T5xx (T500-550 ohne "p") Thinkpad Tx30 / Wx30 als DAW ?

kingofthedogs

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Ich möchte meine DAW (Cubase 32bit-basiert in 64bit OS) nun komplett auf mobil umstellen, und schwanke stark zwischen Dell Latitude und Lenovo Thinkpad. Meine Frau hatte lange ein TP, ich hatte lange ein Latitude, beide sehr zufrieden.

Mich reizt insbesondere das T430 oder T530 mit Quadcore (W Serie im Titel, weil ich einfach vermute dass die Erfahrungen übertragbar sind). Es macht einfach einen robusteren Eindruck als die Dells, bei denen auch anscheinend nicht so einfach eine mSATA einbaubar ist.

Verwendet jemand ein aktuelles Thinkpad mit der UAD2-Solo/Laptop im Expresscard-Slot, und mit dem RME Babyface?

Über Erfahrungen würde ich mich sehr freuen!
 
Mein T520 ist ab und zu mit Cubase im Einsatz... allerdings mit div. USB Interfaces. Da kann ich mich nicht beschweren, läuft alles geschmeidig...

Wichtig ist, Geräte mit nVidia Grafik zu vermeiden, da die Taktumschaltung des Treibers oft zu Audio-Aussetzern führt. Solange Du ein T530 (T430 gibt es nur mit Dualcore) mit Quadcore ohne nVidia findest, sollte das passen :)
 
Auch nicht als CTO?

Vlt. reicht auch Optimus mit ausgeschalteter nVidia...
 
Mein T520 ist ab und zu mit Cubase im Einsatz... allerdings mit div. USB Interfaces. Da kann ich mich nicht beschweren, läuft alles geschmeidig...

Das RME Babyface ist ja auch ein USB Interface, kein Firewire! Wenn das TP mit diversen" USB-Interaces gut arbeitet, ist das ja ein gutes Zeichen für hohe Kompatibilität.

Könntest Du das "läuft alles geschmeidig" bitte noch ein wenig elaborieren :)? eine alte Desktop DAW hat einen Phenom II X4 965 und reichte mir dicke. Ich hab mich lange nicht up-to-date gehalten und keine Vorstellung, welche CPU in der aktuellen Notebook-Welt dem so ungefähr entspricht.
Ich will ja weder in etwas Überdimensioniertes investieren, noch Angst vor Knacksern und Aussetzern haben.

Wichtig ist, Geräte mit nVidia Grafik zu vermeiden, da die Taktumschaltung des Treibers oft zu Audio-Aussetzern führt. Solange Du ein T530 (T430 gibt es nur mit Dualcore) mit Quadcore ohne nVidia findest, sollte das passen :)

Hmm... gerade die "oberen" Modelle haben alle eine NVidia integriert... ist dann tatsächlich eine integrierte HD4000 sinnvoller?
 
afaik gibts keine tps mit quadcore ohne nvidia-grafik

Also ich hab gerade eine Konstellation mit T530 und i7-3630QM entdeckt, bei der nur die interne HD4000 vorhanden ist. Irgendwie bin ich aber doch skeptisch, weil sonst in Audio-Foren stets empfohlen wird, Notebooks mit einer dedizierte Grafikkarte zu nehmen.
 
Also "geschmeidig" heißt für mich 50+ Spuren mit je 5 Effekten bei zu vernachlässigender CPU Last in Cubase wiederzugeben. In Cubase 5 habe ich es noch kein einziges Mal geschafft, einen Ruckler zu produzieren... wie das mit neueren Versionen ist, kann ich allerdings nicht sagen.

Was die dedizierten Grafikkarten angeht: Da waren wohl selbsternannte Computerexperten am Werk, die sich eher mit ihren Instrumenten beschäftigen sollten... wozu sollte eine DAW eine leistungsfähige Grafikkarte brauchen?
 
Also "geschmeidig" heißt für mich 50+ Spuren mit je 5 Effekten bei zu vernachlässigender CPU Last in Cubase wiederzugeben. In Cubase 5 habe ich es noch kein einziges Mal geschafft, einen Ruckler zu produzieren... wie das mit neueren Versionen ist, kann ich allerdings nicht sagen.

:eek:
Hallelujah! Ich war wohl lange weg vom Fenster. Was für ne CPU hast du denn im T520? Nach Deiner Äußerung hege ich Hoffnung, dass zusammen mit der UAD-2 Solo/Laptop auch ein neuer i5 mit Hyperthreading reicht.

Was die dedizierten Grafikkarten angeht: Da waren wohl selbsternannte Computerexperten am Werk, die sich eher mit ihren Instrumenten beschäftigen sollten... wozu sollte eine DAW eine leistungsfähige Grafikkarte brauchen?

