Unterschied zwischen extern 802.11 wifis ?

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Was ist die Unterschied zwischen ?: 802.11 wifis
  • 1.) Cisco-Linksys WUSB54G ? (etwas grosser Typ)
http://egidy.de/wifi/wusb54g/​

  • 2.) EBays 4€ micro/mini USB-Stick Typen ?
http://www.dx.com/p/ultra-mini-nano-usb-2-0-802-11n-150mbps-wifi-wlan-wireless-network-adapter-48166#.VjIiErfhBdg
 
Der Cisco-Linksys WUSB54G besitzt nur den 802.11g-Standard. Der Ultra-Mini Nano USB 2.0 hingegen den aktuellen/aktuelleren 802.11n-Standard.

Durch den Mod der Antennenlänge wurde die Sende-/Empfangsstärke des Cisco-Linksys WUSB54G um 7dBi (Antennengewinn) erweitert. Ändert jedoch nichts daran, dass 802.11g nicht mehr zeitgemäss ist und sollte wenn möglich nicht mehr verwendet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht die Geschwindigkeit, aber die Sicherheit bei 802.11g ist durch die eingesetzte Verschlüsselungstechnologie nicht gegeben. Bei 802.11n wird ein komplett anderes Verfahren angewendet.
 
Warum soll es das bei 802.11b und g nicht geben? Hier funktioniert's auf jeden Fall...
 
Lässt du WPA/WPA2 mit TKIP laufen oder kannst du auch AES auswählen?
 
Ich habe fest WPA2 AES ausgewählt. Die Kombi WPA/WPA2 ist schon länger nicht mehr üblich.
 
Hatte früher nur Geräte mit WPA/WPA2 und ausschliesslich TKIP zur Auswahl im Einsatz. Auch mit den damaligen neusten Firmware war kein AES auszuwählen.

Mit WPA2/AES ist man auf der sicheren Seite. Alles mit TKIP sollte, wenn irgendwie möglich, vermieden werden. TKIP lässt sich hacken. Gerade heutzutage, mit den enormen Rechenleistungen, ist dies innert kurzer Zeit getan.
 
Helios, Du verwechselst da was ganz gewaltig.

WPA2 mit AES Verschlüsselung gibt es auch für 54MBit g Netzwerke schon ziemlich lange. Jedes Enterprise WLAN Netzwerk welches ich kenne, arbeitet mindestens damit
Mein g zuhause kann das jedenfalls ebenfalls....
Es gab allerdings ganz früher in der WLAN Steinzeit mal Hardware, die maximal WPA Verschlüsselung konnte. Aber wie gesagt, diese Zeiten sind seit gefühlt 10 Jahren Geschichte....

Grundsätzlich: Die Buchstaben a b g n ac beschreiben die Geschwindigkeit und/oder das Band in dem gefunkt wird und haben erst mal rein gar nichts mit der Verschlüsselung zu tun
Das eine ist Hardware und das andere Software, wobei bei der Verschlüsselung stimmt es nicht so ganz, denn die wird heutzutage gleich mit im WLAN Chip abgefrühstückt.
Aber grundsätzlich müsste es möglich sein, selbst ein AC Netzwerk mit dem ollen WEP zu betreiben, wenn man es denn will. Habe nur nix da, wo ich das mal testweise überprüfen könnte....
 
Der WLAN-Standard ist vollkommen unabhängig von der eingesetzten Verschlüsselung. Man kann auch 802.11b mit WPA2/AES nutzen.
Klar ist der N-Standard schneller als der G-Standard und der AC-Standard schneller als der N-Standard. Aber trotzdem spricht nichts dagegen, die alten Standards weiter zu betreiben. Gibt halt auch immer noch Endgeräte, die maximal den G-Standard sprechen. Lediglich den B-Standard kann man überlegen zu deaktivieren. Gibt doch nahezu keine Geräte mehr (außer Nostalgie oder so ;)), die noch auf B angewiesen sind. Und im Mischbetrieb mit dem B-Standard sinkt die Datenrate der anderen Standards, außerdem ist die Kanalbreite von B etwas höher (22 MHz bei B-Standard, 16,25 MHz bei G-Standard), so dass man weniger WLANs störungsfrei/überlappungsfrei im 2,4 GHz-Band unterbekommt.

