MP3-Player: Nachbauakkus allgemein - Eure Erfahrungen?

Aviator

Meisterhoppler
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20 Juni 2007
Beiträge
5.252
Hi Leute,

ich muss einen Akku austauschen, den ich kaum mehr als Originalteil bekomme (nur relativ teuer und in unbekanntem Zustand). Deshalb wollte ich mir evtl. einen Nachbau besorgen. Nun gibts da abertausende Firmen und Fabrikate und ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll.

Kurzum, ich wäre an eueren Erfahrungen mit Nachbauten interessiert. Gibt es Marken die ihr spezielle empfehlen könnt, oder von denen ihr abraten würdet?

Dankeschön

Gruß

Aviator
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
TP-Akkuclone? gute bis sehr gute Erfahrungen. Beispielsweise von Gw oder BATS. Bin mir jetzt aber nicht sicher, ob Du auf Handy-Stromspeicher anspielst, von denen ich nun gar keine Ahnung habe(n will) ;)
Der X31 Akku von GW hat seine 143 Zyklen runter und dabei noch 46.27 von 48.84 Wh. FUD 9.2010, 29€ Buchtpreis.
Beim T23 Replacement Akku siehts ähnlich aus.

Gruß,
Yonah
 
Zuletzt bearbeitet:
Also generell kann ich sagen, dass ich mit 90% aller Nachbauakkus nicht zufrieden war. Waren meist zwar über 50% günstiger, haben aber immer nur ein paar Monate gehalten und nie die genannte Kapazität gehabt, somit total mieses Preis-/Leistungsverhältnis.
Aber dazu gabs hier schon viele Threads (gefühlt einer im Monat), einfach mal die Suche benutzen.
 
Mein 9Zellen Nachbauakku von NBWN hat jetzt nach knapp einem Jahr und 116 Ladezyklen von 72WH auf 32Wh runter... naja.

Wobei der originale 6 Zellen Akku auch bei ca. 120-150 Zyklen die Grätche gemacht hat.:facepalm:
 
hm, wenn ihr die Wahl hättet zwischen einem Nachbau und einem Original dessen Zustand unklar ist, welchen würdet ihr nehmen? Bedenkt, beide kosten nicht mehr als 15 Euro pro Stück.
 
Das ist einfach Roulette.

Ich habe gerade erst hier im Marktplatz einen 6 Cell Nachbau aus China für das X200 verkauft, der nach 159 Ladezyklen 46,6 von 48 Wh hatte, also noch top war.

Genau so habe ich original Lenovo Akkus gehabt, die in null-komma-nix durch waren.

Ich würde einfach nicht zuviel ausgeben, für 35-40 Euro bekommst du schon gute Akkus, egal ob neuer Nachbau aus China oder einen gut erhaltenen originalen hier im Marktplatz.
 
Mein erster Nachbauakku passte nur mit Mühe in mein T60 (arg eng; kein spiel). Mit dem Umtauschakku ging der Laptop ab und zu einfach aus obwohl der Akku noch gut geladen war (um die 80 %). Rekalibrieren hat da auch nicht geholfen.
 
Ich habe einen Originalakku und einen Nachbau für mein 600X. (mein dritter ist geschmolzen)

Der Original IBM Akku ist jetzt schon 11 oder 12 jahre alt aber noch voll funktionstüchtig. Er hält etwa 1-2h durch, während der Nachbau, der ebenfalls schon sehr alt ist, noch fast die Volle kapazität hat und ca. 2,5-3h durchhält. Dafür ist aber eine Zelle defekt.
 
