T30 Mausetotes T30

ritti

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Ich habe gestern mein seit einiger Zeit rumliegendes Thinkpad T30 wiedergefunden, was mir gestorben ist (Es ging glaube ich einfach mitten im Betrieb aus).
Es lässt sich einfach nicht einschaltet, es ist wirklich tot. (Nicht mal die LEDs leuchten)
Ich würde meinen alten "Panzer" gerne wieder reparieren.
Wenn man die Tastatur abbaut, steigt mir ein "angekokelter" Geruch in die Nase. Genau lokalisieren kann ich ihn nicht.
Nun ist die Frage, was soll ich austauschen? Eher die CPU oder das Mainboard?
Ich habe es mal ohne CPU eingeschaltet, es war genauso tot. Tut sich ohne CPU normalerweise irgendwas (zB Lüfter anlaufen, oder irgendwelche LEDs) ?
Auch sonst habe ich alles normal Steckbare abgezogen (also CDC, RAM, WLAN, Ultrabay Gerät). Aber er lässt sich weiterhin nicht einschalten.
Ich möchte nun nicht unbedingt einen Fehlkauf begehen (zB wenn ich ein Mainboard kaufe und es dann doch die CPU war).
Ein Multimeter habe ich, ich könnte noch was nachmessen (wo?)
Was meint ihr?

Bis dann, ...... ritti ;)
 
ich befürchte das wird sich nicht mehr lohnen, wenn du dir ein neues mainboard kaufst (das wird in jedem Fall hin sein wenngarnix mehr passiert) kann es immer noch sein dass was anderes mit kaputt gegangen ist. Also solltest du dich vielleicht mal nach einem T30 bei Ebay umschauen mit defektem Display oder so.
 
Naja, ich habe schon funktionierende Boards für 30-50 EUR gesehen, und soviel würde ich dann schon noch investieren.
Wenn es denn relativ sicher ist, dass es am Board liegt, würde ich mir ein solches Board holen.

Bis dann, ...... ritti ;)
 
Wie Thomebau schon geschrieben hat sollte es das Mainboard selbst sein. Mit folgeschäden muss man halt rechnen ist aber eher selten.
Wenn du es dir zutraust das Gerät zu zerlegen und das Mainboard selbst auszutauschen kannst du dir ein getestetes Mainboard kaufen.
Müsste da eigentlich noch ein T30 mit defektem Bildschirm und fehlenden teilen haben, ich kuck mal ob ichs find :thumbup:

Gruß
 
Ja, ich habe schon öfter anhand von IBMs HMMs Thinkpads zerlegt (und auch wieder korrekt zusammengebaut *g*)
Ich würde mich riesig freuen, wenn du da was übrig hättest :D

Bis dann, ...... ritti ;)
 
Zerlege mal den Rechner und inspiziere es gründlich mit Hilfe einer Lupe. Du wirst dann die "Kokelstelle" finden. Manchmal hilft auch ein Blick auf die ausgebauten anderen Komponenten und der Suche nach Schmauchspuren, wie hier (links die Schmauchspur, die der geplatzte Chip auf dem rechten Bild hinterlassen hat):
schmauchspur.jpgR51-geplatzter-chip.jpg
 
@Mornsgrans
Ich habe jetzt das Board mal ausgebaut und es mir angeschaut.
Ich kann nichts darauf erkennen, was da wohl "gebraten" hat.
Ich habe das Board mal auf meinen Scanner gelegt. Vielleicht siehst du irgendwas.
[url]http://ritti.someserver.de/t30board_1.jpg

[/URL] http://ritti.someserver.de/t30board_2.jpg


Könnte es auch die Platine sein, die obendrüber noch eingebaut ist (Wo der Stromanschluss, Seriell, Parallel usw dran sind)?
Ich kann den Geruch immernoch nicht genau lokalisieren, würde aber fast behaupten das kommt von dieser Platine.

Bis dann, ...... ritti ;)
 
Dann schau dir mal die Anbau-Platinen an.
Zumindest auf dem oberem Bild kommt mir ein Chip etwas seltsam angelaufen vor:
Rechts auf dem Bild ist die breite Buchsenleiste mit der Beschriftung "k2Y6". Links daneben die kupferumrahmte Bohrung, links unterhalb davon der Chip mit den drei Lötstellen oben und einer unten.
Ich vermute aber mal, dass ich mich irre...

Ich würde dann mal das Board in Minimalkonfiguration testen:
Board mit CPU und Lüfter, Display, Tastatur und nur EIN RAM-Riegel
Alle Erweiterungskarten (Modem, Netzwerk etc. weg lassen, soweit sie nicht zwingend benötigt werden.
 
