Nachtwache der Bekloppten - das Biotop 2.0

puntohgt2008

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Auf Anregung von Ingo, hab ich den Thread mal umbenannt, war mal "Wie kommt es, das Ihr noch mitten in der Nacht im Forum seid?"

Wie im Topic erwähnt, warum seit Ihr noch so spät hier unterwegs? Ich bin auf Nachtschicht :D

Thx to Kopernikus, Titel "eingedeutscht" :D


Update 2: Nachtwache der Bekloppten - das Biotop 2.0 21.09.
Update 1: Nachtwache der Irren 20.09

DER Nachtschwärmer-Thread, bzw. das Foren-Nachtcafé Originalname
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bin ich der Einzige der findet, dass die Bahn in den letzten 1,5 - 2,0 Jahren besser geworden ist? Oder hatte ich einfach nur Glück?
Bin lange öfter die Strecke Osna-Berlin, Hannover-Berlin und Richtung Norden gefahren.
Irgendwie ist es mit der Zeit immer besser geworden, habe ich das Gefühl.
 
Ich bin Anfang Dezember 2025 zum erstmal seit 2013 DB gefahren.
Von Karlsruhe nach Berlin mit dem ICE100
Hatte viele Zwischenhalte.
Bis Bielefeld waren immer 30min. Verspätung.:ROFLMAO:
Bin am Ostbahnhof-Berlin 7min. zu früh angekommen.🤯
 
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Bin ich der Einzige der findet, dass die Bahn in den letzten 1,5 - 2,0 Jahren besser geworden ist? Oder hatte ich einfach nur Glück?
Bin lange öfter die Strecke Osna-Berlin, Hannover-Berlin und Richtung Norden gefahren.
Irgendwie ist es mit der Zeit immer besser geworden, habe ich das Gefühl.
Nee, hab ich ja auch gesagt: wir fahren mehrmals im Jahr die von dir genannte Strecke, fast immer pünktlich.
Ich bin ende Dezember 2025 zum erstmal seit 2013 DB gefahren.
Von Karlsruhe nach Berlin mit dem ICE100
Hatte viele Zwischenhalte.
Bis Bielefeld waren immer 30min. Verspätung.:ROFLMAO:
Bin am Ostbahnhof-Berlin 7min. zu früh angekommen.🤯
Abenteuer Bahnfahren 🤗
Das Phänomen hatten wie auch schon mal: 20 Minuten Verfrühung.

Wir hatten aber auch schon anderes: Suizid mit resultierenden plus drei Stunden, und auch schon mal Polizei in Zivil im Einsatz nach einer Durchsage wg. eine Überfalls.

PS jetzt aber auch zurück zum Wesentlichen: DAS WETTER ☃️❄️
Es wird ja mächtig gewarnt. Das wird spannend werden. Ei und im Münsterland ist da meist glimpflich ausgegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abenteuer Bahnfahren
Ich hab schon mal auf dem Weg zu einem Termin in einem Zug gesessen, der an einem Bahnübergang mit einem LKW kollidiert ist. Natürlich waren wir ca. drei Stunden zu spät da, "Sorry, unser Zug hatte einen Unfall!", darauf Riesengelächter: "Ist ja mal 'ne völlig neue Ausrede!" :LOL:
 
Bin ich der Einzige der findet, dass die Bahn in den letzten 1,5 - 2,0 Jahren besser geworden ist? Oder hatte ich einfach nur Glück?
Besser geworden? Nein... Eigentlich wird's seit Jahren nur schlimmer. Das sagt zumindest die Statistik. Und meine persönliche Erfahrung auch. Aber man stumpft ab. Bis 1 Std. Verspätung kalkuliert man in der Regel schon ein und weil es so häufig ist, nimmt man das hin als wäre man pünktlich gewesen. Erst bei mehr als 1 Std. gucke ich mal genauer hin.