Ich "plädiere" daher im 2,4 GHz-Band meist dafür:
- B-Standard abschalten
- nur G und N Standard nutzen
- Kanalbreite auf 20 MHz stellen (effektiv dann 16,25 MHz)
- also keine 40-MHz Kanalbreite (effektiv 32,5 MHz) nutzen!
- ausschließlich die Kanäle 1, 6 oder 11 nutzen. Keine anderen.
- Sendeleistung auf das nötigste Minimum senken, nicht immer "volle Power".

Das sorgt bei 2 Streams für eine maximale Datenrate von 144,4 Mbit/s, bei 3 Streams 216,6 Mbit/s. Und effektiv kommt mit diesen Einstellung am meisten durch. Durch geringere Sendeleistung werden die Zellen kleiner und stören sich damit weniger. Wenn WLANs nur auf 1, 6 und 11 liegen, sind sie überlappungsfrei, das minimiert Störungen. Liegen mehrere WLANs auf dem gleichen Kanal, sprechen sie sich so ab. Das ist NICHT der Fall, wenn sie auf 2,3,4,7,8,9,10 liegen. Dann stören sie sich. Mit der verringerten Kanalbreite passen auch wieder mehr WLANs ins Band. Und der Datenrate-senkende B-Standard ist entsorgt.

Effektiv kommt so in einer stark WLAN-verstrahlten Umgebung deutlich mehr durch, als wenn man 40 MHz Kanalbreite einstellt, "freie" Kanäle zwischen 1, 6 und 11 nimmt und dann hofft, dass die maximale Sendeleistung dann auch das Maximum rausholt. Hilft alles nur auf dem Papier oder in Umgebungen mit wenigen WLANs (auf dem Land z.B.), aber ist eben kontraproduktiv, wenn man in der Stadt mit vielen WLANs ist.

Übrigens machen die Fritz!Box Router in Standardkonfiguration das oben genannte genau so.

//EDIT:
Aber grundsätzlich müsste es möglich sein, selbst ein AC Netzwerk mit dem ollen WEP zu betreiben, wenn man es denn will. Habe nur nix da, wo ich das mal testweise überprüfen könnte....

Habs gerade mal probiert, aber meine Fritz!Box 7490 bietet überhaupt gar kein WEP mehr an :D (ist aber wohl auch richtig so...) Aber theoretisch müsste es gehen. B-Standard mit WPA2 genau so wie AC-Standard mit WEP ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich "plädiere" daher im 2,4 GHz-Band meist dafür:
- B-Standard abschalten
- nur G und N Standard nutzen
- Kanalbreite auf 20 MHz stellen (effektiv dann 16,25 MHz)
- also keine 40-MHz Kanalbreite (effektiv 32,5 MHz) nutzen!
- ausschließlich die Kanäle 1, 6 oder 11 nutzen. Keine anderen.

Bei deaktiviertem 11b, kann man auch 1,5,9,13 benutzen, was man auch so tun sollte.
 
Es gab allerdings ganz früher in der WLAN Steinzeit mal Hardware, die maximal WPA Verschlüsselung konnte. Aber wie gesagt, diese Zeiten sind seit gefühlt 10 Jahren Geschichte....
Ja, von jenen Zeiten spreche ich auch :). Da war bei mir WPA/TKIP das Höchste der Gefühle. Aber seit den letzten Jahren bin ich nur noch mit n und ac Wave 2 unterwegs und hatte schon lange nichts mehr mit a, b oder g zu tun gehabt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei deaktiviertem 11b, kann man auch 1,5,9,13 benutzen, was man auch so tun sollte.