Nebenbei; Li-Ion sind meines Erachtens veraltet, im Gegensatz zu Li(Fe)Po -Lithium-Polymer, die erstens wesentlich effizienter im Wirkungsbereich und in der Herstellung sind. Bin nicht im Laufenden, in welchem Maße die auf Notebooks laufen, zumindest in Handys haben die sich etabliert.
Ganz abgesehen vom Modellbausektor, welche die Dinger schon vor Jahren für sich entdeckt haben. Chinesische Billiganbieter wie Hobbyking mit seinen Tunigy und Zippy haben die teuren, etablierten Kokam-Lipos stark in die Schranken verwiesen, nicht nur weil die wesentlich günstiger sind, zumal erwärmen die sich beim Be/Entladen kaum. Nur braucht kein Rechner Akkus mit 40/50c Abgabe.
Günstiges muss nicht zwangsläufig Billig sein.
Ein Händler gibt auf seine mit Panasonic-Zellen bestückten R-Akkus 2 Jahre Vollgarantie (Name liegt mir auf der Platte). Einem fast dreimal teurerem 'Original'-Lenovo mit Sanyo-Zellen würde ich Blind gegen drei der oben Genannten tauschen.
@Aurora
Fast volle Kapazität mit einer defekten Zelle?
 
Zuletzt bearbeitet:
Im c't stand auch mal was von diesen neuen Akkus die 10x mehr Kapazität haben und auch 10x schneller laden. Auch Notebookcheck hat mal was dazu geschrieben. Ich kann mich aber nicht mehr an die Details erinnern. Ich frage mich wann die endlich auf den Markt kommen.
 
Warum haben wir eigentlich noch keine Sammlung von tauglichen Replacement-Akkus? Oder ist das vom Forenbetreiber eher nicht erwünscht?
 
ich glaube nicht, dass der Forenbetreiber etwas gegen eine solche Sammlung hat;

die Infos über Nachbauten sind aktuell eben wild im Forum verteilt; ob ein Zusammentragen solcher Infos allerdings Sinn macht, ist zu bezweifeln, da einige user hier ja schon von der großen Streuung innerhalb der Originalakkus (platt nach ca 100 Zyklen, fast volle Kapazität bei >300 Zyklen) berichtet haben; und bei den Nachbauten dürfte die Exemplarstreuung nicht kleiner sein
 
in dem Fall gehts konkret um einen Li-Ion Akku für einen MP3-Player. Nur mal so zur Info.
 
Trotzdem fände ich einen zentralen Thread mit Erfahrungswerten zu Nachbauakkus auf die Modelle aufgeteilt ganz sinnvoll - früher oder später werden wir alle einen Nachbau für unsere alten ThinkPads brauchen und dann würde ich mich über Tipps zu guten Nachbauten freuen. :)
 
Huch!
Doppelpost, kommt vor.
Please delete..
 
Zuletzt bearbeitet:
@Aurora
Nun, 10 mal mehr Kapazität ist leicht übertrieben, und so neu sind die auch nicht. LiFePo's werden z.B in Gabelstaplern eingesetzt, ein Weltrekord in Sachen Langstreckenfahrt wurde vor 2-3Jahren ebenfalls mit denen Praktiziert.
Ebenso für's KERS der F1 usw.
Nur bis die Petro-Bosse die Hand darüber halten, wird die Entwicklung stagnieren. Und die Beseitigung (Sondermüll) ist recht ungeklärt, ebenso die Lithium-Beschaffung (aktuell gerade in Bolivien) und natürlich muss der Strom irgendwo herkommen.
Auf dem Markt sind die schon eine gewisse Zeit, mein 7Zoll Tablet ist beispielsweise mit einem LiPo beglückt.
Im Grunde sollten Notebooks nicht übergangen werden.
 
Akkus sind immer ein Roulettspiel. Mein Nachbau für mein X61 Tablet hat z.B. qualitativ vernünftige SANYO Zellen und ne FRU. Die passt zwar nicht zum Gerät, funktioniert aber. Muss deshalb den Energie-Manager nicht patchen vonwegen böser Fremdakku.
 
Zum Thema LiFePo, die haben gegenüber LiPos meines Wissens eine signifikant niedrigere Energiedichte und niedrigere Spannung 3,2V vs. 3,6V
 
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