei Vollgas wesentlich mehr Energie zu verbraten als ein LCD-Backlight samt Panel....
Bei der Helligkeit kann man aber durchaus zum Stromsparen anfangen, weil es am simpelsten ist.
 
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