Lohnen sich 8GB RAM

PaterPeng

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Hallo Forum,da Arbeitsspeicher so günstig ist: Lohnt es sich, diesen von 4GB auf 8GB aufzurüsten? Wichtige Zusatzinfo: Ich benutze Fedora 16 als Betriebssystem - Windows 7 nur ganz selten.Weiß jemand, ob man unter Linux einen Unterschied merkt? Ich benutze meinen Rechner für Office, Surfen, Musik und ab und zu (selten) mal ne VM. Die VM bekommt dann ca. 1,8GB RAM, somit bleiben noch ca. 2GB für Fedora übrig.Hat jemand von euch unter Linux von 4 auf 8 GB aufgestockt und nen Unterschied gemerkt?mfgPaterPeng
 
ehrlich gesagt, auch wenns man nicht benötigt (ggf grafikleistung bei dual channel), machts bei den preisen einfach sinn
 
RAm ist wie Hubraum bei Motorrädern und da gilt: Hubraum ist nur durch mehr Hubraum zu ersetzen und mehr ist auch immer besser *g*
 
Gerade wenn du auch noch mit virtuellen Maschinen arbeitest, kann man eigentlich nie genug RAM haben ;)
 
Jepp, ich nutze die 8GB auch fast nur aus wenn VMs laufen. Ansonsten reichen auch locker 4GB.
Aber bei den Preisen zurzeit hab ich auch einfach mal zugeschlagen :-)
 
Bei den Preisen für RAM würde ich gar nicht überlegen.
Rein damit, billiger wird der Speicher erstmal nicht.

Generell: Wenn man 8 GB nicht nutzt merkt man auch keinen Unterschied.
Aber wie cuco schon sagt, gerade bei VMs kann es nie genug RAM rein.
 
So direkt wirst du den unterschied bei deinen Anwendungen wohl nicht merken. Wenn natürlich viele Programme parallel offen sind, dann können auch 4GB mal vollgefüllt werden, allerdings swapped Linux recht intelligent im Hintergrund, sodass man da iA nicht so viel mitbekommt. Damit werden deine Programme also nicht einfach so schneller, nur weil jetzt 8GB vorhanden sind.
Anders schaut es bei spezifischen Anwendungen aus, die natürlich stark vom Nutzer abhängen. Bei mir zum Beispiel war es ein großen Unterschied, als ich die 8GB verbaut hatte. Nun konnte ich bei meinen Berechnungen deutlich mehr Daten pro Rechenzyklus verarbeiten was die Gesamtperformance deutlich gesteigert hat. Auch habe ich nun deutlich mehr Möglichkeiten, meine großen Geodaten effizienter zu verarbeiten. Die Sache macht somit vor allem dann viel Spaß, wenn man die Programme selbst schreibt.
Ein 64bit Linux (also auch dein Fedora) ist schon mal eine gute Voraussetzung für die Nutzung der 8GB, dort sind beinahe alle Anwendungen 64bit und können bei Bedarf den ganzen Ram ansprechen. Wenn du es dir Leisten kannst und willst, spricht bei den momentanen Preisen nicht viel dagegen :). Habe selbst erst gerade meinen Standrechner auf 16 GB aufgestockt und meine Programme freuen sich, siehe Screenshot.
I7_atMax.jpg
 
Die RAM-Hubraum Analogie kenne ich aber irgendwie überzeugt mich das nicht. "Du wirst keinen Unterschied merken aber mach es trotzdem". Das macht mM nach einfach keinen Sinn.
 
Wenn Dir der Mehrpreis momentan wehtut oder das Geld woanders ausgegeben werden soll, dann kannst du auch nachträglich aufrüsten. 4GB RAM reichen den meisten Anwendern. Wenn du planst noch virtuelle Maschinen laufen zu lassen, dann wird es mit 4GB aber knapp. Aber bei den Preisen sind das vier Zigarettenpackungen..

Insgesamt werden Programme meiner Beobachtung nach immer Speicher hungriger. Die grafische Umgebung von den verschiedenen Linux Desktops, aber auch von Windows8 demnächst, nehmen schon selber fast 1GB Ram ein. Darüberhinaus werden die Programme, die bspw. im Browser werkeln, immer anspruchsvoller.
 
Ausserdem ist ein "Schweinezyklus" schnell mal wieder vorbei, da kann der Speicher auch mal plötzlich 8GB = 140€ kosten, dann ärgert man sich schwarz, wenn man doch mal dringend die 8GB braucht, falls du die ca. 36€ für 8 GB Ram über hast , kauf jetzt...
 
Die RAM-Hubraum Analogie kenne ich aber irgendwie überzeugt mich das nicht. "Du wirst keinen Unterschied merken aber mach es trotzdem". Das macht mM nach einfach keinen Sinn.

Sie macht auch keinen Sinn. Der Ram entspricht eher der Tankgröße als der Hubraumzahl ;)

Ansonsten, wenn es dein Hauptrechner ist: Nimm 8 GB.

Nimmst du 2x2 GB kommst du in Probleme wenn du aufrüsten willst irgendwann (hängt natürlich von der Slotzahl ab).

