Speicherplatz beim Smartphone

Für mein Handy hatte ich eine 64GB Micro SDXC angeschafft worauf meine gesamte Medienbibliothekt raufgepasst hätte. Zu meiner Überraschung wurde die Karte in meinem Handy nicht erkannt. Daher nutze ich eine 32GB Karte. Die 64GB Karte steckt in meinem Thinkpad und wartet auf den Tag wo ein neues Handy ins Haus kommt.
SDXC-Karten sind von Werk üblicherweise mit exFAT installiert. Das kennen die meisten Androiden aber nicht.
Daher muss man die Karte einmal mit FAT32 formatieren (je nach Gerät ginge auch extX oder NTFS). Dann laufen sie auch in den meisten älteren Geräten.

Manche Androiden bieten einem in den Einstellungen an, SDXC-Karten zu formatieren, andere verweigern das und man muss es von Hand in einem PC/Notebook machen.
 
Nun, dann mal in die Runde: Vielen Dank soweit für die sehr interessanten Beiträge.
Werde mich daher aus gegebenem Anlass um eine Kreditkarte kümmern (habe nämlich noch keine). Es wird die 16 GB-Variante.

@Gummiente: Das Gerangel, dass es um das "Prinzip"/"fiese Masche" geht wenn man 50 Euro für den Speicherzuwachs i. H. v. 8 GB zahlen soll, sollte wohl jeder für sich entscheiden. MMn ist diese Prinzip-Argument hinfällig denn ein fairer Vergleich bzgl. Preis/Leistung mit anderen Geräten auf dem Markt ergibt ein klares Resultat: Der nächstbeste Vergleich bzgl. Ausstattung ist das LG Optimus 4X HD (klick) und dies kostet bis zu 12 Euro weniger, hat aber weniger RAM und (anscheinend) eine etwas schlechtere GPU. Dann auf der Software-Seite die ältere Android-Version. Das ist etwas objektiver. Jeder hat da ein anderes Belangen, du scheinst wohl deine Medienbibliothek unterwegs nutzen zu wollen.
 
SDXC-Karten sind von Werk üblicherweise mit exFAT installiert. Das kennen die meisten Androiden aber nicht.
Daher muss man die Karte einmal mit FAT32 formatieren (je nach Gerät ginge auch extX oder NTFS). Dann laufen sie auch in den meisten älteren Geräten.

Manche Androiden bieten einem in den Einstellungen an, SDXC-Karten zu formatieren, andere verweigern das und man muss es von Hand in einem PC/Notebook machen.

Soweit die Theorie. Ich war mir auch fast sicher, dass die Karte keine Probleme machen würde. Sonst hätte ich sie wohl kaum gekauft.

Sie ließ sich aber im Handy nicht formatieren. Ebensowenig erkannte das Handy die Karte wenn ich sie auf dem PC mit FAT32 formatiert reinsteckte. In der Hoffnung ein aktuelleres Android würde dieses Problem beheben habe ich Cyanogenmod aufgespielt, leider ebenfalls ohne Erfolg.

Ein klein wenig wundere ich mich aber eigentlich immer noch darüber denn die SDXC funktioniert an PCs mit SDHC Readern tadellos.
 
Hast du mal getestet, die Karte in das ausgeschaltet Gerät einzustecken und dann mit Karte zu booten?
Ansonsten hast du eventuell wirklich eine Gerät/Karten-Kombination erwischt, die nicht funktioniert.


Ich habe meine zwei SDXC-Karten (beide von SanDisk) problemlos in allen meinen Androiden zum laufen gebracht, einschliesslich dem schon etwas älteren HTC Wildfire S.
 
Vorsicht: Rooten und Aufspielen von Custom Roms erhöhen nicht automatisch die Sicherheit!
Rooten macht das Gerät sogar erst mal unsicherer, weil es ein Scheunentor weit aufreisst. Erst, wenn man den Rootzugriff nutzt, um andere Sicherheitslücken zu schliessen, gleicht man den Nachteil aus.
Und ein Custom Rom ist nur dann sicherer, wenn es aktueller als das Stock-Rom ist und nicht zusätzliche Unsicherheiten mitbringt. Bei Custom-Roms die von einem einzelnen zusammengeflickt wurden weiss man halt nur bedingt, was wirklich drinsteckt.

