Fotoausrüstung- & Kamera-Thread

fakiauso

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Existiert auch ein Foto-Ausrüstungs Thread?

Oje!

Das kann ein ziemlicher Zankapfel werden. Die Varianten, wer was wie wo fotografiert, sind schier unendlich und da wird recht oft um des Kaisers Bart gestritten am Ende. Selber sage ich mir inzwischen, dass da jeder nach seiner Fasson selig werden mag und mehr als Ratschläge kann keiner geben.

Bei Filtern kommt es dann darauf an, was man/Du damit bezweckst. Die "beste" Anschaffung ist wahrscheinlich anfangs ein guter Polfilter und später kann die Sammlung um ND- und Verlaufsfilter erweitert werden. Darüber hinaus sind Effektfilter noch überlegenswert, wobei sich da viel auch per Bildbearbeitung machen lässt. Es gibt ja für die einschlägigen Klopper wie Photoshop solche Dinger wie die Nik Collection von DXO und ähnliches.
 
mach eine 77D draus, schon passt der Schuh 😉
Ist Makro überhaupt richtig?
be Insekten auf jeden Fall 👍
Auf was muss man achten?
Haja, wenn auch mal Freihand fotografiert werden soll wäre ein Objektiv mit Bildstabilisator sinnvoll. Von Canon gibt es da das EF 100 IS 2.8, ansonsten die üblichen Verdächtigen von Sigma oder Tamron.
Bekommt man sowas zu vernünftigen Preisen?
dazu solltest Du Deine Vorstellung von vernünftig definieren 😉
 
Ist Makro überhaupt richtig?

Grundsätzlich ja. Je nach vorhandenem Objektiv kann man sich diesen Bereich auch alternativ oder parallel mit Zwischenringen erschließen, welche die Naheinstellgrenze verkürzen und damit das fotografische Objekt der Begierde größer abbilden. Dabei verliert man zwar das Scharfstellen im Unendlichkeitsbereich, aber das ist bei Nahaufnahmen ja eher nicht so wichtig;-)

Auf was muss man achten? Bekommt man sowas zu vernünftigen Preisen?

Bei ersterem müsste man die Fotografin bzw. deren Können und Vorlieben besser kennen. Ein richtiges Makro wie das von hha81667 erwähnte 2.8/100er von Canon/Fremdfabrikat oder ein auf EF-S gerechnetes 60er oder 35mm-Objektiv wären da so die üblichen Verdächtigen. Denn nicht überall, wo Makro drauf steht, ist auch Makro drin. Sondern manchmal ist das nur eine Art Makro-Modus, der bei der grössten Weitwinkelstellung des Objektivs vorhanden ist.

Bei den Preisen kann es von Vorteil sein, auf etwas Gebrauchtes zu schauen und ggf. später gegen Neuware zu tauschen, wenn man sich sicher ist, dass man wirklich viel mit dem Objektiv arbeitet. Idealerweise geht man dazu zu einem Händler vor Ort. Je nach Größe bieten die oft auch an, Objektive zu mieten. Das hat u.U. den Vorteil, dass man sich auch in das Handling etwas länger einfuchsen kann.

Was auch für Anfänger bei Makro auf jeden Fall drin sein sollte, ist ein gutes Stativ und eventuell ein Bohnensack mit Fernauslöser. Das ist bei verwacklungsgefährdeten Aufnahmen sinnvoller, als sich auf den Stabi zu verlassen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gerade das Fokussieren wegen der geringeren Tiefenschärfe von Makroobjektiven mit der entsprechend geringen Ausbeute an vermeintlich "gelungenen Aufnahmen" ein hohes Frustpotential in sich birgt;-)
 
Hej,

vllt hat ja jemand eine (kostengünstige) Idee um bei einer Iris-Fotografie den Kopf des Modells zu stabilisieren. Es wäre etwas in der Art wie ein Augenarzt verwendet, also Kinn und Stirnauflage etc.
Ich habe kürzlich meine ersten (kläglichen) Versuche gemacht.
Vorhanden war Manfrotto 055Xpro mit Kugelkopf und Macro-Schiene, Nikon D7200 mit FB (alternativ eine D810) ein Sigma 105/2.8 DG Macro HSM.
Problem: bei zuerst versuchter manueller Fokussierung stört jede kleine Bewegung des Kopfes, bei automatischem Fokus kann eine Wimper oder eine Lidfalte der Fixpunkt sein.
Dabei sollte das Modell natürlich möglichst entspannt und bequem sitzen können.
Dass ich zusätzlich ein Problem mit Reflexionen/Spiegelungen (draußen Terrasse) hatte verbuche ich erst einmal unter lernen.
Da es nicht als Gelderwerb dient oder häufiger genutzt werden wird sollte sich der Aufwand in Grenzen halten.
Danke für Tipps
 
Automatischen Fokus kannst du bei Makro im allgemeinen vergessen... Das wirst du immer manuell machen müssen.

