Hexa-Core CPUs in Notebooks 2018

ibmthink

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https://www.computerbase.de/2016-09/intel-roadmap-cannon-lake-coffee-lake/

Intel plant für 2018 erstmals Hexa-Core Notebooks für Notebooks. Diese hätten eine TDP von 45 W und würden die aktuellen Quad-Core H CPUs ablösen. Quad-Core CPUs soll es auch weiterhin geben, dann allerdings in Zukunft mit 15 oder 28 W.

Endlich mal ein signifikanter Fortschritt an der CPU-Front! :) Auch wenn die Hexa-Core CPUs weiterhin in 14 nm gefertigt werden, Cannonlake, die erste 10 nm Generation, wird Ende 2017 vorerst nur für Ultrabooks und Hybride als Dual-Core erscheinen.
 
Die 15 W- und 28 W-Coffee Lake-Quadcores mit GT3e-Grafik klingen durchaus vielversprechend. Ich bin mal gespannt, ob wir diese CPUs (und die 15 W-Kaby Lake-Quadcores mit GT2-Grafik) in ThinkPads sehen werden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich sind Hexa-Cores auf absehbare Zeit noch uninteressant, zumal im Notebook. Selbst der Quad-Core im Desktop-Rechner wird quasi nie wirklich ausgereizt (wobei es "nett" ist, die Performance im Rücken zu wissen). Aber die Entwicklung begrüße ich natürlich, wenn auch primär aus dem Grund, dass dann wohl auch die Dual-Cores effizienter werden - und womöglich gibts ja dann tatsächlich auch mal ein Notebook mit ansprechender Performance, das komplett passiv gekühlt werden kann, wer weiß? :)
 
Damit könnte Lenovo mal wieder ein für mich interessantes Thinkpad bauen. :thumbup:

Eher sogar mit den 15W-Quadcores (und natürlich den 28W-Modellen, wobei sie es bisher ja auch nicht schaffen, die zu verbauen) als mit den Hexacores.
 
und natürlich den 28W-Modellen, wobei sie es bisher ja auch nicht schaffen, die zu verbauen
Die 28W-CPUs unterstützen bis dato allesamt kein vPro. Das dürfte auch einer der Gründe sein, weshalb man beim T460s die 15 W-CPUs mit cTDP up (25 W) und nicht die 28 W-CPUs verwendet hat.
 
Die 28W-CPUs unterstützen bis dato allesamt kein vPro. Das dürfte auch einer der Gründe sein, weshalb man beim T460s die 15 W-CPUs mit cTDP up (25 W) und nicht die 28 W-CPUs verwendet hat.
Nachdem es genug Varianten selbst des X1C und des T460s mit i5-6200U gibt, der auch kein vPro kann, hätte eine 28W-Option ja auch nicht geschadet ;) die 3W mehr werden das Kühlsystem ja wahrscheinlich nicht überfordern...
 
Ich denke Lenovo sieht einfach den Sinn in den 28W CPU's nicht. Sie haben mehr Grafikleistung, aber das spielt wohl bei Businessgeraeten keine grosse Rolle.
 
Warum tut man sich das mit Hexa-Core an, warum nicht gleich Octa-Core, dass bei Smartphones und Desktops längst Standard ist? Hexa-Core müsste doch das gleiche wie Triple-Core sein, sprich acht Kerne wovon zwei deaktiviert sind.
 
Echte Octa-Cores sind beim Desktop kein Standard. 2014 hat Intel mit dem Intel Core i7-5960X den ersten Octa-Core eingeführt, zum Spottpreis von 1000 $. Wenn man so argumentiert sind aber auch die Octa-Core CPUs schon veraltet, schließlich hat Intel dieses Jahr den ersten 10-Kerner für den Desktop auf den Markt gebracht (Intel Core i7-6950X). Für läppische 1700 $. :rolleyes: Da fällt mir auf, die 10-Kerner haben ja gar keinen schicken Namen. Vielleicht sollte man die Deci-Core CPUs nennen? :D

Und jetzt bitte nicht mit AMD kommen. Deren Acht-Kerner waren nie "echte" 8-Kerner, da sie keine 8 CPU Kerne, sondern 8 "Module" nutzten. Smartphones CPUs sind mit PC-CPUs nicht vergleichbar, komplett andere Architektur...
 