Automatisch steigt die Sicherheit nicht zwangsweise, das ist richtig. Die Verwaltung der Root Rechte ist mittlerweile aber ganz gut geregelt. Man öffnet nicht einfach ein Scheunentor und jegliche App hat auf einmal Root Rechte. Man muss auch keiner App dauerhaft Root Rechte geben, sondern kann dies temporär tun. Wenn man natürlich den Root Zugriff gestattet, kann das von der App missbraucht werden. Ein Zugriff kann da ausreichen. Für das Gewähren der Rechte ist aber der Nutzer verantwortlich.
Meistens ist sogar das gezielte Verwalten von Berechtigungen möglich. Glaube Google hat das gerade erst eingeführt oder arbeitet daran. Da kann man erstmal den ganzen Apps den Standort-/Telefonbuch-/SMS-Zugriff entziehen :D.

Viele Custom Roms schließen gezielt Sicherheitslücken, die erhöhte Sicherheit kommt nicht nur durch die neuere Version. Je nach Rom handelt es sich auch nicht um einen einzelnen Entwickler, der irgendetwas zusammen schustert, sondern um eine aktive Community. Ist bei Linux ja auch nicht anders und da sind die Sicherheitsbedenken, dass Einzelpersonen Sicherheitslücken (absichtlich) einbauen, die gleichen - allerdings nicht besonders verbreitet.
 
Dem kann ich nicht so zustimmen.

Sicherlich hatte ich anfangs voller Begeisterung auf die App Installation gestürzt aber es stellte sich bald Ernüchterung ein. So haben es letztendlich nur eine Handvoll Apps geschafft einen dauerhaften Platz auf dem Handy zu sichern. Die gesamten Apps belegen aktuell insgesamt weniger als 1GB.

Ebenso die Mediensammlung. Nachdem die Zeiten vorbei sind wo ich sie hortete bin ich wohl in dem biblischen Alter angekommen wo früher alles besser war. :( So wird nur Bestandspflege betrieben statt die Sammlung zu erweitern.

Jetzt geht es aber ans Beichten. :)

Für mein Handy hatte ich eine 64GB Micro SDXC angeschafft worauf meine gesamte Medienbibliothekt raufgepasst hätte. Zu meiner Überraschung wurde die Karte in meinem Handy nicht erkannt. Daher nutze ich eine 32GB Karte. Die 64GB Karte steckt in meinem Thinkpad und wartet auf den Tag wo ein neues Handy ins Haus kommt.

Ein Handy ohne SDXC Slot würde ich nicht kaufen und die "fiese Masche", den Anfangswiderstand brechen und dan kräftig abkassieren würde ich nicht unterstützen. 8GB Flashspeicher für zum Teil 50+ EUR Aufpreis... Was kostet aktuell ein 8GB USB Stick oder SDXC?

Hallo Gummiente,
ich sprach in mienem Beitrag ja auch nur von mir.
Also ich teste immer wieder einmal eine App. Oft lösche ich sie zwar danach wieder, dennoch bin ich (zusammen mit den ohne Root nicht löschbaren, da gebrandete Version) bei mittlerweile 50 Apps. Obwohl ich manche nur gaaanz selten nutze.
Wirklich brauchen würde ich sie zwar nicht unbedingt, aber z.B. Shazam hat mir schon ein paar Mal geholfen. Ebenso elektronische Listen, die meine Frau auch während eines Einkaufes noch von zuhause ergänzen kann u.s.w. bin (und bleibe hoffentlich) weiterhin neugierig.

Das mit der Musik (bei mir) oder Videos (Hörbücher, Podcasts,.....je nach persönlicher Vorliebe) wächst bei mir halt immer mehr an. Auch wenn Du Dein biblisches Alter erwähnst, selbst meine Eltern erwerben immer wieder neue Musik und die haben ihren 70sten Geburtstag auch schon längst gefeiert. Bei mir ist es so, dass ich je nach Budget ca. 1-2 CD's oder mittlerweile auch viele MP3-Downloads(pro Monat) über das von mir bevorzugte Portal erwerbe. Also wächst die Sammlung auch weiterhin (bei mir!).
Leider kann ich aufgrund von völliger Inkompatibilität zum Musikgeschmack meiner Eltern nicht von deren Erwerbungen profitieren. Leider auch nicht bei den Anschaffungen der nächsten Generation.:) Ich habe erschreckenderweise sogar schon ein Argument meiner Eltern während meiner Jugend verwendet, das mit dem Lärm und Klang nach Geschirr was Treppen runterfällt und das Bumbum:facepalm:

