X220 - Boot Sektor wird nicht installiert

fishmac

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Habe ein X220, bei dem der Installer verschiedener Linux-Distris keine Probleme meldet, hinterher die Kiste aber nicht von der SSD booten will. Auch nachträgliche Installation des Boot Sektors bringt nichts. Auf der Kiste war zwischenzeitich mal Secure Boot aktiviert - kann es sein, dass sich da irgendetwas verhakt hat?
 
Auf der Kiste war zwischenzeitich mal Secure Boot aktiviert - kann es sein, dass sich da irgendetwas verhakt hat?

Sollte eigentlich alles wurscht sein. Daher erstmal die grundlagen:

- BIOS ist aktuell?
- Einen Fehler der Festplatte kannst Du ausschließen?
- alternativ bitte mal ein CMOS-Clear
- statt ggf. manueller Partitionierung einfach mal die Automatik ohne separate /home rattern lassen

So btw. definiere bitte "verschiedene Distris", denn ältere Geschichten könnten Probleme machen, aktuelle dagegen sollten kein Problem mit UEFI/SecureBoot haben. Linux-spezifische Fehler sind für das X220 zumindest nicht bekannt.
 
Welcher Bootmanager wird genutzt bzw. wurde auf der Bootpartition installiert? (Frage beinhaltet Annahme, dass Du dies mit "Installation des Bootsektors" meintest)

=> Wobei ich auch zu meiner finalen Haupfrage springen kann: wie genau sieht dann der Eintrag für die Linux-Installation aus? :)
 
Vorher von Live-System mal mit
wipefs -a /dev/SDA Platte komplett löschen
 
UEFI-Modus ist im BIOS aktiviert?
Legacy only, Quick.

- alternativ bitte mal ein CMOS-Clear
Meinst Du damit einen Reset to defaults?

So btw. definiere bitte "verschiedene Distris", denn ältere Geschichten könnten Probleme machen, aktuelle dagegen sollten kein Problem mit UEFI/SecureBoot haben. Linux-spezifische Fehler sind für das X220 zumindest nicht bekannt.
Fedora 43, Ubuntu 24.04

=> Wobei ich auch zu meiner finalen Haupfrage springen kann: wie genau sieht dann der Eintrag für die Linux-Installation aus? :)

eine SSD, Installation mit Verschlüsselung, automatische Patitionierung - wie von Fedora angeboten, keine Sonderwünsche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stelle im BIOS um auf UEFI first. Vermutlich partitioniert Dein Setup das Laufwerk im GPT-Format, was beim Versuch des Erstellens der EFI-Partition und schreiben des Bootsektors wohl abbricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fedora 43, Ubuntu 24.04

Die sollten mit GPT/SecureBoot definitiv kein Problem haben. Ein Installieren im MBR-Modus ist daher nicht nötig. Da Du verschlüsselst, kann die Ursache ggf. auch darin liegen.

Kommt beim Start die Meldung vom BIOS, dass überhaupt kein System gefunden wird, oder landest Du in der rescue-Umgebung der grub-shell wie im Screenshot?

Beitrag automatisch zusammengeführt:

Meinst Du damit einen Reset to defaults?

Jepp
 
Kommt beim Start die Meldung vom BIOS, dass überhaupt kein System gefunden wird, oder landest Du in der rescue-Umgebung der grub-shell wie im Screenshot?
Beim Booten von SSD kommt nichts. Da er nichts gefunden hat, versucht er über die NIC zu booten.

- Einen Fehler der Festplatte kannst Du ausschließen?
Platte gerade gegen ein identisches Modell ausgetauscht - Der Fehler blieb.
 
Beim Booten von SSD kommt nichts. Da er nichts gefunden hat, versucht er über die NIC zu booten.

Ist zufällig die SSD im BIOS gar nicht als Bootlaufwerk eingetragen? Jedenfalls fühlt sich das so an. Beim Start bitte F12 drücken und schauen, ob die SSD erscheint - entweder als UEFI oder normales Laufwerk.
 
Ist zufällig die SSD im BIOS gar nicht als Bootlaufwerk eingetragen? Jedenfalls fühlt sich das so an. Beim Start bitte F12 drücken und schauen, ob die SSD erscheint - entweder als UEFI oder normales Laufwerk.
Die SSD liegt in der Boot Sequence vor der NIC. Wenn ich mit F12 die SSD auswähle kann (oder will) er trotzdem nicht davon booten sondern versucht es dann von der NIC - als ob die SSD leer wäre.

Werde es später mal ohne Verschlüsselung probieren.
 
Da müsste doch trotzdem eine Meldung kommen, dass kein bootfähiges OS gefunden wird?
Nicht immer, dafür wird das nächste Boot-Device gesucht und zum Schluss Network-Boot. Passiert übrigens auch bei falscher Partitionierung (UEFI-Mode bei MBR Partitionierung oder im Legacy-Mode ein GPT-Partitioniertes Laufwerk).
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Verschlüsselung bootet die Kiste bis zur Abfrage des Passwortes. Zahlreiche andere Maschinen haben damit kein Problem.

Genau das meine ich, denn hier wird die Platte ja "scheinbar" gar nicht angesprochen, wenn sie beim Booten übergangen wird.

Ich würde mal unter Security -> Security Chip schauen, ob da nicht das TPM dazwischen funkt. Unter Serial ATA prüfen, ob AHCI aktiv ist und dann unter Startup entweder nur UEFI oder Legacy, aber nicht Both. Dazu muss natürlich die Installation in der dazu passenden Partitionierung erfolgen, was ggf. eine Neuinstallation erforderlich macht.

In der Boot Order stelle nur die intere SSD ein und alles andere und damit auch den Netzwerk-Boot klammere bitte mal aus. Dann "muss" die interne SSD angesprochen werden und deshalb auch der direkte Ansatz mittels F12. Dann sollte da ja wenigstens eine Meckermeldung kommen.

Die Installation auf der SSD kannst Du ggf. mit dem Live-System unter GParted prüfen, denn ich nehme an, dass die i.O. ist, aber aus irgendwelchen Gründen die Platte nicht angesprochen wird. Als Gegencheck kannst Du die ja in ein anderes Laptop stecken und schauen, ob sie dort normal startet. Dann liegt die Macke ziemlich sicher am X220.

Aktuellstes BIOS und ein Setzen der Defaults würde ich trotzdem unabhängig davon machen.

So long...
 
Als früherer x220 Besitzer kann ich sagen, dass beides gehen sollte, ich habe meines meist im Legacy mode betrieben.

Lässt sich das Gerät mit Hilfe der Supergrub Disk booten?

Hast du mal einen alternativen Bootloader (z.B. LiLo im legacy Modus oder ReFind im UEFI Modus getestet?
 
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