Aber a pro pos: Hier in Hannover wurde der Stadtbahnverkehr heute morgen eingeschränkt. Eigentlich nur auf ganz wenigen Linien. Linie 10 fährt die letzten zwei Stationen nicht an - kein Problem, das kann man laufen. Linie 17 wurde eingestellt - kein Problem, ist eh eher eine Verstärkerlinie, quasi alle Stationen werden von anderen Linien noch bedient. Linie 1 ist im Umland eingeschränkt - das ist für die Leute dort richtig blöd, aber eben auch nicht mehr wirklich Hannover. Und dann ist da als letztes noch die Linie 6. Die fährt quasi nur noch die halbe Strecke. 10 Stationen werden nicht bedient. Ratet mal, wo ich wohne? Richtig, bei Station 8 von den 10 eingestellten Stationen dieser Linie :D Anders gesagt: Hier kommt man mit den Öffis nun also nicht mehr weg... Nur mit >1Std. Fußweg. Gerechnet bei normalen Straßenverhältnissen und Wetterverhältnissen. Glaube aktuell würde man auch noch deutlich länger brauchen.
Naja, warum sollte ich auch weg? Von 06:45 bis 08:30 habe ich Schnee geschippt. Und das Grundstück ist gar nicht mal groß. Dank des Sturms konnte ich am Ende schon wieder von vorne anfangen. Zweimal. Und unten unter dem Schnee schön festgefrorenes Eis. Puuh. Eigentlich kann ich gleich schon wieder raus, nochmal räumen. Streuen bringt ja auch nix. Salz ist nicht erlaubt und Sand oder Schotter bringt auch nix, wenn man kurz danach alles wieder wegschaufelt bzw. alles wieder zugedeckt ist.
 
Ich glaube nicht, dass man abstumpft. Man stellt sich planerisch drauf ein: wenn ich eine Verbindung mit einem Umstieg im einstelligen Minutenbereich habe, dann suche ich mir eine andere Verbindung.
Wenn ich eine Verbindung mit zwei Umstiegen habe, dann suche ich mir eine andere Verbindung.
Wenn ich zeitkritisch irgendwo hin muss, gucke ich ob es Bahnfreie Alternativen gibt.

Aber die Frage, die ich mir immer wieder stelle:
wieviele Verbindungen bei der deutschen Bahn sind tatsächlich pünktlich?
Also nicht dieses '6 Minuten später ist auch pünktlich' mit dem sich die DB ihre Statistiken schönt, sondern auf die Minute.
Wenn die DB Verbindungen mit 3 Minuten Umsteigezeit entwirft, kann man 6 Minuten Verspätung, die dann einen verpassten Anschluss bedeuten, nicht als pünktlich betrachten.
 
Ja, so gesehen ist es vielleicht auch einfach beides. Als ich vor einer Weile für einen kurzen Termin "mal eben" nach Bonn musste, habe ich halt statt 30 Minuten Luft eher 1,5-2 Stunden Luft vor dem Termin eingeplant bei meiner Bahnfahrt. Bei einer Direktverbindung nach Köln hatte ich tatsächlich 59 Minuten Verspätung. Ist halt so. Man ärgert sich nur, dass die 60 Minuten zwecks Erstattung noch nicht voll sind. Aber nimmt man trotzdem hin. Also ja, man stellt sich planerisch drauf ein. Aber dass man sich planerisch drauf einstellt, ist ja auch schon eine Form der Resignation. Statt: "Laut Plan passt es" geht man direkt von "wird eh nichts" aus und plant neu.
 
mal wieder zurück zum Wetter ;)

vorhin hat meine Holde dem WDR 5 gelauscht. Da gabs eine Zuhörerdiskussion mit dem Thema "können wir noch Winter" oder so ähnlich.
die allermeisten Anrufer meinten, dass das aktuell total aufgebauscht wird. In Gegenden, wo es jeden Winter Schnee + Frost gibt, sind die Leute das entsprechend gewohnt.
Problematisch ist es woh eher bei uns in der Gegend und in Richtung NL und auch Rheinland. Da gibts ne Menge Leute, die mit Winter nicht klarkommen und eine Katastrophe ausrufen. Das ist es noch lange nicht. Katastrophe ist zb das Hochwasser im Ahrtal gewesen, da sind sehr viele Menschen gestorben.
 
Problematisch ist es woh eher bei uns in der Gegend und in Richtung NL und auch Rheinland. Da gibts ne Menge Leute, die mit Winter nicht klarkommen und eine Katastrophe ausrufen. Das ist es noch lange nicht. Katastrophe ist zb das Hochwasser im Ahrtal gewesen, da sind sehr viele Menschen gestorben.

Die Ereignisse im Ahrtal sind ja mit ein Grund, warum jetzt alles an die große Glocke gehängt und bei Allem und Jeden gewarnt wird. Es gab ja da die Vorwürfe, dass das trotz des Wissens um die zu erwartenden Niederschlagsmengen usw. nicht geschehen ist, obwohl da eher die kette nicht oder zu spät funktioniert hat.