Zu dem "teuren" Speicherpreis bei den Geräten mit mehr Grundausstattung kann ich nur sagen, ist eben so. Der Kunde zahlt es und die Firmen machen es. Autos mit stärkerem Motor kosten auch mehr Geld wie die Einstiegsvariante.
Bei den Google-Nexus-Geräten kommt aber noch etwas hinzu!
Die Android-Update-Problematik. Google Geräte werden (bisher) zuverlässig(er) und vor allem länger als andere mit den neuesten Versionen versorgt und es gibt sie grundsätzlich nicht mit Kartenleser. Und da nicht jeder sein Gerät rooten will, scheiden manche Geräte einfach aufgrund der Updatepolitik der Firmen aus.

Ich bleibe bei meinem Fazit für die 16 GB Version. Man hat Luft nach oben, muss nicht permanent überlegen was wieder gelöscht werden kann und sollte man es mal verkaufen wollen hat man auch wieder größere Chancen es loszuwerden.

(Ist allerdings alles wirklich nur meine Meinung, bei abweichender Schwerpunktsetzung kann sich durchaus ein anderes Fazit ergeben.)

Gruß,
donar05
 
Automatisch steigt die Sicherheit nicht zwangsweise, das ist richtig. Die Verwaltung der Root Rechte ist mittlerweile aber ganz gut geregelt. Man öffnet nicht einfach ein Scheunentor und jegliche App hat auf einmal Root Rechte.
Natürlich nicht.
Aber bei allen gerooteten Geräten kann eine Malware sich auf demselben Weg Root-Rechte verschaffen. (Mit User-Interaktion, ja. Aber das hält in der Windowswelt die Schädlinge ja auch nicht von der Verbreitung ab.)
Bei nicht gerooteten Geräten muss der Schädling eine Reihe von Sicherheitslücken für verschiedene Geräte und verschiedene Android-Versionen (allen Unkenrufen zum Trotz hat bisher jedes meiner Android-Geräte vom Hersteller diverse Updates erhalten, darunter mindestens einen großen Versionssprung) kennen, um aktiv zu werden.

Wenn man natürlich den Root Zugriff gestattet, kann das von der App missbraucht werden. Ein Zugriff kann da ausreichen. Für das Gewähren der Rechte ist aber der Nutzer verantwortlich.
Es ist ein Einfallstor mehr, daß es bei nicht gerooteten Geräten nicht gibt. Damit ist Root erstmal potentiell unsicherer.


Je nach Rom handelt es sich auch nicht um einen einzelnen Entwickler, der irgendetwas zusammen schustert, sondern um eine aktive Community.
Schau dir mal die Liste der von z.B. CyanogenMod offiziell unterstützten Geräte an. Die ist verdammt kurz.
Für viele Geräte (wie z.B. mein HTC Desire S) gibt es aktuelle CM-Versionen nur als inoffizielle Ports, die durch einzelne Entwickler aus den offiziellen Quellen gebastelt werden. Da hast du dann kein vier-Augen-Prinzip und musst dem Entwickler vertrauen.
 
Schau dir mal die Liste der von z.B. CyanogenMod offiziell unterstützten Geräte an. Die ist verdammt kurz.

Ich finde da tust du Cyanogenmod unrecht. Die meisten Hersteller schaffen es ja nicht einmal die paar Geräte zu unterstützen die sie in den letzten zwei Jahren verkauft haben.
 
Das war nicht als Kritik am Team von CyanogenMod gedacht.
Diese Leute arbeiten in ihrer Freizeit daran, und das ist großartig.

Aber die Liste der offiziell unterstützten Geräte ist im Vergleich zur Liste der in den letzten 3 Jahren erschienenen Android-Geräte halt leider kurz, sprich für viele Geräte gibt es kein offizielles CM und man muss auf die von mir angesprochenen inoffiziellen Ports ausweichen.
Die Liste der Geräte, die von Paranoid etc. unterstützt werden, ist vermutlich weitgehend deckungsgleich mit der von CM, weil es sich halt um populäre Geräte handelt.
 
Hab in meinem Bold eine 32 GB Karte, darauf habe ich einfach meine komplette Musik- und Podcast Sammlung synchronisiert.
Podcasts fressen bei mir auch einiges an Speicher..
 