Nimmst du nur 1x4 GB, kannst du zwar aufrüsten, verschenkst aber bis dahin Dualchannelgedöhns.

Generell holst du dir dann womöglich beim späteren Aufrüsten Probleme mit inkompatiblen Ram ins Haus, sowas gibts immer mal wieder.

Daher: Gleich 2 x 4 GB. Für den Preis ist es aktuell geschenkt, DDR3 wird spätestens wenn es DDR4 gibt wieder teurer (schau dir DDR2 Preise an), vermutlich schon vorher. (Es gab schonmal die Situation, da wurde DDR3 Ram plötzlich wieder richtig teuer, nachdem er zuvor ähnlich günstig war wie jetzt).

Das einzige Argument was für 2x2 GB sprechen könnte, wären die neuen flachen DIMMs (VLP) von Kingston, die nur halbe Bauhöhe besitzen und daher besser unter große Kühler passen - hab sie selber in meinem NAS, gibts aber nur in 2 GB glaube ich - geniale Idee von Kingston. Hier gibts ein Bild vom Größenvergleich. (Falls sie jemand kaufen will: KVR1333D3N9/2G ist so ein VLP Modul, auch wenn bei manchen Händlern das Bild falsch ist.)
Edit: Oh die gibt es doch auch mit 4 GB: KVR1333D3N9/4G. Damit spricht nichts mehr für 2 GB Module ;)

Übrigens grad unter Linux lohnt es sich - finde ich - weil man dann auch /tmp in den Ram legen kann und die tmp Dateien dann auch mal etwas größer werden können.. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte dabei Prefetching nicht außer Acht lassen. Bei 4GB => 8GB habe ich unter Win7 64bit nen schönen Schub bekommen, weil jetzt einfach nahezu alle regelmäßig genutzten Programme einfach im Speicher sind... und schließen braucht man auch nichts mehr :D
 
Hat jemand von euch unter Linux von 4 auf 8 GB aufgestockt und nen Unterschied gemerkt?
Ich betreibe öfters mal parallel mehrere VM's, und da ist es sehr angenehm, einfach nicht mehr ins Swappen zu geraten. Ich nutze zwar nur ein mit teuren 2x4=8GB ausgerüstetes T61 mit Debian, aber diesen feinen Unterschied merke ich natürlich nur bei entsprechender Nutzung.

Besonders für T61-Nutzer, für die zwei DDR2 4GB-Riegel im Gegensatz zum vergleichsweise wahnsining billigen DDR3-RAM locker mal über hundert EURO kosten, gilt es, den eignenen Nutzbedarf gut abzuwägen. Wer eigentlich nie soviel RAM benötigt, aber seine Kiste flotter machen möchte, der sollte sich überlegen, ob die Anschaffung einer SSD nicht doch mehr Geschwindigkeitsvorteile bringt, wenn Swappen sowieso kein Thema ist. So sind bei der ziemlich anspruchslosen Web/Mail/Chat/Textverarbeitung-Nutzung meiner Frau die 2x2=4GB RAM in ihrem T61 mit 64bit-Debian schon (fast) Overkill.
 
Nagut, ihr habt mich überzeugt. Allerdings vor allem mit dem "wenns bald teurer wird wirst du dich ärgern"-Argument.Und irgendwie braucht Chromium, den ich seit neustem Nutze unglaublich viel RAM - der schnappt sich schonmal ein GB...
 
Hallo,
könntet ihr mir bitte einen Tip geben welches zwei 4GB Riegel ich mir für mein T61 7665 kaufen soll die auf jeden fall laufen. Bei mir ist vor kurzem der nVidia Chip abgeraucht, und jetzt gibts ein neues Board. In diesem Zug möchte ich auch gleich auf 8 GB Ram aufrüsten.

Dank euch
Grüsse
 
könntet ihr mir bitte einen Tip geben welches zwei 4GB Riegel ich mir für mein T61 7665 kaufen soll die auf jeden fall laufen.
Ich hatte damals die hier angebotenen Module erworben: http://cgi.ebay.de/350304272568. Das Angebot gilt aber nicht mehr, wurde aber vom selben Anbieter durch folgendes ersetzt: ebay.de/itm/360418627913, was gleich mal 20,- EURO mehr kosten soll. Mach einen frechen Preisvorschlag und handle den tatsächlichen Endpreis aus, und Du wirst sicher einiges sparen können. Dieselben Regel hier vom gleichen Händler auch via Amazon angeboten: amazon.de/gp/product/B0035AKZE8
 
Hi!

Diesen hier habe ich verbaut, läuft 1A. Leder war der Speicher vor einiger Tagen noch etwas günstiger (hängt möglicherweise mit dem €-$ Wechselkurs zusammen)

Gruß David
 
Hallo,
dank euch für die schnelle Hilfe. Sind im Verhältnis zu den DDR3 ja richtig teuer. Wenn man aber permanent 6 Programme und 80 Browserfenster offen hat lohnt sich der Invest sicher.

Grüsse
 
Das lohnt sich auf jeden Fall - Moderne Betriebssysteme nutzen freien Arbeitsspeicher recht intelligent für Precaching, was das Oeffnen von oft genutzten Programmen stark beschleunigt.
 
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