Der "Transport und Versandprobleme" Thread

agentandi

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Immer wieder Ärger mit DHL

http://nolp.dhl.de/nextt-online-public/set_identcodes.do?lang=de&idc=965999454998

Am Montag eingeliefert und es dreht fröhlich seine Runden im Paketzentrum Hamburg.

Es soll nach 86316 Stätzling.Wenn man aber in googlemaps guckt - gehört zu 86316 die Stadt Friedberg - wobei der Empfänger mir die Adresse gegeben hat und der sollte ja wissen wo er wohnt :)

1. Anruf am Montag "Ja es befindet sich auf dem Weg nach Stätzling"
2. Anruf am Mittwoch " Laufzeitbeschwerde aufgenommen - wir wissen nicht was da los ist"
 
Das war zwar im Nachbarland, aber sowas ist bestimmt auch bei uns möglich. :(

Wenn ich in Berlin was zu sagen hätte, würde ich dem Sub-(Sub-)Unternehmertum und der Zeitarbeitsbranche die Daumenschrauben anlegen, aber gewaltig, das ist moderne Sklaverei. Ich weiß leider, wovon ich rede.
 
Bei uns hat DHL Verstärkung aus anderen Regionen angerordert, weil sie es nicht mehr schaffen. Neulich hab ich auf Hermes gewartet und hab in dem Moment direkt vorm Hausgestanden, als er anhielt und das Paket direkt zum Nachbarn brachte(Empfänger nicht erreichbar) , obwohl er dort klingeln musste. Aber so kam ich mal wieder zu nem Plausch mit dem Nachbarn. Die Lieferdienste bieten sogar noch den Service der Nachbarschaftspflege.

Regale? Dann passen doch weniger Pakete rein.
 
Neulich hab ich auf Hermes gewartet und hab in dem Moment direkt vorm Haus gestanden, als er anhielt und das Paket direkt zum Nachbarn brachte(Empfänger nicht erreichbar) , obwohl er dort klingeln musste.
Ohne Worte...
Absurdistan... live...und in Farbe.

Da frage ich mich, wie das in anderen Länder ist...?
 
Sowas hab ich mit DPD auch gerade. Paket kommt über die Bucht vom Chinamann. Zustellung über DPD in Österreich. Adresse ist mit Straße, Hausnummer und Wohnungsnummer komplett angegeben. Erster Zustellversuch am Freitag, Fahrzeug nähert sich, auf einmal krieg ich die Mail : "Wir haben sie nicht gefunden". Ich rufe natürlich sofort bei der Hotline an und frag: wie kann meine Adresse nicht gefunden werden, wenn in der Karte ein Pin steckt an der richtigen Stelle? Hotline -Mitarbeiterin: da haben sie Recht, die Adresse ist ja vollständig *schaut ins System* der Bote schreibt, es stünde kein Name an der Gegensprechanlage. Hab ich gesagt: ja, so wie in 3/4 von Wien auch nicht, aber die Türnummer steht da.
Nächster Zustellversuch Samstag 8 - 17 Uhr. Um 18.30 Uhr die Meldung (wir waren da) Zustellproblem. Das Paket enthält einen USB Receiver, das kann man ins Postfach legen...muss morgen halt nochmals anrufen und es in einen Shop umverfügen...DPD ist unglaublich schlimm.
 
Jede negative Erfahrung ist ärgerlich, aber Verallgemeinerungen bringen nichts. Wenn ein Bote fehlerhaft arbeitet, ist nicht der ganze Dienst schlecht. Erfahrungen sind nun mal subjektiv und individuell.

"Unser" DPD--Bote ist sehr nett und schleppt die schwersten Sachen hoch zu uns ins Dachgeschoss. Dafür habe ich wieder Probleme mit anderen Boten, aber deswegen erlaube ich mir kein Urteil über den gesamten Paketdienst.

Just my two cents.
 