Die 15 W- und 28 W-Coffee Lake-Quadcores mit GT3e-Grafik klingen durchaus vielversprechend.
Ooooh das wäre ein Traum! Das ganze in einem 14" Thinkpad mit großem Display und schmalem Bezel (15" Display?), 4K IPS, >90Wh Akku und echten Touchpad-Tasten. Das wäre mein Traumgerät :love:

Warum tut man sich das mit Hexa-Core an, warum nicht gleich Octa-Core, dass bei Smartphones und Desktops längst Standard ist? Hexa-Core müsste doch das gleiche wie Triple-Core sein, sprich acht Kerne wovon zwei deaktiviert sind.
Warum man das nicht macht? Höhere TDP, daher größeres Kühlsystem nötig, um die CPUs unter Volllast noch kühlen zu können, dann auch höherer Stromverbrauch unter Volllast, also geringere Akkulaufzeit bei hoher Last und größere Komponenten in der Stromversorgung nötig (Spannungsregler der CPU, Sicherungen, Akku-Controller, ...), dazu höhere Produktionskosten (mehr Transistoren = mehr Siliziumfläche = weniger CPUs pro Wafer und prozentual auch eine höhere Aussschussrate).
Octa-Core Standard im Handy? Naja, nur im High-End-Bereich, da auch nur als big-LITTLE-Konzept, bei dem nur 4 Kerne zur Zeit arbeiten und zwischen den kleinen und großen umgeschaltet wird und ARM ist halt auch eine ganz andere Technik
Octa-Core Standard im Desktop? Das wäre mir neu. Das gibt's bei Intel aktuell nur in den Ultra-High-End-Plattformen Haswell-E und Broadwell-E. Da ist man mit ca. 1000€ nur für die CPU dabei und dementsprechend wenig verbreitet sind dieses Systeme.
Hexa-Core = Octa-Core mit zwei deaktivierten Kernen? Nicht zwangsläufig. Warum sollte man zwei Kerne produzieren und sie dann abschalten? Nur, wenn der Ausschuss entsprechend hoch ist. Also man Octa-Cores bauen will und viele Male 1 oder 2 Kerne nicht gehen. Dann deaktiviert man diese und verkauft den Ausschuss als Hexa-Core. Wenn man aber plant, Hexa-Cores zu bauen, wird man die zwei Kerne mehr gar nicht erst mit auf dem Wafer produzieren und später sie auch nicht deaktivieren. Hexa-Cores sind so dann also auch das, was sie sein sollen: Echte 6-Kerne ohne deaktivierte Einheiten.
 
Ich denke Lenovo sieht einfach den Sinn in den 28W CPU's nicht. Sie haben mehr Grafikleistung, aber das spielt wohl bei Businessgeraeten keine grosse Rolle.

Das passt leider nicht damit zusamme ndass sie dann dedizierte GPUs vom Schlage 930m/940m in die gleichen Modelle verbauen. Ich habe noch keine schlüssige Erklärung gehört warum es keine Iris-GPUs ohne zusätzliche Grafikkarte in Thinkpads gibt.
 
Ooooh das wäre ein Traum!
Allerdings, ein X1 Carbon mit 15 W-Coffee Lake-Quadcore oder ein T4??s mit der 28 W-Version (oder der auf 25 W angehobenen 15 W-Version) könnte mir gut gefallen. Dann noch mindestens ein Thunderbolt 3-Port und eine ausgereifte Dock sowie eine halbwegs preisgünstige Lösung zum Anschluss einer eGPU...
Das ganze in einem 14" Thinkpad mit großem Display und schmalem Bezel (15" Display?)
Da erhoffe ich mir bereits bei einigen Kaby Lake-ThinkPads Verbesserungen. Wenn man davon ausgeht, dass beim X1 Carbon 5th Gen ähnliches möglich ist wie beim IdeaPad 710S, das links und rechts rund 6 mm "Rand" neben dem Display hat, sollte man bei gleicher Gehäusegröße wie beim X1 Carbon 4th Gen eigentlich ein 14,5"-16:9-Display unterbringen können...
Um ehrlich zu sein, würde mir ein 1920x1080-Display bzw. besser noch ein 1920x1200- oder 1920x1280-IPS-Display (bei OLED habe ich noch Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit) mit mindestens 400 cd/m² und voller sRGB-Abdeckung ausreichen, da ein 4K-, 3840x2400- oder 3840x2560-Display sich zu negativ auf die Akkulaufzeit auswirken dürfte. Das Yoga 910 hat in der FHD-Variante z.B. eine 5 h längere maximale Akkulaufzeit als in der 4K-Variante.
Auch da erhoffe ich mir bei den kommenden Generationen deutliche Verbesserungen. Wenn man bedenkt, dass es in einem 323 x 224.5 mm großen und 14,3 mm dicken Gerät möglich ist, einen 78 Wh-Akku unterzubringen, sollte man bereits im T470s sowie im X1 Carbon 5th Gen größere Akkus unterbringen können als beim X1 Carbon 4th Gen (52 Wh) und beim T460s (49 Wh).
 
