DHL erlaubt den Versand von Gefahrgut (darunter fallen u.a. auch Lithium-Akkus) nur eingeschränkt und nur innerhalb Deutschlands. International gar nicht. Da Pakete insbesondere vor dem Verladen ins Flugzeug auch geröntgt werden, ist die Chance sehr hoch, dass das Paket dann einfach abgewiesen wird und zurück an den Absender geht. Einfach nicht richtig deklarieren dürfte also nicht wirklich eine Option sein.
Laut dieser Seite hier
https://www.paketda.de/verschicken/batterie-akku-gefahrgut.html ist UPS der einzige, der international auch Lithium-Akku-Versand für Privatkunden erlaubt - unter der Voraussetzung, dass sie Teil eines Geräts sind und dass man bei der (wohl nicht ganz einfachen) Buchung die entsprechenden Angaben macht.
Da die Faröer Inseln außerdem kein Mitglied der EU sind, musst du entsprechende Zolldokumente fertig machen. Das habe ich bisher nur bei DHL gemacht, sollte bei UPS aber ähnlich sein. Ist auch nicht ganz einfach, da man in der Regel eine Rechnung ausstellen muss (oder ggf. geht bei Neuware auch die Originalrechnung), dann muss man die Ware korrekt deklarieren und außerdem die internationale Zolltarifnummer angeben, was je nach Artikel auch nicht immer einfach ist - bei einem PC-Gehäuse bin ich mal halb verzweifelt, bei einem Smartphone dürfte das einfacher sein. Die Dokumente (Zollinhaltserklärung CN23 und Rechnung) müssen am Ende gut sichtbar außen am Paket in einer Versandtasche o.ä. befestigt sein.