Wenn es um etwas einigermaßen plattes ohne Hintergrund geht, in dem die Schärfe abfällt (zb. eine Iris), kannst du zur Erleichterung ein bisschen abblenden. Das kann zudem je nach Objektiv auch noch die Schärfe verbessern.

Gegen Spiegelungen hilft ein Polfilter. Nicht nur bei der Iris, sondern auch bei Autos, Fenstern und allg. glänzenden Oberflächen. Außerdem gibt ein Polfilter ein bisschen mehr Punch in Farben und Kontrast.
 
Automatischen Fokus kannst du bei Makro im allgemeinen vergessen
jein… aber das ist ein anderes Thema 😅
den Kopf des Modells zu stabilisieren
mach das doch am Esstisch - Model sitzt am Boden (oder Sitzkissen falls es klein ist) und legt den Kopf auf den Tisch. Dann kannst Du die Kamera auf ein Tischstativ klatschen und los geht’s. Und falls das Licht nicht reicht, kannst Du so auch noch bequem auf dem Tisch Lampen platzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Problem: bei zuerst versuchter manueller Fokussierung stört jede kleine Bewegung des Kopfes, bei automatischem Fokus kann eine Wimper oder eine Lidfalte der Fixpunkt sein.

Sicher haben die Nikons im Live-View auch einen Lupenmodus. Also das Model erstmal in der gewünschten Position sitzen lassen, dann Meßpunkt fokussieren und anschliessend im Lupenmodus des Displays von Hand exakt scharfstellen. Neben den obigen Tips weiter hilfreich dürfte dazu noch ein Drahtauslöser und Spiegelvorauslösen sein. Dann fällt nämlich auch das "Gewackel" beim Drücken des Auslösers an der kamera weg und eventuelle Feinstvibrationen durch den aufklappenden Spiegel. Eine Systemknipse hat das Problem rein technisch nicht mehr, dafür läuft so etwas praktisch komplett per Display statt im Sucher.
 
Ist Makro überhaupt richtig? Auf was muss man achten? Bekommt man sowas zu vernünftigen Preisen?
Wegen vernünftigem Preis für ein Makroobjektiv: schau mal nach dem Soligor AF Macro 3.5 / 100mm. Ich habe meines inkl. Vorsatzlinse für 1:1 für 50€ bekommen. Also ein sehr vernünftiger Preis für den Anfang. Damit kann man einfach mal ausprobieren, ob Makro-Fotografie das richtige ist.

Das Objektiv hat zwei Spitznamen: Joghurtbecher und Sahnebecher.

Sahnebecher, weil es optisch sehr gut ist und ein sehr ansprechendes, weiches Bokeh erzeugt.

Joghurtbecher, weil es sehr klapprig ist und der Autofokus, insbesondere im Macrobereich, fast nicht benutzbar. Ich stimme da Matt zu, dass bei Makros der Autofokus nicht besonders wichtig/hilfreich ist. Meine besten Fotos von fliegenden Insekten habe mit fest eingestellter Entfernung und passendem Hinhalten der Kamera gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Automatischen Fokus kannst du bei Makro im allgemeinen vergessen... Das wirst du immer manuell machen müssen.
Hej,
ich habe zuerst ja versucht im Live-View manuell scharf zu stellen. Aber selbst wenn das Modell versucht ruhig zu sitzen und den Kopf aufstützt ist es schwer oder nicht möglich den Kopf nicht zu bewegen wenn die Stirn nicht anliegt. Alleine durch die Haut im Gesicht gibt es kleinste Bewegungen und dann hat an eine Unschärfe. Kopf auf Arm oder weicher Unterlage geht auch nicht.
Wenn es um etwas einigermaßen plattes ohne Hintergrund geht, in dem die Schärfe abfällt (zb. eine Iris), kannst du zur Erleichterung ein bisschen abblenden. Das kann zudem je nach Objektiv auch noch die Schärfe verbessern.
Ich habe mit Blende 8 probiert, reicht bis an den Rand der Iris knapp aus, f11 ging auch noch mit 1/125 was dann aber grenzwertig wird.
Gegen Spiegelungen hilft ein Polfilter. Nicht nur bei der Iris, sondern auch bei Autos, Fenstern und allg. glänzenden Oberflächen. Außerdem gibt ein Polfilter ein bisschen mehr Punch in Farben und Kontrast.
Die entstandenen Spiegelungen wären in dem Fall keine Option. Da war einfach der Typ :oops: am Auslöser das Problem. Das Licht auf der Terrasse und vermutlich grundsätzlich im Freien wird wohl nicht funktionieren.