Das hat leider aber ein paar Probleme:
- mir kommen immer wieder Endgeräte unter, die fest darauf programmiert sind, nur Kanäle 1-11 nutzen zu können. Die Treiber sind dann meist in den USA geschrieben und schlecht gepflegt. Solche Geräte haben verloren, wenn ein WLAN auf Kanal 12 oder 13 liegt. Deswegen ist in den Fritz!Boxen standardmäßig auch deaktiviert, Autokanal inkl. Kanal 12/13 zu machen.
- Nicht alle Router können B deaktivieren und viele in der Nachbarschaft haben es sicherlich aktiv. Die Fritz!Boxen haben B-Standard AFAIK standardmäßig auch immer noch an. Dann hat man mit 1, 5, 9 und 13 weder Überlappungen und dementsprechende Störungen, bei 1, 6, 11 nicht.
- 1, 6 und 11 kann man international allen empfehlen, 1, 5, 9, und 13 nur in Ländern, in denen 12 und 13 erlaubt sind. Wobei man diesen Punkt ggf. vernachlässigen kann, denn WLAN ist ja nun mal regional. Und so lange man sich regional einigt, ist es auch ok.
 
Ja, wer solche Schrott-Geräte hat, hat halt verloren. Wer noch Geräte hat die b können, hat verloren. Zumindest solange sich bein b-Gerät anmeldet ist eh alles in Ordnung, sonst merkt man es relativ schnell.

Dann eben 1,5,9 gegen das spricht nichts, das kann man auch überall empfehlen. Wer 13 dann zusätzlich verwenden will, soll das tun.
 
Ja, wer solche Schrott-Geräte hat, hat halt verloren.
Tja dann sind hier bei 4 Leuten schon 2 Smartphones und 1 Laptop raus... Die mögen alle kein Kanal 13. Bis zu einem Firmwareupdate ging auch der Google Chromecast nicht auf Kanal 12 & 13. Ich weiß gerade nicht, wie es mit OpenWRT ist aber lange ging dort auch kein Kanal 12/13 ohne Kernel-Module nachzupatchen.

1, 5, 9 und 13 hat natürlich den Vorteil, dass man 4 WLANs nebeneinander bekommt. 13 nutzt halt nur, wer ausschließlich Kanal 13 fähige Endgeräte hat.
1, 6 und 11 hat den Vorteil, dass es international gilt, dass alle Endgeräte das können und dass es auch für Umgebungen gilt, in denen auch mal der B-Standard aktiv ist.

IEEE 802.11 empfiehlt übrigens auch 1, 6 und 11 (und 14). Zwar schreiben sie auch, dass 1, 5, 9 und 13 ebenfalls in manchen Ländern möglich wären, aber sich 1, 6 und 11 bisher mehr durchgesetzt hätten und es u.a. durch WiFi-Direct noch mehr tun - WiFi-Direct nutzt auch nur 1, 6 und 11. IEEE überlegt auch, dass im nächsten WLAN-Standard erstens die Abwärtskompatibilität zum B-Standard gekickt wird und zweitens Hardware darauf limitiert wird, grundsätzlich nur noch 1, 6, 11 und 14 einstellbar zu machen.
//EDIT: Eine Quelle: https://mentor.ieee.org/802.11/dcn/13/11-13-1397-00-0hew-renewing-2-4-ghz.pptx
 
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Tja dann sind hier bei 4 Leuten schon 2 Smartphones und 1 Laptop raus... Die mögen alle kein Kanal 13

Trotzdem gerade in Europe kein Grund 1,6,11 zu verwenden. Wer ernsthaft noch b-only-Geräte betreibt sollte lieber die Finger vom Funk lassen.
 
Trotzdem gerade in Europe kein Grund 1,6,11 zu verwenden.
Doch, wenn die meisten Geräte es genau so machen und IEEE 802.11 es empfiehlt und es in Zukunft nach aktueller Planung auch gar nicht mehr ermöglicht, andere Kanäle zu nutzen. Und wenn Standards wie WiFi-Direct auch jetzt schon nur diese Kanäle nutzen (können).
Wer ernsthaft noch b-only-Geräte betreibt sollte lieber die Finger vom Funk lassen.
So drastisch würde ich es nicht formulieren, aber ja, B-Geräte gehören wirklich auf den Elektroschrott.
 
Empfehlungen müssen nicht immer korrekt sein, so wie auch in diesem Fall. Wenn man ein freies Spektrum hat (eher selten) wäre es dumm 1 6 11 zu verwenden.

Was die IEEE mit Kanal 14 will ist mir auch schleierhaft, den kann man nur in Japan verwenden, selbst da nur nach 11b.
 
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