Jede negative Erfahrung ist ärgerlich, aber Verallgemeinerungen bringen nichts. Wenn ein Bote fehlerhaft arbeitet, ist nicht der ganze Dienst schlecht. Erfahrungen sind nun mal subjektiv und individuell.
Doch, ich glaube, grade die Verallgemeinerung ist treffend. Und ja, der "ganze Dienst" (Umschreibung für das ganze Unternehmen, insbesondere das Management) ist verantwortlich. "Der Fisch stinkt vom Kopf her". Einzelne Mitarbeiter tragen nie die Verantwortung für flächendeckende Missstände in Unternehmen, denn die Unternehmensführung ist grad dazu da, die Mitarbeiter so zu schulen bzw. zu disziplinieren, dass sie ihre Arbeit vernünftig ausführen. Und die Führung ist auch für das Casten guter Mitarbeiter zuständig (auch durch ein Angebot angemessener Bezahlung) bzw. das Aussortieren von Mitarbeitern, die nicht den Ansprüchen genügen. Und die Führung ist auch dafür verantwortlich, den Mitarbeitern vernünftiges "Arbeitsmaterial" zur Verfügung zu stellen. Das sind eigentlich alles Binsenweisheiten, die man nicht extra erwähnen müsste. Wenn ich als Unternehmensführung schrottreife Auslieferungsfahrzeuge, ohne geeignete Ausstattung, ohne Firmenaufdruck, mit Fahrern, die Pakete beschädigen und/oder nicht korrekt ausliefern, dann bin ich als Führung alleine dafür verantwortlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ja, der "ganze Dienst" (Umschreibung für das ganze Unternehmen, insbesondere das Management) ist verantwortlich.
Und nicht die Kunden, die Weihnachtsgeschenke auch schon im Oktober kaufen könnten?
Und nicht die Kunden, die bei jedem Kleinanzeigen/ebay-Kauf die Versandmarke dort kaufen, wo sie am billigsten ist und nicht dort, wo die Mitarbeiter die besten Arbeitsbedingungen haben?
Und nicht die Kunden, die aufschreien würden, wenn die Paketdienste jede Strasse nur 3mal wöchentlich beliefern würden und damit ihren Aufwand pro Kunden deutlich senken könnten?
 
Und nicht die Kunden, die Weihnachtsgeschenke auch schon im Oktober kaufen könnten?
Und nicht die Kunden, die bei jedem Kleinanzeigen/ebay-Kauf die Versandmarke dort kaufen, wo sie am billigsten ist und nicht dort, wo die Mitarbeiter die besten Arbeitsbedingungen haben?
Und nicht die Kunden, die aufschreien würden, wenn die Paketdienste jede Strasse nur 3mal wöchentlich beliefern würden und damit ihren Aufwand pro Kunden deutlich senken könnten?
Nein! Wieso sollte ich als Käufer einer angebotenen Dienstleistung die Verantwortung für das nicht hinreichende Ausführen dieser Dienstleistung tragen?!
 
DPD macht pro Paket nichtmal 30ct Gewinn. Jedes Jahr ist der Aufschrei groß, wenn die Post das Porto erhöht. Das Ergebnis der DHL ist zwar um Faktoren höher als das von DPD aber seit Jahren rückläufig. Natürlich ist es der Kunde schuld.
 
Ich habe mit der Gewinnmarge als Kunde nichts zu tun. Die Marge ist Sache des Unternehmens, der Führung des Unternehmens. Wenn die Marge zu gering ist und ich schaffe als Management nicht, die Marge zu erhöhen, natürlich unter Beibehaltung der Qualität, dann muss ich den Betrieb einstellen bzw. Insolvenz anmelden. Ich bin Kunde, kein vom Unternehmen beauftragter Unternehmensberater, der dafür zuständig wäre, die vom Unternehmen angebotene Dienstleistung zu optimieren.
 
Zur Ehrenrettung von DPD: das Paket wurde jetzt gerade zugestellt ins Postkastl - in der Benachrichtigung steht "übergeben an DBX" - sehr gut für einen Herzinfarkt, wenn man sich fragt, wer dieser DBX ist...
Ich wollte nur erwähnen, dass ich gerne jeden Aufpreis für DHL zahle, solange das Paket ankommt. Leider kann ich das nicht beeinflussen, mit welchem Dienstleister gearbeitet wird.
 
Ein Detail hab ich oben noch vergessen zu erwähnen, laut Trackinginfo von Colissimo hätte ich beim Sendungsempfang unterschreiben müssen. Ich erhielts aber ohne Unterschrift. Aber das ist wohl jammern auf hohem Niveau angesichts der Situation.
Leider kann ich das nicht beeinflussen, mit welchem Dienstleister gearbeitet wird.
Dito. Mein Absender war Réunion des Musées Nationaux die sind schon sehr professionell. Vielleicht schicke ich denen mal etwas Feedback zum deutschen Endpunkt der Lieferkette via Colissimo. Vielleicht bewirkts ja was.
 