Natürlich nicht.
Aber bei allen gerooteten Geräten kann eine Malware sich auf demselben Weg Root-Rechte verschaffen. (Mit User-Interaktion, ja. Aber das hält in der Windowswelt die Schädlinge ja auch nicht von der Verbreitung ab.)
Bei nicht gerooteten Geräten muss der Schädling eine Reihe von Sicherheitslücken für verschiedene Geräte und verschiedene Android-Versionen (allen Unkenrufen zum Trotz hat bisher jedes meiner Android-Geräte vom Hersteller diverse Updates erhalten, darunter mindestens einen großen Versionssprung) kennen, um aktiv zu werden.


Es ist ein Einfallstor mehr, daß es bei nicht gerooteten Geräten nicht gibt. Damit ist Root erstmal potentiell unsicherer.

Verantwortlich ist aber am Ende der User. Wer merkwürdige Email Anhänge öffnet ist auch selber Schuld. Trotzdem ist die Möglichkeit Anhänge zu verschicken kein Nachteil eines Mailproviders. Vermutlich reden wir einfach aneinander vorbei. Ich bin der Meinung Custom Rom und Rootzugriff sind auf dem richtigen Telefon und in den richtigen Händen eine eindeutige Bereicherung und sicherheitstechnisch kein größeres Risiko als ein Stock Rom, ganz im Gegenteil. Potentiell ist es gleichzeitig sicherer und unsicherer. Wer einfach "mal schnell" irgendwas installiert, handelt natürlich grob fahrlässig.

Ein wichtiges Kaufkriterium aller meiner Android Telefone war bisher die Community, um unter Anderem das Problem der Ein-Mann-Ports zu umgehen. Bin der Meinung die Hardware wird im Vergleich zu der Software überschätzt (besonders seit es Zweikerner gibt), ist sie doch der entscheidende Faktor, wenn es um die Lebensdauer eines Android Telefons geht. Bisher bin ich damit sehr gut gefahren. Das setzt natürlich voraus, dass man sich etwas mit der Materie beschäftigt, die Werbeversprechen der Hersteller helfen da sehr wenig.
 
Ich bin der Meinung Custom Rom und Rootzugriff sind auf dem richtigen Telefon und in den richtigen Händen eine eindeutige Bereicherung und sicherheitstechnisch kein größeres Risiko als ein Stock Rom, ganz im Gegenteil. Potentiell ist es gleichzeitig sicherer und unsicherer. Wer einfach "mal schnell" irgendwas installiert, handelt natürlich grob fahrlässig.
(Hervorhebung von mir.)

Mehr wollte ich nicht: Deutlich machen, daß Root und Custom ROM nicht einfach so und immer besser und sicherer sind, sondern nur unter passenden Bedingungen.
 
Hier gibt es keine pauschale Regel. Für mich wäre fehlende Speichererweiterung ein NOGO, während viele andere keinen weiteren Speicher benötigen. In meinem Android habe ich die internen 16 GB (wovon aber nur ca. 10 GB oder so tatsächlich verfügbar sind) durch eine 64 GB Karte erweitert, und nun habe ich von den ca. 75 GB nur noch weniger als 2 GB frei. Dabei ist eine sehr umfangreiche Dokumentensammlung (die ich in erster Linie beruflich verwende), ca. 100 gerippte CDs, fast alle meiner digitalen Fotos, einige Offline OSM-Karten (nur Deutschland und ganz wenige europäische Regionen), und nur ein paar (kurze) Videos. Natürlich ist nicht alles 100%ig notwendig, aber komfortabel ist es schon. Offline Karten hätte ich gerne noch viele weitere, aber dazu reicht der Platz schon nicht mehr.
 
Ich hab irgendwann auch mal gesagt, dass ich kein Handy ohne Speicherkartenslot haben will und bloß keines mit festem Akku.

Und nun hab ich ein Lumia 920 mit 32 GB. Ohne Speicherkartenslot und mit festem Akku. ;-)

Ich habs bisher auch nicht bereut. Die Musiksammlung hier passt eh auf keine momentan verfügbare MicroSD Karte, insofern wähle ich aus, was ich so brauche. Filme nutz ich auf dem Handy nicht und die eingebaute Kamera hat zwar die kleine Digicam abgelöst, aber die Bilder sind trotzdem nicht so platzfressend, dass ich da an Grenzen stoße. 11 GB sind momentan belegt, inkl. Deutschland Offlinekarte des Navis. Ich würde also auch mit 16 GB problemlos hinkommen.
 
ist wie mit der größe des schreibtisches... je größer der schreibtisch, um so mehr müll liegt drauf... :rolleyes:
 
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