Thunderbolt 3 wäre nice2have, aber für mich kein muss. Genau so die eGPU. Docking-Port hast du aber Recht, den setze ich schon quasi voraus ;)

4K bzw genau genommen UHD-Display wäre auch noch eine Sache, wo drauf ich verzichten könnte. 1920x1080 oder 1920x1200 wären genau so ok. Die Zwischengrößen sagen mir nicht so zu, da gibt's meiner Meinung nach zu große Probleme mit dem Skalieren... Die geringere Akkulaufzeit für 4K würde ich aber noch hinnehmen, die ist vermutlich immer noch lang genug dann. Auch wenn die 5 Stunden aus dem Beispiel schon heftig sind. Andererseits macht das T550 von meiner Schwester mit 3K-Display und dem 9-Zeller mit gut 90Wh immer noch 18 Stunden. Das reicht mehr als dicke.

Das kritischste an meiner Wunschliste sind wohl die Touchpad-Tasten ^^ Und Geld :D Aber bis dahin gehöre ich hoffentlich auch langsam mal zur arbeitenden Bevölkerung ;) Oder eher gesagt zur Geld verdienenden/bekommenden.
 
Docking-Port hast du aber Recht, den setze ich schon quasi voraus
Gemeint war damit, dass Lenovo mMn proprietäre Lösungen wie z.B. OneLink+ durch Thunderbolt 3 ersetzen sollte und dafür eine vernünftige Dock anbieten sollte (andere Hersteller haben da aktuell ja teilweise noch Produkte im Beta-Stadium im Angebot).
Das kritischste an meiner Wunschliste sind wohl die Touchpad-Tasten ^^ Und Geld :D
Auf ersteres kann ich zum Glück verzichten und letzteres sollte nach Ende meines Studiums auch kein allzu großes Problem mehr sein, ein neues ThinkPad kauft man ja schließlich nicht jede Woche...
 
Oh, damit dürften sie erstmals mein W530 vom Thron werfen :D

Statt mehr Kernen wäre es aber wohl sinnvoller, auf per-Thread Leistung zu setzen. Frequenz rauf, IPC rauf, dann gibts was zu melden :thumbup:
 
Statt mehr Kernen wäre es aber wohl sinnvoller, auf per-Thread Leistung zu setzen.
Mensch, warum ist Intel noch nicht auf die Idee gekommen? :p Das Problem ist:
Das hat man halt viele Jahre (Jahrzehnte?) lang probiert und gemacht. Bis man an eine Grenze gekommen ist. Kaum eine CPU schafft einen Nominaltakt von 4 GHz und mehr. Auch im Turbo-Modus liegen gar nicht so viele CPUs darüber und wenn dann ist bei <4,5GHz auch Schluss. Übertaktet man seine CPU, ist man oft bei 4,6-4,7 GHz auch am Limit, ab dann steigt der Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung exorbitant, weil man die Spannung ziemlich erhöhen muss, um das ganze noch stabil zu kriegen.
4GHz ist halt eine enorm hohe Frequenz, die dann auftretenden physikalischen Effekte sind nicht mehr mal eben so zu handlen. Daher waren die Pentium 4 CPUs irgendwie so die letzten, wo man wirklich an der Frequenzschraube gedreht hat. Seitdem geht es nur noch marginal nach oben. Die Physik macht hier einen Strich durch die Rechnung.
Da kann man dann also nur noch an IPC und an Parallelität arbeiten.