Habe ich jetzt mal probiert.
Ich habe bemerkt, dass der Stromstecker garnicht mit dem I/O Board verbunden ist, sondern über ein Kabel direkt mit einem Stecker auf dem Board verbunden wird.
Also habe ich dieses Kabel nur reingesteckt und das Board quasi "in der Luft" (ohne die restlichen I/O Verbindungen) mit angeschlossenem Lüfter eingeschaltet.
Aber es tat sich nichts, einfach nur tot. :(
dann habe ich diesen Stecker, der auf das Board geht mal nachgemessen.. da kommen die 16,6V raus.
Die Verbindung scheint also Ok zu sein. Sieht wo doch so aus, als währ das Board Schrott.
Das was du da auf dem Bild gesehen hast, war wohl nur Dreck. Hab an der Stelle eine Fussel gesehen.

Bis dann, ...... ritti ;)
 
Die Verbindung scheint also Ok zu sein. Sieht wo doch so aus, als währ das Board Schrott.
Jetzt kommt der nächste Schritt - so schnell geben wir nämlich nicht auf:
Schaue Dir mal das erste von Dir verlinkte Bild an. Links oben findest Du den Akkuanschluss. Darunter sitzt ein weißer Baustein mit der Beschriftung LF 10A, rechts daneben steht auf dem Board "F11". Dieser Baustein ist eine Sicherung (hier 10 Ampere). Ein weiterer (F12, 10A) sitzt unterhalb des rechten Akkuanschlusses.
Davon sind mehrere über das Board verteilt. Miss mal bei diesen mit einem Miltimeter den Widerstand zwischen den beiden metallenen Enden.
0 Ohm: Sicherung OK
1 oder unendlich: Sicherung durchgebrannt.
Eine neue passende SMD-Sicherung kann man einfach huckepack drauflöten.

Weitere Sicherungen, die ich meine auf Anhib gefunden zu haben:
lila F5 und F14 unterhalb des Displayanschlusses
braun F2 und eine ohne Beschriftung findest Du, wenn Du vom linken Rand des Displayanschlusses nach unten gehst, direkt unter dem schwarzen Chip mit den acht Beinen

Achte auch auf Sicherungen auf der Board-Rückseite.
 
Ich habe die von dir genannten Sicherung mal durchgemessen. Alle haben sie Durchgang.
Auf der Rückseite des Boards habe ich noch 2 Sicherungen gesehen (F1 und F4), da wo das Loch für den Lüfter ist.
Auch diese beiden haben Durchgang.
Weitere habe ich nicht erblicken können.

Bis dann, ...... ritti ;)
 
Hab es wiegesagt schon versucht, ohne Anschluss an das I/O Board zu starten (nur den Stromstecker dran ans Board, der ja seperat ist).
Leider war es weiterhin tot. :(
Kann natürlich sein, dass es ohne I/O Board genausowenig startet... weiss ich nicht.

Bis dann, ...... ritti ;)
 
Hab das defekte T30 grad wieder gefunden. Muss es morgen mal genauer testen. Das Board sollte aber funktionstüchtig sein.
Ich meld mich morgen mal bei dir wenn du Interesse dran hast.

gruß
 
Sorry für den Doppelpost :rolleyes:

Hab mein T30 jetzt noch mal genauer unter die Lupe genommen. War ein 2367-83g. Optisch ist es bis auf die fehlenden Schrauben überkleber am Display seitlich sehr gut erhalten und hat fast überhaupt keine Kratzer. Das Gerät wurde damals wegen Neuanschaffung eines T61p zur Seite gestellt und anstatt einen neuen Inverter zu kaufen langsam geschlachtet :facepalm:

Meld dich einfach mal wir werden uns da bestimmt einig.
 
Hallo,
ich sehe einen geplatzten 180uF-Kondensator auf dem zweiten Bild (Platinenunterseite) oben in der Mitte, rechts neben dem gelben Kondensator.

Schade, dass ich hier so lange nicht reingeschaut hab. Wenn's noch aktuell ist, besorg dir bei Ebay ein Board zum Ausschlachten, da sind genügend Teile drin.

Löten kannst du?

Gruß,
neu
 
ich sehe einen geplatzten 180uF-Kondensator auf dem zweiten Bild (Platinenunterseite) oben in der Mitte, rechts neben dem gelben Kondensator.
Das war ein Musterbild eines R51 von mir, um dem Themenersteller die Aufmerksamkeit auf derartig beschädigte Chips zu lenken.

Mir fällt da aber noch die RAM - Bank ein. Ohne RAM müsste der Rechner beim Einschalten einen Piepton von sich geben, wenn das Board soweit in Ordnung ist.
RAM einzeln in beiden Steckplätzen testen.
 
Ich sehe es jetzt - die linke obere Ecke fehlt dem Bauteil.
Sah für mich auf den ersten Blick wie eine leichte Verfärbung aus.
 
Mit dem Löten ist das so ne Sache, gerade bei SMD. Dafür braucht man ruhige Hände, die ich nicht habe ;)
Ich habe mittlerweile das Board von "N64 Freak" gekauft, und der Rechner läuft wieder.
Bzw, da bei dem Rechner dort nur der Inverter defekt war, habe ich auf diesen nur mein Display gebaut (komplett), sowie das Bezel und Tastatur (sah auch noch optisch besser aus).

Bis dann, ...... ritti ;)
 
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