Aber danke für Optionen
Beitrag automatisch zusammengeführt:

mach das doch am Esstisch - Model sitzt am Boden (oder Sitzkissen falls es klein ist) und legt den Kopf auf den Tisch. Dann kannst Du die Kamera auf ein Tischstativ klatschen und los geht’s. Und falls das Licht nicht reicht, kannst Du so auch noch bequem auf dem Tisch Lampen platzieren.
Ist evtl. eine Option wenn der Tisch schwer genug ist und stabil. Einige unterschiedliche Lichtquellen mit Regelung stünden auch zur Verfügung. Diese dürfen aber wohl nur max. 90° + zum Auge stehen wenn man nicht die Lichtpunkte später raus arbeiten möchte.
Sicher haben die Nikons im Live-View auch einen Lupenmodus. Also das Model erstmal in der gewünschten Position sitzen lassen, dann Meßpunkt fokussieren und anschliessend im Lupenmodus des Displays von Hand exakt scharfstellen. Neben den obigen Tips weiter hilfreich dürfte dazu noch ein Drahtauslöser und Spiegelvorauslösen sein. Dann fällt nämlich auch das "Gewackel" beim Drücken des Auslösers an der kamera weg und eventuelle Feinstvibrationen durch den aufklappenden Spiegel.
Live-View war aktiv. Monitor hätte ich heller stellen müssen sah aber währenddessen ausreichend aus was sich dann als Fehler herausstellte. Funk-FB war vorhanden Spiegelvorauslösung allerdings nicht genutzt war ja auch der erste Versuch überhaupt.
Soll es wirklich einigermaßen ordentlich werden werde ich wohl so etwas in der Art wohl benötigen
Kinnstütze/Auflage
Aber danke für eure Hinweise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
hoffe das passt hier rein.

Ich habe seit einiger Zeit eine Canon RP mit 35mm und 24-240mm Objektiven, die ich gerne nutze und oft dabei habe.
Für immer dabei, ist die mir aber eher zu schwer.

Habt ihr eine extra immer dabei Kamera oder nutzt ihr dann einfach das Handy?

Schönen Sonntag
 
Für alles Alltägliche nehme ich schon seit einiger Zeit das Handy... Das finde ich für die meisten "kleinen" Bilder, die man mal eben nebenbei macht, völlig ausreichend.
 
ok, dann werde ich erstmal nicht nach einer zusätzlich "kleinen" Kamera suchen, sondern auch mal ausprobieren, ob mir das Handy reicht.
 
Würde ich auch sagen... Lieber etwas mehr Geld in ein taugliches Handy stecken, weil das hast du dann eh dabei.

Und auf dem Niveau einer Point&Shoot sind gute Handys heute allemal.

Daneben gäbe es nur Edelkompakte wie Ricoh GR oder Fuji V. Aber das sind auch Festbrennweiten...
 
Ich habe das Pixel 8a, das liefert schon sehr gute Bilder.

... und die Edelkompakten sind so teuer, dass ich die auch nicht immer mitnehmen würde.
 
Ich handhabe es so, wie @Mr. Natural und @hha81667 .

Für "Quick and Dirty"-Fotos nutze ich mein Xiaomi 13 Pro Smartphone mit Leica-Objektiv. Damit bekomme ich auch in der Dämmerung und bei Dunkelheit ohne Stativ recht gute Fotos zustande.
 
Aber bestimmt nicht bei Blitz und bewegten Motiven in etwas dunkleren Räumen. Das ist das Problem bei Handycams.
 
Na, bei Handy-"Blitz" beträgt die Reichweite eh nur ca. 2m, wenn sich die Objekte bewegen. Immerhin kann die Kamera bis 6400 ASA Empfindlichkeit einstellen.
 
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