(Tut mir leid, falls es unsachlich klingt. Aber wenn ich drei Semester Unität brauche, um die Lizenzen für ein und dasselbe Betriebssystem zu verstehen - von den damit "erlaubten" Lizenz-Anwendungen ganz abgesehen, ist wohl irgendwo der Wurm drin - und nicht unbedingt bei mir.)
Das Problem ist da eher der aktuelle Markt und die doch oft vorhanden "Geiz ist geil" Mentalität einiger Kunden (damit meine ich nicht explizit dich), die sich die Keyshops hier zu nutzen machen und Keys anbieten die weit unter der Microsoft UVP liegen, weil sie aus dubiosen Quellen stammen oder nicht für den Privatkundenmarkt gemacht sind.
Für einen Privatkunden ist es beim OS eigentlich relativ einfach: Windows als Home/Pro, Office als Home/Business/Standard und dann war's das im Prinzip auch schon.
Als jemand der sich einige Jahre auf Enterprise-Seite mit dem Einkauf, Verwaltung und auch Verkauf von Microsoft Lizenzen beschäftigen durfte, kann ich durchaus bestätigen das die Seite nochmal durchaus komplizierter ist was die Bedingungen und Kosten in einem solchen Umfeld anbelangt. Das betrifft aber leider alle großen Anbieter z.B Oracle oder SAP, die nochmal mindestens ähnlich verwirrend gestaltet sind. Aber das betrifft eben alles auch nur Unternehmen und eigentlich sollten es daraus erworbene Lizenzen nicht auf den Privatkundenmarkt schaffen, passieren tut es natürlich trotzdem.
Da Privatkunden für Microsoft finanziell aber auch nur einen sehr geringen Einfluss hat, ist es eher unwahrscheinlich, dass tatsächlich mal gegen solche vorgegangen wird, von daher vermute ich das 10 IoT anstandslos laufen.
Der Schaden der Microsoft durch die widerrechtliche Verwendung der IoT bei einzelnen Nutzern entsteht dürfte ich durchaus in Grenzen halten, gemessen an der Windows Userbasis.
Die allermeisten werden entweder einfach bei Windows 10 ohne Updates bleiben, Hardware tauschen und auf Windows 11 gehen und eine kleine Menge nutzt dann 10 IoT respektive 11 mit Bypass.
Ökologisch gesehen ist der Impact den MS durch das obsolet machen funktionaler Hardware erzeugt vermutlich kostentechnisch größer als der Schaden der ihnen durch Lizenzbetrug eingeht.