Nein! Wieso sollte ich als Käufer einer angebotenen Dienstleistung die Verantwortung für das nicht hinreichende Ausführen dieser Dienstleistung tragen?!
Mit der Einstellung kannst Du auch bei Temu, Shein .... kaufen, Dich per Uber chauffieren lassen, billiges Fleisch kaufen ....
Natürlich trägt der Konsument Verantwortung!
 
Mit der Einstellung kannst Du auch bei Temu, Shein .... kaufen, Dich per Uber chauffieren lassen, billiges Fleisch kaufen ....
Natürlich trägt der Konsument Verantwortung!
Ich habe noch nie bei Temu, Shein gekauft. Ich habe noch nie mich per Uber transportieren lassen. Und wir kaufen unser Fleisch nur im Bioladen und sogar von einem Hofladen in den bayrischen Bergen, der nicht nur Bio ist, sondern wo man die Viecher auf endlosen Weiden herumlaufen sieht. Nicht aus politischer Korrektheit, sondern weil das Fleisch besser schmeckt. Aber was hat das und dein Zitat oben mit dem Thread-Thema hier zu tun?

Soll ich bei DHL, DPD, usw. anrufen und ihnen erzählen, dass ich mal ganz nett zu ihnen bin und meiner Konsumentenverantwortung nachkomme und zu Weihnachten nix bestelle, damit sie keine Arbeit mit mir als Kunde haben? Was ist dann? Freuen die sich dann? Krieg ich von ihnen noch eine Provision, weil ich so rücksichtsvoll bin und nicht bei ihnen Transportdienstleistungen einkaufe? Was hätte das alles noch mit Marktwirtschaft zu tun?

Marktwirtschaft wäre hingegen folgendes: Die Preise für Pakete steigen immer mehr aufgrund von Rahmenbedingungen. Ergo bestellen halt die Leute weniger und kaufen stattdessen (wieder) mehr im Vor-Ort-Laden in der Region ein. Alles gut. Ich persönlich habe mich noch nie über steigende Paketpreise echauffiert. Ich bin Kunde und reagiere mit meinem Verhalten auf Angebote; sind diese für mich attraktiv, dann kaufe ich sie, wenn nicht, lasse ich es sein bzw. kaufe woanders.

Mal ne Frage, die mir grad so beim Lesen deiner Zeilen eingefallen ist: Wie sieht das mit deiner Konsumentenverantwortung bezüglich knapper RAM-Riegel und SSDs aus? Ist es zurzeit unverantwortlich als Kunde diese einzukaufen, weil man ja dadurch zu einer weiteren Verknappung bzw. Preissteigerung der begehrten Ware beitragen würde? Müsste ich nicht Rücksicht nehmen, grad auch auf weniger kaufkräftige Käufer von RAM, SSDs und auch ganzen IT-Geräten, die sich das dann nicht mehr leisten könnten, weil ich durch meinen Kauf den Preis weiter nach oben getrieben habe?
 
Zuletzt bearbeitet:
@ThomasOe @StefanW.
Unabhängig vom Whataboutism wäre es einfach ein Anfang, wenn nicht jeder eine KI befragen würde, was 1+1 ergibt - nur um rauszufinden, ob die KI wieder lustige Antworten gibt und wenn man Suchmaschinen, die per default eine KI-Antwort einblenden das entweder abgewöhnt (können die meisten Anwender nicht im Rahmen ihrer Fähigkeiten) oder diese einfach ersetzt durch eine Suchmaschine, die das nicht macht.

Von daher: Ja, der Verbraucher kann auch hier etwas tun. Es ist die gleiche Spirale wie bei den Paketdiensten. Würden KI-Kosten auf jeden umgelegt, der KI benutzt wäre das Thema für "normale Endanwender" sehr schnell erledigt. Der Kunde will ja nicht oder nur möglichst wenig zahlen.
 
Das ist Whataboutism.

Ich bin Ü50. Ich benutze dieses Wort nicht. Was ich Dir aber sagen kann ist, dass ich diesen Vergleich sehr treffend finde, denn bei beiden Sachverhalten – einkaufen von Transportdienstleistungen in der Vorweihnachtszeit und einkaufen von Speicher zurzeit – geht es um Dienstleistungen/Waren, die nicht per se schlecht oder politisch inkorrekt sind, sondern die man nach Deiner Logik temporär deshalb nicht einkaufen sollte, weil man als Kunde zu Missständen beitrüge, die sich aus der Knappheit dieser Dienstleistungen/Waren und der durch den Kauf erzeugten Verschärfung dieser Knappheit ergeben.

Und das halte ich für Quatsch. :)
 
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