Für die Medien ist alles, was Wetter ist, sowieso immer ein gefundenes Fressen. Ob da mal ein paar Tage Winter ist oder ein Sturm durchzieht, da wird alles aufgeblasen. Katastrophen und Panikmache klicken sich halt besser als rationales Berichten. Im Umkehrschluß werden dann wirkliche Gefahren gar nicht mehr ernstgenommen oder ignoriert bei dem Dauergebimmel der Medien um jeden Hasenfurz. Da fällt m.E. so einen Sendung mit noch dazu so einem idiotischen Titel mit rein. Das törnt mittlerweile genauso ab wie die Phrase: "Was wir zum Thema XYZ wissen müssen..." oder die regelmäßig ausgegrabenen Zombies Zeitumstellung, Silvestergeböller usw. Das nervt einfach nur noch und egal, ob das ständig aufgewärmt wird oder nicht, es ändert sich doch eh nix dran.

Weder muss der Einzelne zu Allem etwas "wissen" noch können "wir" irgendetwas oder nicht. Beim Wetter ist es halt, wie es ist und entweder ist vorgesorgt und Räumdienste haben genug Mittel und Mitarbeiter, um so eine Phase zu bewältigen oder eben nicht. Das dabei Prioritäten gelten und irgendein Feldweg dann eben nicht sofort und ständig freigeschmolzen wird, ist doch klar. Da ist es eben mal 2-3 Tage dicke und dann normalisiert sich das auch wieder.

Das trifft auch auf die Jenseitsansprüche mancher Mitbürger zu, die bei solchen Extremen erwarten, dass die Öffis trotzdem pünktlich und störungsfrei laufen, aber genau deshalb nicht mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind. Schraubt man da seine Erwartungen mal auf real life runter und plant ggf. etwas mehr Zeit ein oder verzichtet ganz auf irgendwelches Rumgekutsche, wäre das manchmal echt schon die halbe Miete.
 
Gegend (...) Richtung NL und auch Rheinland.
In der Gegend wohne ich. ;)
Da gibts ne Menge Leute, die mit Winter nicht klarkommen und eine Katastrophe ausrufen.
Gestern musste ich einen sehr wichtigen Termin wahrnehmen und dafür in aller Herrgottsfrühe ~80 km mit dem Auto bewältigen. Kaum zu glauben, wie viele Leute mir tags zuvor (da waren die teilweise schneebedeckten/glatten Straßen schon absehbar) davon abgeraten haben. Hat bei entsprechend angepasster Fahrweise (und einem selbstverständlich winterlich ausgerüsteten Auto) natürlich problemlos geklappt.
 
@uli1956 klar kann man das schaffen, wenn man unbedingt muss. Und so wie du sagst, mit entsprechender Ausrüstung. Problem ist ja auch, dass sicherlich immer noch einige mit Sommerschluffen fahren und sich dann wundern, dass das nix wird bei Schnee.

Unser Autochen hat Allwetterschluffen drauf mit Schneeflocke+Berg, also Winterzulassung. Aber auch damit merkt man, das es rutschig werden kann...hatten wir vor 3 Jahren auf dem Rückweg von Berlin auf ner Brücke. Trotz geringer Geschwindigkeit rutsche es ganz leicht beim Auffahren auf die Brücke (auf der A100, Ring Nord).

wir sind jedenfalls froh, dass wir nicht fahren müssen bei den Bedingungen.

und wenn ich zurückdenke, als ich jung war und Schnee lag...ab ins Auto, ab auf nen großen, leeren Parkplatz und Schleuderkurs gemacht :)
 
Ich hab schon mal auf dem Weg zu einem Termin in einem Zug gesessen, der an einem Bahnübergang mit einem LKW kollidiert ist. Natürlich waren wir ca. drei Stunden zu spät da, "Sorry, unser Zug hatte einen Unfall!", darauf Riesengelächter: "Ist ja mal 'ne völlig neue Ausrede!" :LOL:
Das ist ja "höhere Gewalt" und nicht Kern des Problems, weil es zu den seltenen Ereignissen gehört.
Also nicht dieses '6 Minuten später ist auch pünktlich' mit dem sich die DB ihre Statistiken schönt, sondern auf die Minute.
Wenn die DB Verbindungen mit 3 Minuten Umsteigezeit entwirft, kann man 6 Minuten Verspätung, die dann einen verpassten Anschluss bedeuten, nicht als pünktlich betrachten.
Dieser bekannte Sachverhalt wiederum bringt mich erneut zu dem Punkt, dass die Einstellung zum Umgang mit dem Problem bei der Bahn grundsätzlich nicht passt.
 
