Moin,
Jede Beschichtung wird nur so gut wie die Vorarbeiten, die bis zum zweifachen Zeitaufwand der Beschichtung betragen.
Korrektes, fachmännisches Vorgehen wäre:
Untergrundvorbereitung: mindestens ordentlich anschleifen, sonst hat der Beschichtungsaufbau keine Haftung, dann entstauben, entfetten mit Aceton oder entsprechendem Entfettungsmittel, danach ganz wichtig die Grundierung (zum Beschichtungssystem passend), damit der nachfolgende Beschichtungsaufbau eine gute Grundlage hat. diese gut durchtrocknen lassen und mit feinem Schleifpapier anschleifen, damit die folgende Schicht auch wieder halt hat. Dann entstauben, notfalls entfetten (vorsicht, Auf verträglichkeit der Beschichtung mit dem Entfettungsmittel achten, keine Terpentine nehmen, die enthalten Öle, Nitroverdünnung löst Acryle (1K) an.
Zwischenbeschichtung: mit dem Beschichtungssystem passendem Beschichtungsstoff (bei Lacken Vorlack) beschichten, trocknen lassen und anschleifen, danach entstauben..
Deckbeschicktung: Mit dem zum System passendem Beschicktungsstoff die Deckbeschickung auftragen, trocknen lassen und sich freuen
Ich persönlich mag meine Acryllacke, insbesondere keine Einkomponentigen und ich würde bei solchen sachen, wenn ich es schon machen tät als Grundlage eine ordentliche 2-komponentige Epoxigrundierung, einen 1 oder 2 komponentigen weissen Vorlack und dann 1-komponentige lösemittelhaltige Farben nehmen. Oder aber, wenn es unbedingt sein muss auch Acryllacke, aber nie Tusche, Acrylfarben oder ähnliches.
Just my 2 Cent
ingo, Malermeister i. R.