Das passiert doch, mit jeder neuen Architektur. Eine neue Archtitektur entwirft man aber halt auch nicht "mal eben so" und das Problem ist, dass man so manches auch schwer beschleunigen kann. Grobes Beispiel ohne Praxisbezug: Wenn z.B. eine Addition von zwei 64-Bit-Zahlen nur einen Zyklus dauert, dann geht das nicht schneller. Dann kann man nur als Erweiterung dafür sorgen, dass man bei zwei 128-Bit-Zahlen dann nicht mehr 4 Zyklen braucht, sondern auch nur 2 oder 1. Wenn man aber gar keine 128-Bit-Zahlen hat bei seinen Berechnungen, bringt einem das nichts. Aber vielleicht braucht man häufig eine Multiplikation gefolgt von einer Addition. Beide brauchen vielleicht jeweils einen Zyklus, warum nicht beide zusammen in einem Zyklus ausführen mit einem neuen Multiply-Add-Befehl in einer Befehlssatzerweiterung. Die muss der Programmierer oder der Compiler dann aber auch nutzen und auf alten CPUs als Fallback wieder die getrennten Befehle nehmen.

Es ist halt gar nicht so einfach, IPC mal eben so hochzuschrauben. Vor allen Dingen nicht, wenn man bedenkt, wie komplex solche CPUs inzwischen aufgebaut sind. Da finde ich es fast beeindruckend, dass man überhaupt noch immer so einiges da rausholen kann.
 
Jep, mir ist schon klar dass der IPC stetig steigt. Aber eben nur noch inkrementell, ca. 5% pro Generation. Die x86 Architektur sowie Silizium sind halt einfach am Limit. Viele Verbeserungen werden jetzt nur noch erreicht, indem man spezialisierte Instruktionssätze und Decoder in Hardware bäckt, sprich: Werfe mehr Silizium auf das Problem :)

Dennoch: Für 90% Der Workloads, denen ein Thinkpad ausgesetzt wird, dürfte ein Quadcore mit massivem Maximaltakt einem niedriger getaktetem Hexacore überlegen sein. Weshalb ich ja auch mit 4.6GHz fahre ;)

Und ja, mir ist durchaus bewusst dass dank Turboboost beides sich nicht unbedingt gegenseitig ausschließt.

Ich begrüße zumindest, dass endlich mal wieder Bewegung in die Workstation CPUs kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Octa-Core Standard im Handy? Naja, nur im High-End-Bereich, da auch nur als big-LITTLE-Konzept, bei dem nur 4 Kerne zur Zeit arbeiten und zwischen den kleinen und großen umgeschaltet wird und ARM ist halt auch eine ganz andere Technik
Zugegeben, ich habe wenig bis kaum Ahnung von der Materie, aber ließe sich das big.LITTLE-Konzept nicht auch irgendwie auf x86 übertragen? Gerade in Notebooks könnte das - sofern machbar - im Hinblick auf (potenziell verfügbare) Leistung und Akkulaufzeit bzw. Effizienz doch eigentlich ganz cool sein...?
 
Zugegeben, ich habe wenig bis kaum Ahnung von der Materie, aber ließe sich das big.LITTLE-Konzept nicht auch irgendwie auf x86 übertragen? Gerade in Notebooks könnte das - sofern machbar - im Hinblick auf (potenziell verfügbare) Leistung und Akkulaufzeit bzw. Effizienz doch eigentlich ganz cool sein...?

Hier gibts ein Mega-Problem: Microsoft.

Big/little benötigt einen stark angepassten CPU Scheduler. Unter Linux/Android kein Problem (obwohl selbst unter Android ziemlich viel Müll produziert wird, wie ich die richtigen Linux-Entwickler über Qualcom & co schimpfen höre :D)

Microsoft beizubringen, einen angepassten Scheduler zu veröffentlichen und dem einen brauchbaren Marketshare zu geben, dürfte gerne mal ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. Wenn es sie denn überhaupt interessiert.
 
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