Windows 10 oder wie man das Kotzen kriegt

t20r51

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Moin,

mal ein kurzer Erfahrungsbericht mit WIN10:
Unnötigerweise hat der Kollege mit allen Rechner den Windows10 Update vor ein paar Wochen gemacht.:cursing::cursing:

Danach funktionierten die PC mehr schlecht als recht. Diverses musste neu installiert werden, da einige Programme nicht mehr ordnungsgemäß funktionierten. Einiges musste neu eingestellt werden.

Dann der Hammer: seit ein paar Tagen werden alle diese Rechner NOCHMAL neu installiert, da ein Windows Update UNGEFRAGT den Rechner startet und einfach anfängt. Danach das gleiche Spiel wieder.:cursing::cursing:

So, meine Ratte ein R60 hat es jetzt auch erwischt. Ungefragte Installation usw. Jetzt habe ich die Schnauze voll, als ob es in der Arbeit nicht reicht, nein jetzt habe ich den Rotz auch zu Hause. Mein T61 ist davon verschont, da werkelt ein LINUX. Ab heute Abend auf meinem R60 auch.

Wie handelt es Ihr eigentlich auf der Arbeit, ist da Linux eine Alternative?


Mfg


Michael
 
leider habe ich keine Bilder, aber der Vorgang lief folgendermassen ab. Mitarbeiter schaltet seinen PC an, und fängt an. Nach einer gewissen Zeit kommt eine Windows Meldung, sinngemäß "Update verfügbar, klicken Sie jetzt um zu installieren, oder später."

Ja, das ist ein Build-Upgrade. Das gabs von 10240 aus dem letzten Juli auf 10586 im letzten November bisher für Normaluser einmal. Ende Juli diesen Jahres kommt die nächste Version 14xxx.

Wenn man aktuell automatisch von Windows 7 oder 8.x upgradet, landet man automatisch bei 10586 und es ist kein zusätzliches Upgrade notwendig. Es sei denn, dein Kollege hat da irgendwas vergurkt. ;-)
 
Moin,

Es sei denn, dein Kollege hat da irgendwas vergurkt. ;-)

Ein Schelm wer das was böses denkt. :)

Ich denke, dass dieses Vorgehen einfach unter die Rubrik "Nicht zu Ende überlegt" abgelegt werden muß.

Eigentlich wird jetzt die Diskussion Linux wieder vorangetrieben.

Mal kurz die Anforderungen an die Umgebung:

- Office Programm
- Lotus Notes
- 5250 Emulatiom
- PDF Anzeigen

für 2 (von 25) Rechner aber ist eine Windows Umgebung zwingend notwendig, DATEV Personalabrechnung und Logistik mit Map&Guide.

mfg

Michael
 
1.) Kommt halt drauf an, ob man im Unternehmen mit 2 unterschiedlichen Systemen arbeiten will (Die Systempflege der beiden bleibenden WIN-Rechner leidet ziemlich sicher darunter)
2.) "Linux" als schnellschusslösung ist auch keine gute Idee, zuerst sollte man sich klar werden, welche Distribution,GUI,... man wählt, danach, wie Updates gefahren werden und welche Programme nötig sind um alle bisherigen Aufgabenbereiche ohne Einbußen abzudecken.
3.) Ist alles gut durchdacht (was bei einer Windows-Betriebsinfrastruktur sicherlich auch gut tut), spricht nichts gegen eine unixuide Basis, mit einem Schnellschuss aus der Verärgerung heraus macht man aber meist alles nur schlimmer!
 
.............
Unnötigerweise hat der Kollege mit allen Rechner den Windows10 Update vor ein paar Wochen gemacht...........

Wie lange liegen überhaupt diese "paar Wochen" zurück?

Im vorliegenden Fall ist wahrscheinlich die alte Windows-Version das "richtige" Betriebssystem.

So wie sich das hier im Thread liest, wird Linux für den Threadstarter auch ein Fass ohne Boden.
Microsoft Office und eine offene Office-Version innerhalb eines Unternehmens zu mischen finde ich nicht besonders clever.

Für die Schubladenmenschen: Ich nutze Win7, Win8.1, Win10 und Linux - spart Euch also Eure Vorwürfe in diese Richtung.

