T4xx (T400-450 ohne "T440s/T450s") Mikrofon Hardware Button

Manuel123

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12 Juni 2013
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Hallo!

Bisher war ich davon ausgegangen, dass man mit Hilfe von Fn+F4 (Stummschalt-Symbol) das Mikrofon hardware-mäßig deaktivieren kann (dann leuchtet ja auch diese dämliche orange LED).
Jedoch scheint dies nicht der Fall zu sein, denn das Windows Aufnahmegeräte Fenster zeigt eindeutig einen Pegel bei Geräuschen trotz vermeintlich ausgeschaltetem Mikrofon! Kann meine Erkenntnisse vielleicht jemand bestätigen?

Viele Grüße,
Manuel
 
Naja, was bedeutet "stumm geschalten" denn dann genau, wenn Windows noch einen korrekten Pegel zeigt?
Vermutlich kann dann doch auch jede mehr oder weniger böswillige Software trotz Stummschaltung alles mithören, oder?
 
Es scheint wirklich nur ein Indikator für die Windows-Funktion zu sein. Da hätte ich von einem Business Notebook doch schon etwas mehr erwartet. So ist dies doch absolut kein Schutz vor ungewolltem Abhören. Ich hoffe stark, dass die "Warnlampe" der Webcam nicht genauso schlecht implementiert ist!

Recht enttäuschte Grüße,
Manuel
 
Die Warnleucht der Webcam ist da vermutlich wesentlich einfacher zu implementieren, denn wenn die Webcam-Strom bekommt kann man die LED aufleuchten lassen. Das Mikrofon benötigt keinen Strom und ist immer verbunden, abhören kannst du da nur verhindern indem du weißt was du auf dem Rechner ausführst.
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Webcam ständig mit Strom versorgt wird. Wahrscheinlich setzt der Treiber lediglich ein Bit, welches die LED anschaltet, sobald die Webcam angesteuert wird. Setzt der Treiber das Bit nicht, bleibt die LED dann eben aus (auch wenn die Webcam trotzem funktioniert). Ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendetwas hardwaregekoppelt ist.

Achso: Dass Mikro an meiner USB-Webcam geht z.B. auch immer, ganz egal ob die LED leuchtet oder nicht.
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Webcam ständig mit Strom versorgt wird. Wahrscheinlich setzt der Treiber lediglich ein Bit, welches die LED anschaltet, sobald die Webcam angesteuert wird. Setzt der Treiber das Bit nicht, bleibt die LED dann eben aus (auch wenn die Webcam trotzem funktioniert). Ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendetwas hardwaregekoppelt ist.

Wenn die Webcam ständig mit Strom versorgt wird, würde es keine Belichtungsanpassung beim Start geben.
 
Glaub das ruhig... Ich sag ja nicht, dass die Webcam ständig ein Bild aufzeichnet, aber mit Strom wird sie ziemlich sicher versorgt. Die Webcam ist intern wahrscheinlich über eine herkömmliche USB-Verbindung angeschlossen, d.h. die 5V liegen an und was danach passiert ist Sache der Webcam selbst und des Treibers.

Ich bezweifle, dass irgend ein Hersteller hier fest verdrahtete Hardwareschalter einbaut, also lässt sich schlussendlich alles mit dem Treiber steuern (oder eben auch manipulieren mit dem nötigen Know-How). Die Belichtungsanpassung beim Start ist z.B. eine reine Softwaresache. Die Webcam hat schließlich keine mechanische Blende, d.h. die Belichtung wird allein durch die Belichtungszeit gesteuert, welche vom Microchip in der Webcam festgelegt wird, welcher über den Treiber angesteuert wird...
 
Die Webcam hängt permanent am USB dran. Der Mikrocontroller in der Webcam wird also permanent mit Strom versorgt. Der Sensor ansich wird über diesen Mikrocontroller gesteuert. Ansteuerung erfolgt nur via Treiber.
Das Muting klappt beim T420 z.B. auch nur mit den richtigen Treibern. Hatte irgendwann mal den Fall, dass ich etwas nicht installiert hatte und die Taste nicht nutzen konnte.
H/W-Abschaltung gibt es seit dem T400 nicht mehr. Das T6x war glaub ich die letzte Serie, die das noch konnte.
 
Glaub das ruhig... Ich sag ja nicht, dass die Webcam ständig ein Bild aufzeichnet, aber mit Strom wird sie ziemlich sicher versorgt. Die Webcam ist intern wahrscheinlich über eine herkömmliche USB-Verbindung angeschlossen, d.h. die 5V liegen an und was danach passiert ist Sache der Webcam selbst und des Treibers.

Ja 5V liegen an. Aber das ist nicht der Strom.
 
Ja 5V liegen an. Aber das ist nicht der Strom.

Die Webcam wird permanent versorgt! Schau doch einfach im Gerätemanager. Das Ding ist als USB-Gerät permanent da. Der Sensor selber hat meistens nen Input für Standby/Powerdown etc.
Dieser Pin wird vom Mikrocontroller der Webcam angesteuert. Bei nem Low Pegel schaltet sich der Sensor dann ab. Und dies wird einfach über den Treiber gesteuert.
 