Joar, der Winter. Hab heute mal nicht das Rad zur Arbeit genommen, da doch etwas Schnee lag und - schlimmer - mir waagerecht entgegenkam. Wattnscheiß, also mit der Strapazenbahn gefahren. So gegen 8 bin ich auf Arbeit in der Teeküche und sehe aus dem Fenster und da hat sich einer mit nem PKW im Gleisbett festgefahren. Der hat vor lauter Schnee einfach die Straße verpaßt und sich im Schotterbett zur Ruhe gebettet. Joar, da fuhr erstmal keine Bahn mehr. Nach knapp 2 Stunden war der da wieder rausgezogen, war ja auch noch unter eine Straßenbrücke. also etwas beengt. dann hab ich mir den Störungesmelder der Verkehrsbetriebe aufgerufen und da wurde es dann lustig: eine Bahn steckte im Schnee fest, woanders hatte sich noch jemand ins Gleisbett verirrt und gegen MIttag kam die Kapitulation: Auf allen Strecken gibt es Verspätungen und Ausfälle - nix genauer mehr, die hatten entweder den Überblock verloren oder das war zuviel, ums in den Störungsmelder zu schreiben. Bin gegen 13 Uhr dann zur Haltestelle und sehe: die Bahn kommt in 20 Minuten (bei 10 min Takt - aha), dann zu einer anderen Haltestelle gelaufen, andere Linie, die sollte in 10 MInuten kommen (ah, Glück gehabt) und kam nach 9 MInuten, allerdings nicht nur eine, sondern eine zweite kam gleich hinterher.
 
Aber die Frage, die ich mir immer wieder stelle:
wieviele Verbindungen bei der deutschen Bahn sind tatsächlich pünktlich?
Also nicht dieses '6 Minuten später ist auch pünktlich' mit dem sich die DB ihre Statistiken schönt, sondern auf die Minute.
Wenn die DB Verbindungen mit 3 Minuten Umsteigezeit entwirft, kann man 6 Minuten Verspätung, die dann einen verpassten Anschluss bedeuten, nicht als pünktlich betrachten.

Diese Regel mit den 6 Minuten ist doch eh nur Statistikmurks.

Und Verbindungen mit 3 Minuten Umsteigezeit sind m.E. auch nur "Papierkram", weil meines Wissens immer noch Minimum 5 Minuten als Umsteigezeit gelten und diese 3 Minuten ebenfalls m.E. nur vorgeschlagen werden, wenn die Züge beim Umstieg planmäßig direkt gegenüberstehen, sodass man quasi mit 2x Hinfallen im anderen Zug wäre. Als meine bessere Hälfte noch in der Fahrkarte war und Verbindungen in diesem altmodischen Kursbuch herausgesucht hat, hätte sie niemals so etwas als Anschluß angeboten.

Die Antwort auf die eigentliche Frage lässt sich so genau nicht treffen, aber logisch sind es weniger und es wird sich so im Rahmen der 45-50% bewegen. Auch sind ja nicht mehr nur Züge der DB AG unterwegs, sondern auch private EVU, die aber gerne mal der "Bundesbahn" zugeschlagen werden. Die Kundschaft differenziert da auch nicht immer so genau.

 
Von Karlsruhe bis Frankfurt war der ICE noch pünklich.
Ab Frankfuhrt wurde es von Halt zu Halt immer mehr Verspätung.
Ab Köln und Düsseldorf waren es schon über 20min.

Nein, es wurden keine Bahnhöfe ausgelassen. ;)
Die Höstgeschwindkeit habe ich leider auch nur kurz zwischen Karlsruhe und Frankfuhrt gesehen.:cry:
Ab da war es mehr ein Auto auf der Autobahn mit vielen Zwischenstopps. (ca. 130 bis 160 kmh)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ende Dezember 2025 zum erstmal seit 2013 DB gefahren.
Von Karlsruhe nach Berlin mit dem ICE100
Hatte viele Zwischenhalte.
Bis Bielefeld waren immer 30min. Verspätung.:ROFLMAO:
Bin am Ostbahnhof-Berlin 7min. zu früh angekommen.🤯
Am 14.12. war Fahrplanwechsel. Eventuell war da im Fahrplan eingerechnete Baustelle noch nicht bzw. nicht mehr da.
 
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