Um welche Hardware geht es denn?

aus: http://windows.microsoft.com/de-ch/windows-10/windows-10-recovery-options
Bis zu einen Monat nach dem Upgrade auf Windows 10 können Sie zur vorherigen Version von Windows zurückkehren, indem Sie Einstellungen > Update und Sicherheit > Wiederherstellung auswählen. Dabei werden Ihre persönlichen Dateien beibehalten. Jedoch werden Apps und Treiber sowie von Ihnen geänderte Einstellungen entfernt, die Sie nach dem Upgrade installiert bzw. vorgenommenen haben.
Um zur vorherigen Version zurückzukehren, gehen Sie folgendermaßen vor:


  • Behalten Sie nach dem Upgrade alles in den Ordnern „windows.old“ und „$windows.~bt“ bei.
  • Entfernen Sie alle Benutzerkonten, die Sie nach dem Upgrade hinzugefügt haben.
  • Halten Sie das Kennwort für die Anmeldung bei Windows 7 oder Windows 8.1 bereit (sofern Sie eines verwenden).
  • Halten Sie das USB-Laufwerk bereit, das Sie für das Upgrade auf Windows 10 verwendet haben (sofern zutreffend).
 
Zuletzt bearbeitet:
für 2 (von 25) Rechner aber ist eine Windows Umgebung zwingend notwendig, DATEV Personalabrechnung und Logistik mit Map&Guide.

Da würde ich es mir stark überlegen, was da nun die Vorteile sein sollen, einen Teil der Systeme mit Linux zu betreiben.

Welche Vorteile siehst du denn da? Die Windows Maschinen müssen doch weiterhin gepflegt, eingebunden und aktualisiert werden. Für 25 Rechner würde sich ein AD lohnen, für zwei kaum. Du hast dann also keine sinnvolle zentrale Verwaltung und auch nicht die Chance dafür.

Warten die Leute ihre Rechner selber? Können die das? Willst du das?

Wo genau bleiben die Vorteile?
 
Moin,

Wie lange liegen überhaupt diese "paar Wochen" zurück?

Ich glaube dass ist der richtige Ansatz, das Thema des Umstiegs ist ca 4Wochen her. Das werde ich mal prüfen lassen. Ich glaube, dass da der Hund begraben ist.

3.) Ist alles gut durchdacht (was bei einer Windows-Betriebsinfrastruktur sicherlich auch gut tut), spricht nichts gegen eine unixuide Basis, mit einem Schnellschuss aus der Verärgerung heraus macht man aber meist alles nur schlimmer!

Einen Schnellschuss wird es nicht geben, das Thema wird erstmal intern diskutiert.

AD steht nicht zur Debatte, wie haben keinen Windows Server, sondern 1*Linux Server, 2*IBM i Server. Ich persönlich würde einen zweiten Linux Server als PDC aufsetzen. Da Notes - als Domino Server - lediglich auf einem PC läuft, brauchen da keine Änderungen vorgenommen werden.

Unsere 7 Außendienstler greifen mit ihren Thinkpads lediglich über eine 5250 Emu auf die Kundendaten zu. Office kann generell über ine offen Version abgehandelt werden.

Weitere Infos kommen ab Montag.

mfg

Michael
 
das mit dem rollback ist aber auch nicht so ohne , hab ich erst gestern wieder gemacht(t400) , da funzt danach weniger als vorher , es endete mit einer neuinstallation von win 7

warum ?? unter win 10 ging nach 41min 30 sek der 2. bildschirm aus (hängt an der dock), keine verbindung mehr möglich , erst nach einem neustart .

das yoga war nach dem rollback , unbrauchbar , BS kein touch keine maus , nix
 
das mit dem rollback ist aber auch nicht so ohne , hab ich erst gestern wieder gemacht(t400) , da funzt danach weniger als vorher , es endete mit einer neuinstallation von win 7

Da es um eine Firma geht, werden sie ja hoffentlich Backups der Windows7-Installationen haben.
 
Moin,

Und dann bitte hier berichten - aber live und in Farbe

der zweite Bericht:

bei einigen Rechner war ein "verkorkstes" Update schuld, die Wirkung war, dass Windows meinte Windows7 wurde wiederhergestellt, er startet aber trotzdem Windows10. Dieses Verhalten führte - bei einigen Rechnern - zu unterschiedliche und nicht erklärbarem Verhalten:

IBM Client Access - gemeinsame Anmeldung (SingleSignon) geht nicht
IBM Notes - gemeinsame Anmeldung (SingleSignon) geht nicht, teilweise "verschwomme" Schrift
Office 2016 musste bei einigen Rechnern neu aktivieret werden

24 Rechner (+ 7 ThinkPads) zu prüfen und zu richten ist - gott sei Dank - nicht meine Baustelle, sondern die des Kollegen:facepalm:, lediglich meinen Rechner setze ich selber neu auf. :rolleyes:

mfg

Michael
 
Ich schüttle nur den Kopf und frage mich, warum man sich sowas - gerade im Firmenumfeld antut.
Frische Installation, die paar benötigten Programme hinterher und wichtige Daten werden hoffentlich eh zentral gespeichert. Thema durch. Saubere Systeme, keine Altlasten, keine Probleme und massiv Zeit gespart.
 