Die Webcam wird permanent versorgt! Schau doch einfach im Gerätemanager. Das Ding ist als USB-Gerät permanent da. Der Sensor selber hat meistens nen Input für Standby/Powerdown etc.
Dieser Pin wird vom Mikrocontroller der Webcam angesteuert. Bei nem Low Pegel schaltet sich der Sensor dann ab. Und dies wird einfach über den Treiber gesteuert.

Ich weiß das sie als USB-Gerät ständig da ist.
Nach deiner Ansicht würde also eine Webcam im Betrieb gleich viel Strom verbrauchen wie wenn sie nicht verwendet wird.
 
Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Der Mikrocontroller auf dem Webcam-Modul steuert den Sensor an und bekommt vom Treiber die Info, wann er aktiv sein soll und wann nicht. Es hängt also von der Implementierung im Treiber ab.
Gleiches für die LED. Die wird unabhängig vom Sensor angesteuert.
Es kann durchaus sein, dass der Sensor permanent aktiv ist und nur bei Zugriff durch ein Programm neu initialsiert wird. Sowas könnte man aber herausfinden, wenn man die Stromaufnahme vom Modul selber misst.
 
Zum Thema Webcam:
Unter Linux lassen sich Kamera und LED getrennt schalten. Eine abgeschaltete LED ist also nicht zwangsläufig ein Indikator für eine abgeschaltete Kamera.
Ob die Kamera (der Sensor) läuft oder nicht kann man in Powertop sehen. Auf meinem Netbook macht das bei einem Video einen Unterschied von etwa 1,5W aus. Gelegentliche Schnappschüsse verbrauchen natürlich weniger.
 
Bei welchem ThinkPad hat die F4-Taste denn eine Stummschalt-Funktion?
Bei meinen Modellen kann man mit Fn-F4 den Ruhemodus aktivieren, durch nur Fn wird das Notebook dann wieder geweckt.
 
Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Der Mikrocontroller auf dem Webcam-Modul steuert den Sensor an und bekommt vom Treiber die Info, wann er aktiv sein soll und wann nicht. Es hängt also von der Implementierung im Treiber ab.
Gleiches für die LED. Die wird unabhängig vom Sensor angesteuert.
Es kann durchaus sein, dass der Sensor permanent aktiv ist und nur bei Zugriff durch ein Programm neu initialsiert wird. Sowas könnte man aber herausfinden, wenn man die Stromaufnahme vom Modul selber misst.

Die Implementierung von Webcam-Treibern ist aber standardisiert. Mittels UVC geht jede vernünftige Webcam unter Windows ohne (eigenen) Treiber. Die Spezifikation sieht aber keine Steuerung der LED vor.

Zum Thema Webcam:
Unter Linux lassen sich Kamera und LED getrennt schalten. Eine abgeschaltete LED ist also nicht zwangsläufig ein Indikator für eine abgeschaltete Kamera.

Mit welchem Modell und Programm machst du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mich mal hier einbringen darf ...

Mir ist es egal, ob das Mikro/die Webcam komplett ausgeschaltet sind, wenn ich den entsprechenden Button drücke, weil ...
1.) es nur darum geht, dass dich dein Gegenüber nicht mehr sieht/hört. Wenn ich also über TeamSpeak oder Skype chatte und den Knopf betätige, dann tue ich das damit mich mein Gegenüber nicht mehr hört/sieht und solange das der Fall ist, ist aus meiner Sicht alles in Ordnung.
2.) mich das Abhören nen Dr*ck angeht. Ich achte darauf welche Software ich installiere und wie mein NB so vernetzt ist ... Die NSA ist mir größtenteils auch egal, weil ich nur ein kleiner Fisch im Teich von mehreren Mrd bin ;)
 
Mit welchem Modell und Programm machst du das?
Das hatte ich vor einigen Jahren mit meinem Netbook (Asus EEE 901) und meinem damaligen Notebook (Dell Precision M6500) gemacht. Ich glaube bei meinem T430 habe ich außer dem Funktionstest nach dem Auspacken noch nie was mit der Webcam gemacht.
Dabei habe ich einfach Nullen und Einsen (oder war es 255? - ich glaube es war egal) irgendwo nach /sys/devices geschrieben. Ein Programm das das wohl per GUI können soll ist guvcview.
Auf meinem Smartphone (Nokia N900) geht das über einen Gstreamer-Aufruf.

Etwa vor fünf Jahren hatte ich auch gesehen, dass der Linux-uvcvideo-Treiber zwei getrennte Aufrufe zum Schalten der Kamera und der LED hat, die aber immer direkt nacheinander erfolgten und zwar nach dem Muster LED an; Cam an; Cam aus; LED aus (um paranoide Gemüter zu beruhigen). Es muss also zumindest bei einigen Kameras nötig sein dies tatsächlich treiberseitig getrennt zu behandeln.
Leider konnte ich die entsprechende Stelle im aktuellen Code nicht finden, ich weiß aber auch nicht mehr wonach ich suchen müsste und der Code hat sich natürlich auch verändert.
 
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