Bin da kein Experte, aber die zwei Sachen, die bei mir hängen geblieben sind, sind dass eine irgendeine Adress-Reservierung für die onboard GPU etwas blockiert, was woanders frei sein sollte (sorry präziser weiß ichs nicht...), und dass es Konflikte aufgrund des Zugriff auf den gemeinsam genutzten RAM gibt. Anscheinend gibt es bei letzterem stärkere CPU-Auslastungsfluktuationen und bei Spitzen werden Knackser und Aussetzer produziert.
 
PS: Es ging also nicht darum, dass die onboard GPU zu schwach wäre, sondern darum, dass eine dedizierte GPU überhaupt vorhanden ist wegen o.g. Probleme.
 
Achso, also mit so etwas hatte noch nie Probleme - mit Ton Aussetzern wegen nVidia Treibern dagegen zu Hauf (alle nVidia Grafik chips bis auf die 8800gt in nem desktop bisher)...

Als CPU habe ich den einfachen kleinen i3 drin. 2350m wenn ich mich recht erinnere.
 
Sollte aber keine Probleme mit der nVidia geben, wenn man sie komplett ausschaltet (im Bios) dann wird auch kein Treiber (der ja die Probleme machen kann) installiert.
 
Sollte aber keine Probleme mit der nVidia geben, wenn man sie komplett ausschaltet (im Bios) dann wird auch kein Treiber (der ja die Probleme machen kann) installiert.

Also hat bei Kauf eines Notebooks mit dedizierter Grafikkarte (ausschließlich für die Nutzung als DAW) eigentlich nur den Vorteil, dass man ausprobieren kann, ob es mit oder ohne (De)Aktivierung im BIOS funktioniert. Ich bin mir da aber nicht sicher, ob das wirklich 150€ Aufpreis wert ist.
 
Wenn du es wirklich ausschließlich für Cubase benutzt und dort keine dez. GPU brauchst ist es natürlich Schwachsinn.
 
Ich bin da jetzt recht verunsichert... Es wurde so oft in Audioforen vor internen GPUs gewarnt, weil die irgendwelche Adressen belegen die anderswo frei sein sollten und bei Zugriffen auf den gemeinsam genutzten Hauptspeicher stets Belastungsspitzen auftreten bzw. die CPU Auslastung dadurch stark fluktuiert, so dass Audioknackser und Aussetzer resultieren.

Was hat sich denn da getan, dass jetzt teilweise die internen Grafiklösungen empfohlen werden, bzw. wie lässt sich das begründen?
 
Ich bin da jetzt recht verunsichert... Es wurde so oft in Audioforen vor internen GPUs gewarnt, weil die irgendwelche Adressen belegen die anderswo frei sein sollten und bei Zugriffen auf den gemeinsam genutzten Hauptspeicher stets Belastungsspitzen auftreten bzw. die CPU Auslastung dadurch stark fluktuiert, so dass Audioknackser und Aussetzer resultieren.

Dass dieser höchst theoretische Fall (der übrigens vermutlich noch aus Pentium II Zeiten stammt) tatsächlich eintritt, habe ich bisher noch nicht gehört. Das mit den nVidia Karten dagegen habe ich schon mehrfach erlebt... google mal nach "DPC Latency".
 
Über DPC Latency hatte ich schon was gelesen. Bei den für mich neben T530 noch infragekommenden Dell Latitude E5530 / E6530 verschwand diese allerdings nach Deaktivierung von WLAN bzw. Bluetooth.

In alten Desktop DAWs hatte ich 2x NVidia-Grafikkarten ohne Probleme, einmal mit. Lag aber vermutlich am Mainboard.
 
Im Desktop hatte ich auch schon ne nVidia Karte, die nicht gezickt hat (und zwar ne 8800GT, nämlich ohne Taktumschaltung... die lief grundsätzlich immer volle Pulle). Bei Thinkpads (z.B. T61) machen die Dinger dagegen ganz schön Probleme... ob das jetzt bei den Neueren noch so ist, weiß ich nicht, aber riskieren würde ich das nicht. Das Ressourcenproblem dagegen würde ich als in der Praxis quasi nichtexistent bezeichnen :)

Dass Netzwerkadapter und BT DPC Probleme machen sollte natürlich auch bekannt sein - die kann man anders als eine Grafikkarte einfach aus schalten :)
 
Hätte hier ja genau die richtigen Laptops da (W500 mit nVidia, W510 mit nVidia, T520 mit nVidia, Fujitsu Siemens Celsius W510 Power mit nVidia Quadro 2000(Desktop)) zum testen da. Wenn mir einer sagt wie man den DPC Latency testet, könnte ich das gerne durchführen.

Gefunden:

http://www.heise.de/download/dpc-latency-checker.html

Fujitsu Siemens W510 Power (alles AN):


Fujitsu Siemens W510 Power (ohne USB Headset):


Werde weitere Maschinen testen, muss nun aber auf die Arbeit
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, ein W500 mit nVidia, nicht schlecht... wie hast das gemacht? eGPU oder wie?
 
Sorry fb1996:

Meinte natürlich "ATI Mobility FireGL V5700 (512 MB) und Intel Graphics Media Accelerator 4500MHD"
 
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