In einer Firma mit 100+ Rechnern hat man eine IT Abteilung oder einen Dienstleister dafür.
In einer Firma mit 25 Rechnern ist meist 1 Person nebenher die IT Abteilung.
Die Person hat sehr wahscheinlich nie gelernt wie man Systeme professionell administriert. Wie es dann mit Backup aussieht ist dann das nächste Thema....
Wieviel Ahnung solch eine Person oft hat liest man dann hier :thumbsup:

Läuft bei uns in der Firma ähnlich. Da jedoch fast alle Softwareentwickler sind ist das bei uns noch kein Problem.
Nur einer hat sich win10 eingefangen. :thumbup:
 
Moin,

In einer Firma mit 25 Rechnern ist meist 1 Person nebenher die IT Abteilung.

Es sind sogar zwei, aber leider - von der GL so bestimmt - der Kollege für PC. der andere für Programmierung und Administration:confused: der AS/400.

Nur einer hat sich win10 eingefangen

Glückwunsch, gerade heute der nächste Rechner MITTEN in der Arbeit, Fenster, klick (das habe ich schon immer so gemacht:facepalm:) -> Feierabend, windows Update Dauer ca. 3,5 Stunden.

Ausgerechnet bei einer Kollegin die einen Herzinfarkt bekommt, wenn das Excel-Icon von oben links, sondern nach unten rechts verschoben wird
(Aber den Desktop vollgepflastert hat, mit Icons der "wichtigsten" Dokumenten -> gefühlte 100.000:facepalm:)

Ach ja, und lesen braucht man nicht, ist nicht so wichtig, es kommen ja immer irgendwelche Fenster.

Zurück zum Thema:

Die Person hat sehr wahscheinlich nie gelernt wie man Systeme professionell administriert

Bei "Nebenjobs" lernt man nicht, sondern macht das nebenher -> CD rein, installieren, geht doch bei mir auch O-Ton Chef.

mfg

Michael
 
Glückwunsch, gerade heute der nächste Rechner MITTEN in der Arbeit, Fenster, klick (das habe ich schon immer so gemacht:facepalm:) -> Feierabend, windows Update Dauer ca. 3,5 Stunden.
[...]
Ach ja, und lesen braucht man nicht, ist nicht so wichtig, es kommen ja immer irgendwelche Fenster.

Naja, ist doch kein Thema. Wenn sie jetzt was hat, heißt es "du hast doch das Upgrade durchgeführt"... ;-)
Aber ansonsten wird sie sich halt einfach dran gewöhnen. Schaffen die Leute hier auch. Wir haben auch keine großen Schulungen oder sowas bisher angeboten und die Leute kommen trotzdem damit zurecht.

Nur aufs Juli-Upgrade bin ich mal gespannt.
 
Wir haben auch keine großen Schulungen oder sowas bisher angeboten und die Leute kommen trotzdem damit zurecht.
Ich habe bisher sogar überwiegend die Erfahrung gemacht, dass Leute mit nur schlechten, oder garkeinen Windows-Kenntnissen deutlich besser mit Windows10 klarkommen, als langjährige Windows-XP-User.
Ganz unbedarfte "Neueinsteiger" finden sich nach einer kurzen Startmenü-Ausmistung sogar manchmal mit einer einzigen "Übungsstunde" für die wichtigsten Aufgaben zurecht.


Nur aufs Juli-Upgrade bin ich mal gespannt.
Ich auch, denn ich erhoffe mir immernoch eine Behebung der Start-/Absturzprobleme bei einzelnden Windows-Apps(Solitaire-Collection, Fotos,Minecraft) die auf einem Rechner regelmäßig, auf einem anderen sporadisch auftreten. (Da "normale" Programme nicht betroffen sind lohnt sich ein Neuaufsetzen in dem Fall nicht)
 
Meine Spannung resultiert eher daraus, wie wohl die User reagieren, wenn da ein Windows Update kommt, welches vergleichsweise lange dauert. Wir haben hier so Spezialfälle, die bei m Herunterfahren den PC abwürgen, weil er noch Updates installiert und sie keine Lust haben, drauf zu warten.

Und ganz nebenbei frage ich mich auch noch, wie ich damit umgehen soll, dass automatisch all die ganzen in der Firma unerwünschten Apps, die ich momentan aus dem verteilten Image entfernt habe, mit dem dem Upgrade wieder installiert werden. Das ist momentan noch eine eher unschöne Aussicht. Was will ich im Büro mit einer 3D-Printer-App? Und mit einer Mail App, wenn doch schon das große Outlook da ist?
Naja, wird drauf hinauslaufen, dass da halt ein Systemstartscript einmal durchfeudeln muss... wäre schöner, wenn beim Upgrade einfach gecheckt würde, welche Apps entfernt wurden und diese dann nicht wieder neu installiert werden würden.
 
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